In der Sillschlucht bei Innsbruck steht ein temporäres Stahlfachwerk, das später niemand mehr sehen wird. 900 Tonnen schwer, fast 100 Meter weit gespannt, wurde es zehn Meter quer verschoben, um zunächst den Abbruch der alten Sillbrücke zu sichern. Inzwischen trägt dieselbe Konstruktion die Schalung für einen neuen, 4.300 Tonnen schweren Betonbogen.