Im Untergrund des Engelbergtunnels auf der A81 lauert ein geologischer Gegner: Anhydrit, ein Gestein, das bei Feuchtigkeit aufquillt und mit solchem Druck auf die Tunneldecke wirkt, dass auf 350 Metern massive Schäden entstanden. Bei der Sanierung unter Vollbetrieb mit 120.000 Fahrzeugen täglich setzten drei Bauroboter vom Typ fischer Baubot mehr als 9.000 Bohrlöcher in den Tunnelbeton, in bis zu 7,5 Metern Höhe. Möglich macht das nicht der Roboterarm allein, sondern die digitale Kette davor. Der Fall zeigt, wo automatisiertes Bohren 2026 produktiv funktioniert – und wo die Grenzen noch liegen.