Bau-Telegramm von KW 50 : Die Top-Ten-Kurzmeldungen der Baubranche
KW 50
Die Strabag hat die Arbeiten während einer 40-tägigen Betriebssperre am Flughafen Wrocław erfolgreich abgeschlossen und damit einen entscheidenden Meilenstein im größten Modernisierungsprojekt in der Geschichte des Flughafens erreicht. Die temporäre Schließung ermöglichte die sichere Anbindung von vier neuen Rollwegen an die bestehende Start- und Landebahn sowie die Inbetriebnahme eines neuen Beleuchtungssystems – alles termingerecht fertiggestellt. Damit soll die Passagierkapazität des Flughafens bis Ende 2026 verdoppelt werden.
Die Porr hat gemeinsam mit TM.E. S.p.A. – Termomeccanica Ecologia den Auftrag für den Bau einer thermischen Abfallverwertungsanlage im Energiezentrum Włocławek gewonnen. Diese hat eine Produktionskapazität von rund 700.000 GJ Wärme und 45.000 MWh Strom. Nach dem ITPOE in Rzeszów und dem ITPO in Gorlice ist es die mittlerweile dritte thermische Abfallverwertungsanlage, die das bewährte Duo in Polen errichtet. Das Auftragsvolumen beträgt rund EUR 165 Mio. (PLN 700 Mio.)
So wie bereits Ende Jänner 2025 verlief auch der zweite spektakuläre Kraneinsatz der Asfinag auf der A 2 Südautobahn bei Graz erfolgreich. Zentimeter für Zentimeter wurde das 230 Tonnen schwere und etwa 100 Meter lange Tragwerk der zweiten alten Murbrücke von insgesamt drei Kränen angehoben, auf ein Spezialfahrzeug verladen und zu einem aufgelassenen nahen Parkplatz transportiert, wo es in kleine Teile zerlegt werden kann. Für diese Arbeiten musste die A 2 in Fahrtrichtung Klagenfurt ab 20 Uhr gesperrt werden, um kurz nach vier Uhr früh war der nächtliche Einsatz bereits wieder beendet und die Strecke nach dem Abtransport der Kräne und der Reinigung der Fahrbahn frei befahrbar.
Das Landgericht Stuttgart hat den Wiener Immobilienkonzern Soravia wegen Falschinformation von Kleinanlegern verurteilt, schreibt der "Standard". Ein Kleinanleger, der 10.000 Euro verloren hat, hatte geklagt. Peter Steurer, Finanzchef der Soravia bis Herbst 2024, sei dazu verpflichtet worden, ihm sein Geld zurückzuerstatten. Die Vorbildwirkung mache das Urteil brisant, da seit Jahresende 2023 über 10.000 deutsche Kleinanleger in Summe rund 250.000 Euro verloren haben. Ausgangspunkt seien von Soravia aufgelegte Anleihen, die nicht wie angekündigt in unterschiedliche Projekte, sondern alle in ein einziges investiert worden seien.
Der Forschungsverband der österreichischen Baustoffindustrie (FBI) begrüßt das von Staatssekretär Sepp Schellhorn präsentierte Entbürokratisierungspaketder Bundesregierung. Weniger Doppelgleisigkeiten, schlankere Verfahren und durchgängig digitale Abläufe sind aus Sicht des FBI ein Gewinn für Verwaltung, Unternehmen und Bürger*innen. Besonders positiv bewertet der FBI beispielsweise geplante bundesweite One-Stop-Shop-Lösungen für Förderungen sowie Genehmigungs- und Bauverfahren und die vorgesehene einheitliche Energieausweis-Datenbank.
Mit der VZI-Lounge Graz feierte der "VZI Süd" am 27. November seine erfolgreiche Auftaktveranstaltung – und widmete sich dabei einer der zentralen Zukunftsfragen der Branche: Wie begeistern wir junge Talente für den Weg in Architektur- und Ingenieurbüros? Rund 20 Teilnehmer:innen aus Mitgliedsbetrieben und interessierten Unternehmen folgten der Einladung in die Räumlichkeiten der IKK Group GmbH. In diesem inspirierenden Rahmen entstand ein intensiver Austausch zwischen Vertreter:innen aus Bildung, Praxis und Verbandsarbeit.
Vorgefertigte Fassadenelemente und ihre effiziente, ressourcenschonende Herstellung stehen im Fokus des geplanten Branchenprojekts „Opti.Facade“ im ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ. Unternehmen sind eingeladen, sich zu beteiligen und die Erkenntnisse daraus in die Umsetzung zu bringen. Im Fokus stehen die automatisierte Planung und Herstellung von vorgefertigten Fassaden, eine Strukturoptimierung zum Reduzieren des Primärmaterialeinsatzes, Verbindungs- und Befestigungstechnik, die Inkludierung von Einbauten sowie Analysen hinsichtlich Ökologie und Wirtschaftlichkeit. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch Prof. Benjamin Kromoser und seinem Team des BOKU-Instituts für Hochbau, Holzbau und kreislaufgerechtes Bauen. Hier gibt es mehr!
Ende November kamen über 1.500 Fachleute der Bau- und Immobilienbranche in der Marx Halle in Wien zur ersten Ausgabe von „Meet the Architect“ zusammen, um gemeinsam die Zukunft mit Schwerpunkt auf zirkulärem Bauen zu gestalten. Eines der Highlights des umfangreichen Rahmenprogramms war neben spannenden Panel-Diskussionen und einer Kunstausstellung die Preisverleihung: Der Galaabend zeichnete die inspirierendsten Projekte des Jahres aus und brachte Architekt:innen, Entwickler:innen, Designer:innen und Branchenführer:innen aus ganz Europa zusammen – im Fokus standen Anerkennung, Begegnung und Inspiration mit dem Ziel, die Architektur- und Design-Community voranzutreiben.
Deutschlands größter Baukonzern Hochtief beteiligt sich an der Produktion von Lithium für E-Auto-Batterien und steigt dazu bei Vulcan Energy ein. Hochtief werde an der Entwicklung der Infrastruktur für die Lithiumproduktion und -verarbeitung beteiligt sein, teilte die Tochter des spanischen ACS-Konzerns am Mittwoch mit. Der Konzern investiere insgesamt 169 Mio. Euro in Vulcan. Für bis zu 130 Mio. Euro davon würden Vulcan-Aktien gekauft, 39 Mio. Euro fließen in ein im deutschen Oberrheintal gelegenes Projekt Vulcans zur Produktion von Lithium.
- Die Hornbach Holding hat im dritten Quartal weniger Geschäft machen können als gedacht und wird bei der Ergebnisprognose etwas vorsichtiger. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Wirtschaftsjahr 2025/26 dürfte zwar weiter auf Vorjahresniveau liegen und damit in einem Korridor von minus bis plus 5 Prozent um 269,5 Mio. Euro.
KW 49
Die heimische Rohstoffbranche konnte bei den Sustainable Development Awards 2025 des europäischen Gesteinsverbands Aggregates Europe in Brüssel gleich vier Auszeichnungen erzielen. Insgesamt wurden 66 Projekte aus 16 Ländern eingereicht – Österreich war mit sechs Projekten vertreten. Ehrungen gab es für Leube Zement, das Lungauer Sand- und Kieswerk Lassacher und das Forum Rohstoffe
Die Waldarena Velden, die Erweiterung der Firmenzentrale Windkraft Simonsfeld, das Domcenter Linz, das House of Schools auf dem Campus der Kepler Universität, die Sanierung und Erweiterung des Hotels Hirschenwirt im Salzburger Bahnhofsviertel, das Museum Bezau und der "Loft-Flügel" am Wiener Nordbahnhofviertel: Diese sieben Projekte sind am Freitag in Wiener Neustadt mit dem Bauherr:innenpreis 2025 der Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs ausgezeichnet worden.
- Der Investor Michael Tojner fordert in der Debatte um die Zukunft des geplanten Projekts am Wiener Heumarkt die Politik zum Handeln auf. "Die Stadtregierung muss jetzt sagen: 'Das machen wir jetzt'", so der 59-Jährige im aktuellen "Kurier"-Interview. Die rot-pinke Regierung schrecke jedoch vor Großprojekten zurück, die ihr Kritik einbringen könnten, klagt Tojner: "Die Aufbruchstimmung fehlt."
Die aus Kärnten stammenden Unternehmer-Brüder Erwin und Hanno Soraviahaben ihre knapp 30 Prozent am Wiener Auktions- und Pfandleihehaus Dorotheum verkauft. Laut "trend" übernahmen nach rund einjährigen Verhandlungen die Mitgesellschafter Christoph und Johanna Dichand, Michael Tojner sowie die beiden Dorotheum-Chefs Lucas Tinzl und Martin Böhm den Soravia-Anteil. Der Deal sei am 1. Dezember unterzeichnet worden. Die Soravias haben laut "trend" etwa 120 Mio. Euro eingenommen.
Der Immobilienentwickler UBM ist im dritten Quartal 2025 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag per Aussendung mit. Im gesamten Dreivierteljahr verbuchte der Konzern noch einen Vorsteuerverlust von 3,9 Millionen Euro, nach einem Fehlbetrag von 14,5 Mio. in der Vergleichsperiode 2024. Der Umsatz stieg von 63,4 Mio. in den ersten neun Monaten 2024 auf heuer 97,3 Mio. Euro. Die Konzernspitze blickt positiv auf das kommende Jahr 2026.
- Alpacem Zement Austria plant, am Standort Wietersdorf (Kärnten) in eine neue Infrastruktur zur Aufbereitung und Nutzung CO₂-armer Ersatzrohstoffe zu investieren. Das Projekt ist ein zentraler Bestandteil der Alpacem CO₂-Reduktions-Roadmap „Compass to Zero CO₂“ und bildet zugleich das bisher größte Klimaschutzvorhaben der gesamten Alpacem Gruppe. Mit dem Projekt sollen die prozessbedingten CO₂-Emissionen in der Zementproduktion um 51.000 Tonnen pro Jahr gesenkt werden. Durch modernste Technik und optimierte Produktionsprozesse wird es künftig möglich sein, den Anteil an Ersatzrohstoffen deutlich zu erhöhen.
Der deutsche Verkehrsminister Patrick Schnieder hat die Freigabe für insgesamt 23 Straßenbauprojekte erteilt. Entsprechende Schreiben seien am Dienstag an die Länder übergeben worden, teilte das Verkehrsministerium in Berlin mit. "Zusätzlich zum Erhalt brauchen wir den zielgerichteten Ausbau des Netzes", sagte CDU-Politiker Schnieder. Konkret geht es um 16 Projekte für Bundesstraßen und sieben Vorhaben für Autobahnen.
Der Zementkonzern Holcim baut sein Geschäft mit der Kreislaufwirtschaft durch drei Zukäufe in Großbritannien, Deutschland und Frankreich aus. Die Übernahme von Thames Materials in Großbritannien und einer Mehrheit an der deutschen A&S Recycling GmbH aus Hannover sei abgeschlossen, teilte das Schweizer Unternehmen am Dienstag mit. Zudem sei eine Vereinbarung zur Übernahme eines Recyclers in Nordwestfrankreich unterzeichnet worden.
Die drei Firmen verfügen zusammen über eine jährliche Verarbeitungskapazität von rund 1,3 Millionen Tonnen Abbruchmaterialien.Die italienische Regierung um Ministerpräsidentin Giorgia Meloni arbeitet an einer Lösung, um die vom Rechnungshof erhobenen Einwände gegen das Projekt für den Bau einer Brücke zwischen Sizilien und dem italienischen Festlandauszuräumen. Die Stellungnahme des Rechnungshofes im Oktober hatte das milliardenschwere Bauprojekt vorerst gestoppt.
- Die deutsche Bauministerin Verena Hubertz will fertig geplante und genehmigte, aber trotzdem noch nicht umgesetzte Immobilienprojekte mit einem neuen Förderprogramm anschieben. Die SPD-Politikerin sagte am Donnerstag im Bundestag, die sogenannte Effizienzhaus-55-Plus-Förderung könne dazu führen, dass eine fünfstellige Zahl von Wohnungen fertig werde.
KW 49
Die Strabag Oman LLC hat den Zuschlag für den Ausbau der zentral gelegenen Straßen 18th of November sowie Al Mouj in Maskat erhalten – ein Schlüsselprojekt zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in der Hauptstadt des Oman. Das Projekt erstreckt sich über 8,7 Kilometer Länge und wird in 30 Monaten Bauzeit ab Januar 2026 realisiert. Die Auftragssumme beträgt rund 102 Millionen Euro.
Der Flughafen Wien-Schwechat wird keine dritte Piste bauen. Man gehe davon aus, "dass wir im Zwei-Pisten-System über 50 Millionen Passagiere abfertigen können und das ist einfach deutlich mehr, als wir in der Vergangenheit berechnet haben", erklärte Flughafen-Vorstand Julian Jäger im Ö1-"Morgenjournal". Stattdessen werde man mehr in Terminal-Infrastruktur investieren. Im Vorjahr waren 31,7 Millionen Reisende über Wien geflogen.
Die Asfinag will mit einem 40 Millionen Euro teuren Pilotprojekt dem Stau auf der Tauernautobahn (A10) in Salzburg den Kampf ansagen. Bis Herbst 2027 soll ein "multifunktionales Transitmanagementsystem" für einen besseren Verkehrsfluss und mehr Verkehrssicherheit sorgen. Profitieren sollen auch die Anrainer in den Gemeinden entlang der Transitverbindung. Sie waren in den vergangenen Jahren besonders in der Hauptreisezeit häufig vom Ausweichverkehr belastet.
Grüne und ÖVP kooperieren in Wien und lassen Großprojekte prüfen. Sie haben ein entsprechendes gemeinsames Ansuchen an den Stadtrechnungshof formuliert, wie die jeweiligen Klubchefs Georg Prack (Grüne) und Harald Zierfuß (ÖVP) in einer Pressekonferenz erläuterten. Die beiden Parteien möchten wissen, wie es um Kostenentwicklung und Transparenz bei Großbauvorhaben wie U-Bahn-Ausbau, Eventhalle oder Fernbusterminal bestellt ist.
- Bei den Austrian Skills lauten die Preisträger in den Bau-Kategorien Hochbau und Betonbau:
Kategorie Hochbau:
1. Platz: Noah-Samuel Trettenbrein, BM-Haus GmbH (K)
2. Platz: Alexander Grossberger, Franz Gruber GmbH (NÖ)
3. Platz: Matthias Wallinger, Seiwaĺd Bau GmbH (S)
Kategorie Betonbau:
1. Platz: Julian Gintner und Michael Pomassl, Leyrer + Graf GmbH (NÖ)
2. Platz: Samuel Flicker und Lukas Müllner, Hasenöhrl Bau GmbH (NÖ)
3. Platz: Jakub Stanek und Tobias Zehner, STRABAG AG (S)
Baumit wurde mit dem Sonderpreis des Intercultural Achievement Award (IAA) des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten ausgezeichnet. Der mit 6.000 Euro dotierte Preis würdigt Projekte, die den interkulturellen Dialog stärken und jungen Menschen neue Perspektiven eröffnen. Baumit erhielt den Sonderpreis in der Kategorie „Integration in Österreich“ für sein chancengerechtes und barrierefreies Lehrlingsrecruiting.
Holcim Österreich begrüßt mit Andreas Ruckhofer einen neuen Head of Sales. Ruckhofer folgt in dieser Position Gernot Tritthart, der ebenso mit 1. November die Position Head of Marketing, Innovation und Public Affairs übernimmt.
Der Immobilienentwickler UBM ist im dritten Quartal 2025 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag per Aussendung mit. Im gesamten Dreivierteljahr verbuchte der Konzern noch einen Vorsteuerverlust von 3,9 Millionen Euro, nach einem Fehlbetrag von 14,5 Mio. in der Vergleichsperiode 2024. Der Umsatz stieg von 63,4 Mio. in den ersten neun Monaten 2024 auf heuer 97,3 Mio. Euro. Die Konzernspitze blickt positiv auf das kommende Jahr 2026.
Die deutsche Bundesregierung will Standards am Bau absenken. Bauministerin Verena Hubertz und Justizministerin Stefanie Hubig (beide SPD) stellten dafür am Donnerstag in Berlin erste Eckpunkte vor. "Bauen ist in Deutschland zu teuer", sagte Hubig. Es müsse einfacher, schneller und damit auch günstiger werden. Beispielsweise gebe es oft zu viele Steckdosen und auch beim Schallschutz könne man Abstriche machen. Dafür soll ein eigener Gebäudetyp E - "E wie einfach" - samt Mustervertrag ausgearbeitet werden, um für mehr Rechtssicherheit im Markt zu sorgen. Die Eckpunkte sollen nun ausführlich mit Ländern und Wirtschaftsverbänden beraten werden. Ziel sei es, Ende 2026 einen Gesetzentwurf im Kabinett zu beschließen, so Hubig. Dieser müsste dann noch im Parlament beraten und beschlossen werden.
- Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika will mit einem neuen Spar- und Investitionsprogramm seine Profitabilität langfristig stärken. Ab 2028 erwarte Sika jährliche Einsparungen von 150 bis 200 Millionen Franken (160,87 Mio. bis 214,5 Mio. Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Gleichzeitig sollen 120 bis 150 Millionen Franken in die digitale Transformation fließen. Trotz der geplanten Anpassungen bleibe China mittelfristig ein zentraler Wachstumsmarkt. Die bestehende "Strategie 2028" mit einem Umsatzziel von drei bis sechs Prozent Wachstum in lokalen Währungen werde bestätigt.
KW 47
Der Nationalrat hat am Mittwoch einstimmig eine Novelle beschlossen, die Großverfahren beschleunigen und vereinfachen soll. Ab Anfang 2026 können die verfahrensrechtlichen Bestimmungen für Großverfahren schon ab 50 statt wie bisher erst ab 100 Beteiligten angewendet werden. In der Vergangenheit sei es bei öffentlichen Investitionsprojekten zu einer viel zu langen Verfahrensdauer gekommen, sagte Muna Duzdar (SPÖ), das wolle man mit den Neuerungen künftig verhindern.
Wohnraum bleibt knapp. Im abgelaufenen Jahr wurden österreichweit 54.472 Wohnungen fertiggestellt. 41.762 davon wurden in neuen Gebäuden errichtet - das war um ein Fünftel weniger als 2023, wie die Statistik Austria am Donnerstag anhand vorläufiger Daten bekanntgab. Weitere 12.710 Wohnungen seien im Zuge von An-, Auf- und Umbautätigkeiten entstanden. "Aktuell sind deutlich weniger neue Wohnungen auf dem Markt als in den Vorjahren", stellte Generaldirektorin Manuela Lenk fest.
Die Fertigstellung des Bauprojekts Stuttgart 21 verzögert sich weiter. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Projektpartner und des Bahn-Aufsichtsrates erfuhr, soll der Tiefbahnhof nicht mehr wie geplant im Dezember 2026 eröffnen. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind technische Probleme bei der Digitalisierung und beim Bau des Bahnhofs Grund für die Verschiebung.
- In Deutschland ist die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im September sprunghaft gestiegen. Insgesamt wurden 24.400 Wohnungen genehmigt und damit um 59,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. "Der große Anstieg ist unter anderem dadurch zu erklären, dass im September 2024 mit 15.300 genehmigten Wohnungen der niedrigste Monatswert seit Januar 2012 verzeichnet worden war", erklärten die Statistiker den massiven Zuwachs.
- Nach dem TRIGOS-Award, dem FmR-Nachhaltigkeitspreis sowie dem VN-Klimaschutzpreis hat die moderne Recyclinglösung von Rhomberg Bau jetzt auch den ÖGUT-Umweltpreis erhalten. Mit der renommierten Auszeichnung würdigte die unabhängige Non-Profit-Organisation zum 38. Mal Menschen und Organisationen, die mit Mut und Kreativität eine klimaneutrale, gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft gestalten. Rhomberg Bau gewann in der Kategorie „Unternehmen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft“.
- Die australische Strabag-Tochter Georgiu hat Aufträge im Mobilitäts- und Gesundheitsbereich für 190 Millionen Euro erhalten. So ist Georgiu Teil eines Joint Ventures zum Ausbau der Verkehrsachsen Brisbanes. Der Anteil der Strabag-Tochter am Gesamtauftrag über 568 Mio. Euro liegt bei 170 Millionen. Darüber hinaus wurde Georgiu zum Bau einer medizinischen Einrichtung in Claremont, Perth, beauftragt. Dabei geht es um 22,6 Mio. Euro.
- Die TU Wien und das AIT Austrian Institute of Technology, die in einer ganzen Reihe von Bereichen Spitzenforschung betreiben und in praktische Anwendungen übersetzen, bündeln ihre Kräfte und weiten die Zusammenarbeit aus: Unterzeichnet wurde ein Abkommen zur strategischen Kooperation, das die Bereiche Forschung, Innovation, Infrastrukturnutzung, Ausbildung von Master- und Doktoratsstudierenden, Talente-/Nachwuchsförderung, Karrieremodelle, Start-up/Spin-off-Strategie und Kommunikation umfasst.
- Das Bau-Karussell begrüßt ATP sustain und joyjoy studio als Genossenschafter. ATP sustain ist als Forschungs- und Sonderplanungsgesellschaft seit 2009 ein Inkubator zur Implementierung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Innovationen in den integralen Planungsprozess innerhalb der ATP Gruppe und auch extern. Durch umfangreiche Beratung bereits in den frühen Planungsphasen werden Projektergebnisse nachhaltig verbessert. Eine Auszeichnung mittels Gebäudezertifizierung stellt dabei das logische Abbild unseres Verständnisses von nachhaltigem Bauen dar. joyjoy studio ist ein interdisziplinäres Büro für zirkuläre Architektur, Innenraumgestaltung und Produktdesign. Ihre Arbeit beginnt nicht mit neuen Materialien, sondern mit dem, was bereits da ist: bestehende Möbel, Materialien und Ressourcen. Gemeinsam mit lokalen Betrieben und Handwerker*innen führen sie diese in neue, nachhaltige Raumlösungen über – für den privaten wie auch den öffentlichen Bereich.
- Der Innsbrucker Daniel Fügenschuh ist der neue Frontmann von Europas Architektenriege. Der 55-Jährige wurde in Prag zum neuen Präsidenten des Architect's Council of Europe (ACE) gewählt und tritt sein neues Amt mit 1. Jänner an. Der Chef der österreichischen Bundeskammer der Ziviltechniker:innen vertritt somit über eine halbe Million Architektinnen und Architekten aus 36 europäischen Ländern.
- Die neue Asfinag-Mitarbeiter-App "Polli" verbindet Betrieb, Maut, Baumanagement und Zentrale in einer gemeinsamen digitalen Welt. „Etwa die Hälfte unserer Mitarbeitenden hatte bisher keinen digitalen Zugang, weder zu E-Mails noch zum Intranet“, erklärt Michaela Gold, Teamleiterin Online und Social Media bei der Asfinag. „Mit Polli können wir nun wirklich alle erreichen. Unabhängig davon, wo sie in Österreich arbeiten oder welches Endgerät sie nutzen.“
KW 46
- Der börsennotierte Baustoffkonzern Wienerberger profitierte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres von einem wachsenden Geschäft mit Dach- und Rohrlösungen. Der Konzernumsatz stieg von 3,4 auf 3,5 Mrd. Euro, der Gewinn nach Steuern erhöhte sich kräftig von 49 Mio. Euro auf 173 Mio. Euro.Belastend wirkte der "inflationäre Kostendruck" und das schwächer als erwartet laufende Segment Neubauwohnungen, teilte der weltweit größte Ziegelproduzent am Donnerstag mit.
- Die Eröffnung der Wiener U5 von Karlsplatz bis Frankhplatz wird wegen Budgeteinsparungen um vier Jahre verschoben. Die U-Bahn-Linie wird erst 2030 in Betrieb gehen, wenn die neue Streckenführung der U2 bis Matzleinsdorfer Platz fertig ist. So würden 18 bis 20 Millionen Euro Betriebskosten eingespart.
Der Baustart der Verlängerung der U5 bis Hernals verzögert sich in diesem Zusammenhangum ein Jahr bis 2028, jener der U2 bis Wienerberg um zwei Jahre bis 2030 mit geplanten Fertigstellungen Mitte der 2030er-Jahre.
- Die staatliche Autobahngesellschaft Asfinag bietet Freiflächen entlang des heimischen Autobahn- und Schnellstraßennetzes für Photovoltaikanlagen an - vorerst in Niederösterreich und im Burgenland. Konkret geht es um Flächen zwischen rund 900 und 8.000 Quadratmetern in den Gemeinden St. Valentin, Traismauer, Oberpullendorf, Zurndorf und Nickelsdorf (Karlwald).
Interessierte Gemeinden, Unternehmen oder Organisationen können demnach schriftliche Angebote inklusive jährlicher Entgeltvorstellungen an die Asfinag Liegenschaftsmanagement Ost richten. Die Nutzung erfolge im Rahmen standardisierter Nutzungsverträge, der Zuschlag nach dem Bestbieterprinzip.
- Wegen Bauarbeiten an der Rauchmühlbrücke in Innsbruck haben die ÖBB für Jänner eine dreiwöchige Sperre der Weststrecke im betroffenen Bereich angekündigt. Vom 7. bis 29. Jänner 2026 werde das Tragwerk der Brücke abgetragen und ein neues mit einer Hebebühne eingefahren, hieß es am Mittwoch bei einer Pressekonferenz auf der Baustelle. Die Sperre würde mit Umfahrungen und Schienenersatzverkehr umgangen, dadurch verlängere sich die Fahrtzeit jedoch um bis zu einer Stunde.
- Der österreichische Wohnungsmarkt zeigt weiterhin keine Anzeichen einer Trendumkehr. Besonders in Wien verschärft sich die strukturelle Unterversorgung am Mietwohnungsmarkt weiter. Laut dem aktuellen CBRE Wohnungsmarktbericht Österreich 2025 bleibt die Bundeshauptstadt der dynamischste, aber auch angespannteste Wohnungsmarkt des Landes.
- Unternehmen, die den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte und Dienstleistungen transparent und glaubwürdig ausweisen wollen, können diesen künftig durch Quality Austria Certification nach der internationalen Norm ISO 14067 verifizieren lassen.
- Der seit 2022 ungebrochen schrumpfende Markt für Terrassendielen dürfte heuer die Talsohle erreichen. Laut aktuellem Branchenradar Terrassenbeläge in Österreich sinken die Herstellererlöse im Jahr 2025 voraussichtlich nur noch moderat um knapp ein Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 17,8 Millionen Euro. Dennoch hat der Markt binnen drei Jahren gut neun Millionen an Umsatzvolumen verloren. Als Stütze erweist sich im laufenden Jahr das Bestandsgeschäft, also der Austausch alter Terrassendielen bzw. die Neuverlegung im Außenbereich von bestehenden Gebäuden. Die Nachfrage erhöht sich im Jahresvergleich wahrscheinlich um 2,2 Prozent. Der Bedarf im Neubau sinkt indessen um weitere rund sechs Prozent gegenüber Vorjahr.
- Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Österreich liegt nach den ersten drei Quartalen heuer mit 5.145 um 7 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Alleine im dritten Quartal waren es mit 1.626 Pleiten um 6,5 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Damit hat sich die Dynamik im Jahresverlauf etwas abgeschwächt, berichtete die Statistik Austria am Montag in einer Aussendung. Hauptbetroffen war der Dienstleistungsbereich, gefolgt vom Handel und der Baubranche.
Die meisten Insolvenzen im dritten Quartal gab es bei den Finanzdienstleistungen/sonstigen Dienstleistungen (468), im Handel (274), im Bau (245) sowie in der Beherbergung und Gastronomie (203).
- Die Insolvenz zweier Immobilienentwickler aus dem Salzburger Pongau zieht weite Kreise. Nachdem Ende Oktober über die "Oberreiter Holding" aus Flachau und die "Hausbacher Gruppe" aus St. Johann im Pongau auf Antrag von Gläubigern ein Konkursverfahren eingeleitet worden ist, sind mittlerweile auch neun gemeinsame Projektgesellschaften betroffen. In Summe dürften die Passiva bei mindestens 25 Mio. Euro liegen.
- Dem langjährigen Mitarbeiter der Hochschule Burgenland, Franz Inschlag,wurde von Rektorin Bettina Schauer-Frank der Titel Professor (FH) verliehen. Inschlag, geboren 1974, begann seinen beruflichen Werdegang als HKLS-Installateur und schloss seinen Lehrberuf mit der Meisterprüfung ab. Er entschied sich später über den zweiten Bildungsweg für eine akademische Laufbahn, absolvierte das Bachelorstudium Energie- und Umweltmanagement mit Schwerpunkt Gebäudetechnik an der Hochschule – damals noch FH – Burgenland und schloss anschließend das Masterstudium Nachhaltige Energiesysteme an. Dabei spezialisierte er sich auf Technologien wie Biomasse, Solarthermie, Photovoltaik und Kleinwasserkraft. Berufliche Erfahrung sammelte er zunächst in Ingenieurbüros, bevor er 2008 an die Fachhochschule Burgenland wechselte. Seither ist er dort als Koordinator der Labore, in Forschungsprojekten und als Lehrender tätig.
KW 45
Für die geplante ÖBB-Hochleistungsstrecke im Salzburger Flachgau liegt nun ein positiver UVP-Bescheid vor. Zugleich hat das Infrastrukturministerium dem Projekt die eisenbahnrechtliche Genehmigung erteilt, informierten die ÖBB am Dienstag in einer Aussendung. Damit könne die detaillierte Ausschreibungs- und Ausführungsplanung starten. Aus heutiger Sicht sei ein Baubeginn Ende des Jahrzehnts möglich.
Eine Tiroler Baufirma hat von 2020 bis 2023 systematisch Steuern in Höhe von rund 556.000 Euro hinterzogen. Dies geschah unter dem Einsatz von Schwarzarbeit, Scheinfirmen und Scheinrechnungen, teilte das Finanzministerium am Mittwoch mit. Die beiden ehemaligen Chefs der Firma wurden vom Landesgericht Innsbruck rechtskräftig zu bedingten Haftstrafen sowie Geldstrafen verurteilt. Aufgeflogen war der Betrug durch eine Kontrolle des Prüfdiensts für Lohnabgaben.
Wien gilt international als Vorzeigemetropole in Sachen leistbares Wohnen - wegen des streng geregelten Richtwertmietzinses für Altbauwohnungen und des hohen Anteils an sozialem Wohnbau in Form von Gemeindebauten und gemeinnützigen Wohnungen. Dieser Ruf bröckelt. An die hohe Inflation gekoppelt gingen die einst günstigen Altbaumieten in den vergangenen Jahren massiv nach oben. Gleichzeitig werde Wohnraum zusehends zur Handelsware, kritisiert "Diskurs. Das Wissenschaftsnetz".
Abfälle, die auf Baustellen entstehen, machen den größten Anteil am österreichischen Abfallaufkommen aus. Zwei Gesetzesänderungen sollen in Zukunft bewirken, dass sie effizienter verwertet und recycelt werden, so der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB). So sorgt die Deponieverordnung für bessere Verwertung von Gipskartonplatten und künstlicher Mineralwolle. Mit einer weiteren Verordnung soll Bodenaushub künftig nicht mehr als Abfall gelten.
Das Fünfsternehotel Park Hyatt am Hof in Wien dürfte nun doch nicht an spanische Investoren gehen. Die Gespräche mit der spanischen Medcap Real Estate seien gescheitert, berichtet die Tageszeitung "Die Presse". Grund sei der Preis gewesen, kolportiert wurde im September eine Summe von 330 bis 335 Mio. Euro. Nun werde laut der Zeitung mit einem österreichischen und einem arabischen Investor über einen Verkauf verhandelt.
Die BWB hat einen Antrag auf Verhängung einer angemessenen Geldbuße beim Kartellgericht gegen die Marko Bauunternehmung Hoch- und Tiefbau GmbH & Co KG, die Marko Gesellschaft m.b.H. & Co. KG., die Marko Gesellschaft m.b.H. sowie die Josef Christandl GmbH (gemeinsam „Bauunternehmung Marko“) eingebracht.
Das OÖ Bau-Symposium 2025 am 26. November um 13 Uhr steht unter dem Leitthema „Baukosten senken – Potenziale nutzen: Ein Drittel Einsparung möglich!“.
Nachdem der italienische Rechnungshof das umstrittene Projekt zum Bau einer Brücke zwischen der Mittelmeerinsel Sizilien und dem Festland ausgebremst hat, greift die rechte Regierung um Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zur Gegenwehr. Meloni berief eine "dringende" Kabinettssitzung ein, um das Thema zu besprechen.
KW 44
In Mannheim baut die Strabag Umwelttechnik GmbH eine zweite Flusswärmepumpe auf dem Gelände der Grosskraftwerk Mannheim AG (GKM). Und damit die größte Wärmepumpe der Welt. Der Auftrag dazu kommt vom Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie AG (MVV).
Der Baustoffproduzent Rohrdorfer nimmt für die Zementlieferung ab seinem Werk in Gmunden drei Elektro-Lkw in die Fahrzeugflotte in Kooperation mit dem Logistikunternehmen Poll-Nussbaumer auf. Dank Elektrifizierung werden die Transporte emissions- und geräuschärmer.
Im Insolvenzvverfahren des Immobilienunternehmers Klemens Hallmann stimmten die Gläubiger dem Sanierungsplan zu. Dieser sieht eine Gesamtquote von 35 Prozent vor, wie die Kreditschutzverbände AKV und KSV1870 mitteilten. Inklusive Superquote könnten es 45 Prozent werden. Bisher sind 141,6 Mio. Euro Forderungen angemeldet, davon 125,9 Mio. anerkannt.
Leyrer + Graf setzt sich ehrgeizige Klimaziele und schließt sich der „Science Based Targets Initiative“ (SBTi) an – eine weltweit anerkannte Institution, die sich für die Erreichung globaler Klimaneutralität bis 2050 einsetzt. Mit diesem Schritt verpflichtet sich das Bauunternehmen offiziell zur Reduktion seiner Treibhausgasemissionen im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens.
Die Deutsche Bahn gibt im langen Rechtsstreit um die milliardenschweren Mehrkosten für das Bahnhof-Großprojekt Stuttgart 21 auf und trägt die Folgen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich derzeit auf gut 11 Milliarden Euro. In einem Finanzierungsvertrag von 2009 ist nur die Verteilung von Kosten bis zu einer Höhe von gut 4,5 Milliarden Euro geregelt. Die Mehrkosten von derzeit mindestens 6,5 Milliarden Euro bleiben bei der Deutschen Bahn hängen.
Holcim hat im Sommerquartal etwas weniger umgesetzt, aber gleich viel verdient wie im Vorjahr. Der Umsatz sank im dritten Quartal um 2,5 Prozent auf 4,04 Mrd. Franken (4,4 Mrd. Euro), wie der drittgrößte Baustoffkonzern der Welt mitteilte.
Die deutsche Baubranche hat im August erneut mehr Aufträge erhalten. Die Bestellungen im Bauhauptgewerbe wuchsen inflationsbereinigt um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das ist der zweite Zuwachs in Folge und zugleich der kräftigste seit März. Allerdings fielen die Aufträge im weniger schwankenden Dreimonatsvergleich von Juni bis August um 3,2 Prozent niedriger aus als von März bis Mai.
KW 43
Bauen soll in Deutschland künftig schneller gehen. Der Bundesrat hat ein Gesetz der Regierung gebilligt, das den schleppenden Wohnungsbau mit schnelleren Genehmigungen und einem Verzicht auf Bebauungspläne ankurbeln soll. Ziel ist es, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Der sogenannte Bau-Turbo sieht befristete Sonderregelungen im Baugesetzbuch vor.
Wohngebäude sollen mit Zustimmung der Gemeinde auch dann errichtet werden dürfen, wenn dafür von Bebauungsplänen abgewichen wird. Das zielt insbesondere auf sogenannte Nachverdichtungen bei vorhandener Bebauung, also die Nutzung freier Flächen in der Stadt statt eines Neubaus auf der grünen Wiese.
Der Baubeginn für das Ausleitungskraftswerk des Tiroler Energieversorgers Tiwag in Imst-Haiming ist mit dem Spatenstich offiziell erfolgt. Das Kraftwerk kostet die Tiwag rund 680 Mio. Euro, soll 2030 fertiggestellt sein und dann jährlich rund 252 Mio. Kilowattstunden erneuerbaren Strom produzieren. Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) mahnte indes für die "Tiroler Energiewende" einen "Schulterschluss des Landesenergieversorgers mit der Bevölkerung" ein.
In Saudi-Arabien soll neben der für Muslime heiligsten Stätte in Mekka ein riesiges Bauprojekt entstehen und Infrastruktur schaffen für Wohnen, Tourismus, Geschäfte und Kultur. "King Salman Gate" heißt das Projekt, das der Kronprinz und faktische Herrscher Mohammed bin Salman am Mittwoch ankündigte. Es soll eine Fläche von rund zwölf Quadratkilometern umfassen, was etwa der Dimension eines der größten Flughäfen weltweit, Heathrow in London, entspricht. Erstmals sollen Muslime aus Ländern weltweit auch die Möglichkeit haben, Wohnimmobilien zu kaufen. Bisher ist das nur in seltenen Fällen erlaubt.
Der Schweizer Zementkonzern Holcim übernimmt den deutschen Rivalen Xella für 1,85 Milliarden Euro. Mit dem Zukauf will Holcim seine Position im Bereich nachhaltiges Bauen stärken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Übernahme soll im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden, steht jedoch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden.
Der österreichische Immobilien-Investmentmarkt hat sich nach einem starken zweiten Quartal in den vergangenen Wochen deutlich zurückhaltender gezeigt. Zahlreiche Indikatoren weisen aber auf ein Ende dieser Sommerruhe hin. „Wir sehen rege Marktaktivität. Viele Transaktionen befinden sich in allen Assetklassen in fortgeschrittenen Verhandlungen. Zwar ist naturgemäß nicht sicher, ob es alle Transaktionen bis Jahresende über die Ziellinie schaffen. Dennoch erwarten wir ein Jahresendergebnis entsprechend den Vorjahren im Bereich von 2,5 bis drei Mrd. Euro“, sagt Lukas Schwarz, Head of Investment Properties von CBRE.
Der oberösterreichische Finanzinvestor Invest Unternehmensbeteiligungs AG steigt bei der zur Soravia-Gruppe gehörenden Adomo Group ein und übernimmt fast die Hälfte der Anteile. Laut einem Bericht des "Standard" vom Freitag hält die Invest AG nach einer Kapitalerhöhung im September bereits 49,98 Prozent an der Wiener Hausverwaltungs- und Immobiliendienstleistungsfirma. Angeblich will die Invest AG die Mehrheit an Adomo übernehmen. Der bisherige Mehrheitseigentümer, die Soravia-Tochter IFA, kommt dem Bericht zufolge nur noch auf 39,53 Prozent, der Rest entfällt auf zwei kleinere Gesellschafter.
Das deutsche Verkehrsministerium sieht eine Milliarden-Finanzlücke auch für Wasserstraßen. Ein Sprecher von Minister Patrick Schnieder (CDU) sagte in Berlin, für die Wasserstraßen sei mehr Geld nötig, dafür kämpfe man in den Haushaltsverhandlungen. Er sprach von einem Mehrbedarf bis 2029 von ungefähr drei Milliarden Euro.
Auch wenn die Baubranche den Trend zum seriellen Bauen mit offenen Armen begrüßt, sind die drei Viertel der Projekte im Wohnneubau und zwei Drittel der Nichtwohnneubauten nach wie vor konventionelle Massivbauten. Die Prognose in der Studie „Jahresanalyse“ des Düsseldorfer Marktforschungsbüros BauInfoConsult zeigt aber, dass die Chancen für den Fertigteilbau 2026 erkennbar besser sind als für die Mehrheit der konventionellen Projekte.
Bei den verwendeten Baustoffen bleibt die Tendenz vergleichsweise stabil. Mögliche positive Effekte von regulatorischen Neuerungen wie dem Bau-Turbo oder dem Gebäudetyp E sind dabei noch nicht eingerechnet.
Die Bauwirtschaft steht vor enormen Herausforderungen: hohe Kosten, komplexe Vorgaben und steigender Regulierungsdruck erschweren effizientes Bauen. Beim OÖ BAU-Symposium am 26. November 2025 in der BAUAkademie OÖ will man diesen Themen auf den Grund gehen – nicht mit schnellen Antworten, sondern mit offenen Fragen und ehrlichem Diskurs.
Im Mittelpunkt stehen die Ursachen und Strukturen, die das Bauen teuer machen: von Normen und Vorschriften über Abläufe und Verantwortlichkeiten bis hin zu fehlender Digitalisierung und Koordination. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen – als Basis für zukünftige Veränderungen. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion mit führenden Vertretern aus Bauwirtschaft, Politik und Verwaltung, in der Wege für einen notwendigen Kurswechsel diskutiert werden.
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Die Renowave.at Impact Days sind Österreichs führende Veranstaltung für klimaneutrale Gebäudesanierung und zentrales Forum für die nachhaltige Weiterentwicklung des Gebäudebestands. Von 12. bis 14. November 2025 kommen in St. Pölten die zentralen Akteur:innen der Bauwende zusammen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe und innovative Lösungen, die Sanierungen effizienter, leistbarer und klimaverträglicher machen sollen.
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KW 40
Gut fünf Monate nachdem die staatliche Straßenbaugesellschaft Asfinag das Vorprojekt zum Vorarlberger Straßenbauprojekt Bodensee-Schnellstraße (S18) beim zuständigen Verkehrsministerium eingereicht hat, läuft dort nach wie vor die Prüfung der Unterlagen. Ein Zeitpunkt für die Einreichung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) sei derzeit noch offen, hieß es aus dem Verkehrsministerium.
Der Ausbau der Pyhrn Autobahn (A9) in der Steiermark soll nun in die Planungsphase übergeführt werden. Bundesminister Peter Hanke (SPÖ) und die Steiermärkische Landesregierung hätten "ein gemeinsames Projektverständnis für die Weiterentwicklung" der Autobahn im südlichen Wirtschaftsraum von Graz gefunden, hieß es in einer Aussendung. Mit dem Bau einer dritten Spur soll auf zunehmende Verkehrsprobleme in der Region reagiert werden.
Die Erneuerung der militärischen Infrastruktur soll trotz des aktuellen budgetären Spardrucks plangemäß fortgesetzt werden. Heuer und im kommenden Jahr werden dafür insgesamt 650 Mio. Euro in die Hand genommen, wie Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und der Leiter der Direktion Infrastruktur, Johannes Sailer, bei einer Pressekonferenz erklärten. Abstriche habe man im Lichte der geplanten Budgetsanierung keine machen müssen, wie beide betonten.
Mit dem „Klimarelevanztool für kommunale Beschlüsse“ stellt klimaaktiv, die Klimaschutzinitiative des Bundes, jetzt allen Gemeinden ein einfaches Werkzeug zur Verfügung, um Projekte klimafreundlich zu planen. Das Tool hilft dabei, die Klimawirkung eines Vorhabens einzuschätzen und zeigt auch alternative, umweltschonendere Umsetzungsmöglichkeiten auf.
Wien baut ein Wasserwerk auf der Donauinsel. Die Stadt will sich damit auf den steigenden Bedarf in den kommenden Jahrzehnten vorbereiten, wie Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) bei der Präsentation des Projektes am Donnerstag erläuterte. Die Anlage wird bis 2030 zwischen der Nordbrücke und dem Steinitzsteg errichtet. Sie soll bis zu 1.000 Liter Trinkwasser pro Sekunde liefern. Baustart für das Donauinsel-Wasserwerk ist im Frühjahr 2026.
Die Geschäftsführung der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) hat eine Stabstelle eingerichtet, die sie bei strategischen Querschnittsthemen unterstützt und die konzernweite Koordination stärkt. Diese wird von Ferdinand Harnoncourt-Unverzagt (46) in seiner neuen Funktion als Generalsekretär geleitet. Er unterstützt damit die Geschäftsführungsagenden und verantwortet weiterhin die Themen Konzernstrategie und Konzernentwicklung, Owner Relations, Business Development und Corporate Communications.
Das Kartellgericht hat im Rahmen der Ermittlungen in der österreichischen Bauwirtschaft auf Antrag der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) eine Geldbuße gegen Dipl. Ing. Adalbert Kienzl, Bauges.m.b.H. & Co KG sowie Dipl. Ing. Adalbert Kienzl Bauges. m.b.H. in der Höhe von EUR 45.000 verhängt.
Bauherren, Planer, Ausführende und Verantwortliche stehen bei Neu-, Zu- und Umbauten oder Sanierungen vor einer zentralen Herausforderung: Brandschutz auf Baustellen.
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US-Präsident Donald Trump nutzt den Budgetstreit für Einschnitte in den von seinen Gegnern dominierten US-Staaten. Im Zuge des sogenannten Shutdowns, bei dem mangels Etateinigung der Verwaltungsapparat teilweise stillsteht, fror die Regierung in Washington 26 Milliarden Dollar (22,18 Mrd. Euro) für bestimmte Bundesstaaten ein. So sollen 18 Milliarden Dollar für Verkehrsprojekte im Staat New York blockiert werden.
Betroffen sind ein im Bau befindlicher Eisenbahntunnel zwischen New York und New Jersey sowie der Ausbau einer U-Bahn-Linie in Manhattan.
In der österreichisch-italienischen Führungsriege der Errichtergesellschaft des Brennerbasistunnels BBT SE gibt es einen Wechsel: Der italienische Vorstand wurde vom Aufsichtsrat mit Umberto Lebruto neu besetzt. Er folgt auf Gilberto Cardola, der mit Ablauf seines Mandats nach zwei Perioden ausscheidet. Der österreichische Vorstand Martin Gradnitzer wurde zudem bestätigt, teilte die BBT SE in einer Aussendung mit.
KW 35
Der ÖFB Campus inklusive der neuen ÖFB-Geschäftsstelle in der Seestadt Aspern ist seitens der Strabag fertiggestellt und übergeben. In den Leistungsspitzen befanden sich über 200 Personen gleichzeitig auf der Baustelle, die alle Leistungen vom Hochbau über den Sportstättenbau bis hin zur Errichtung von Geothermie- und PV-Anlagen umsetzten.
Die Schweizer Baufirmen haben im zweiten Quartal weniger Umsatz erzielt als noch vor einem Jahr. Grund dafür ist ein Rückgang im Tiefbau. Im Wohnungsbau zeichnet sich ein Abflauen der Bautätigkeit ab. In den Monaten April bis Juni sanken die Umsätze in der Schweizer Bauindustrie um 3,5 Prozent auf 6,1 Mrd. Franken (6,5 Mrd. Euro), wie der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) am Mittwoch mitteilte.
Der österreichische Immobilienmarkt hat heuer leicht zugelegt: Das Transaktionsvolumen stieg vor allem im zweiten Quartal deutlich, sodass im gesamten ersten Halbjahr 2025 rund 1,16 Mrd. Euro in den heimischen Immobilienmarkt investiert wurden, geht aus dem aktuellen EHL-Markt-Update zum Immobilieninvestmentmarkt hervor.
Beim Geothermie-Projekt "deeep" ist der nächste Schritt für eine Tiefengeothermie-Anlage abgeschlossen worden. Das Joint Venture von OMV und Wien Energie hat im Juli die Tiefenbohrungen in der Seestadt Aspern beendet. Nun soll das Wasser aus rund 3.000 Metern Tiefe gefördert und analysiert werden.
Die Analysten von Warburg Research haben das Kursziel von 36,00 auf 37,00 für die Aktien der heimischen Porr nach der jüngsten Zahlenvorlage des Baukonzerns angepasst.
Die deutsche Baubranche hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Aufträge erhalten. Die Bestellungen im Bauhauptgewerbe wuchsen um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Inflationsbereinigt bleibt davon ein reales Plus von 7,3 Prozent übrig. Zuletzt zeigte der Trend allerdings nach unten: Im Juni fielen die Aufträge um real 2,6 Prozent niedriger aus als im Vormonat.
KW 27
Vasko+Partner wurde für die Generalinstandsetzung des WUK beim 37. Wiener Stadterneuerungspreis mit dem Güteziegel Gold in der Kategorie „Pionierleistung“ ausgezeichnet.
Nach Freigabe durch die Bundeswettbewerbsbehörde und mit dem Closing übergibt die Kovanda-Unternehmensgruppe wesentliche Unternehmensteile an den Baukonzern Strabag. Die Übergabe umfasst unter anderem zwei Betonmischanlagenund eine Bodenaushubdeponie in Gerasdorf – inklusive Liegenschaften, Geräte, Fuhrpark, immaterieller Rechte. Auch alle Mitarbeiter:innen werden übernommen.
Die für Ende 2025 geplante Inbetriebnahme des ÖBB-Pumpspeicherkraftwerks Tauernmoos im Stubachtal in den Hohen Tauern verzögert sich bis zum Sommer 2028. Laut "Salzburger Nachrichten" passen zwei zentrale Bauteile nicht.
Der österreichische Fertighaushersteller Hartl Haus zieht zur Jahresmitte eine gute Bilanz: Mit einer Verdoppelung der Stückzahlen zum Vorjahr liegt das Unternehmen auf gutem Kurs, die Jahresziele nach zwei schwachen Jahren erstmals wieder zu erfüllen.
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im ersten Quartal 2025 so stark gestiegen wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Von Jänner bis März zogen sie um durchschnittlich 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Das ist das größte Plus seit dem dritten Quartal 2022 und das zweite in Folge.
KW 26
Die deutsche Bundesregierung will insgesamt 166 Milliarden Euro in die Verkehrsinfrastruktur investieren. Mit 107 Milliarden Euro sind fast zwei Drittel dieser Summe nach Angaben des Verkehrsministeriums vom Dienstag für die Schiene vorgesehen.
Die Asfinag hat den Tunnelabschnitt zwischen Golling und Werfen wie geplant mit zwei Fahrspuren pro Richtung für den Verkehr freigegeben. Nach zwei Jahren ist die 14 Kilometer lange Strecke auf der A10 damit wieder ohne baustellenbedingte Einschränkungen befahrbar. Investiert wurden 265 Millionen Euro.
Der insolvente Signa-Firmengründer René Benko bleibt weiter in U-Haft. Das hat das Wiener Landesgericht am Donnerstagnachmittag entschieden. Die U-Haft wurde um weitere zwei Monate bis zum 26. August verlängert.
Der Abschwung bei Fugendichtmassen und PU-Schaum hielt in Österreich auch 2024 an. Grund dafür war die schwache Wohnbaukonjunktur, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com.
Der Zementkonzern Holcim hat die Abspaltung des Nordamerika-Geschäfts Amrize vollzogen, wie das Schweizer Unternehmen mitteilte.
Die Pläne für eine klimafreundliche Stahlproduktion in Deutschland haben durch die Absage eines wichtigen Projekts von ArcelorMittal einen schweren Dämpfer erhalten. Der Konzern teilte am Donnerstag mit, milliardenschwere Projekte für die Flachstahlwerke in Bremen und Eisenhüttenstadt nicht weiter zu verfolgen.
Strabag PFS bewirtschaftet künftig Mont Cenis in Herne, das Fortbildungszentrum der Beschäftigten der Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen.
Der deutsche Windturbinenbauer Nordex hat einen Großauftrag über den Bau und die Wartung von insgesamt 64 Windturbinen erhalten.
Mit dem Adventure Camp für die Kinder der Mitarbeitenden will man bei Porr in den Sommerferien die Begeisterung für die Baubranche wecken.
KW 25
Baustart für das neue Sportzentrum des Rainergymnasiums in der Kriehubergasse haben begonnen. Die BIG investiert als Eigentümerin und Bauherrin über 23 Millionen Euro in das Schulbauprojekt, das bis Sommer 2027 fertiggestellt sein wird.
Die deutsche Bundesbauministerin Verena Hubertz will die Kosten für den Bau neuer Wohngebäude halbieren. Das Ziel will Hubertz unter anderem über mehr serielle Vorprodukte erreichen.
Die Baukosten für Wohnhäuser und Siedlungen sind im Mai angesichts höherer Löhne gestiegen. Der entsprechende Baukostenindex betrug 130,6 Punkte - ein Plus von 1,6 Prozent zum Vorjahresmonat und 0,8 Prozent gegenüber dem April, meldet die Statistik Austria.
Vorarlberg wird per 1. Juli die Wohnbauförderung deutlich kürzen. Man reagiere damit auf den Markt, und dies sei notwendig, um die Wohnbauförderung längerfristig zu sichern. Während es bisher keine Obergrenze für die gewährten Darlehen gab, liegt diese künftig bei 100.000 Euro.
Die Bevölkerung der Tiroler Gemeinde Pfunds stimmte in einer Volksbefragung mit 84,45 Prozentgegen den Kraftwerksausbau Kaunertal, Das Ergebnis ist nicht bindend.
Top Service Österreich kürt Murexin zum „Einsteiger des Jahres 2025“. Damit wird das Bauchemieunternehmen für exzellente Kundenorientierung ausgezeichnet.
Das Handelsgericht von Nordwestrussland mit Sitz in St. Petersburg lehnte am Mittwoch den Antrag der Raiffeisenbank Russland ab, ein seit September 2024 geltendes Verkaufsverbot der Bank wieder aufzuheben. Darüber informierte die RBI-Tochter . Die Gerichtsentscheidung kommt nach der Bezahlung von mehr als zwei Milliarden Schadenersatz, zu dem die Bank als "Verwandte" österreichischer Strabag-Kernaktionäre im April 2025 rechtskräftig verurteilt worden war.
KW 24
Die Staatsanwaltschaft Feldkirch hat bei den Bauarbeiten zum Stadttunnel Feldkirchkeine Verstöße gegen den Baubescheid festgestellt. Anfang Mai war diesbezüglich bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft eine anonyme Anzeige eingegangen.
Eine OGM-Datenanalyse zeigt, dass die durchschnittlichen Einkommen viel weniger schwanken als die Quadratmeterpreise für Baugrund. Während man in den günstigen Gemeinden um 10 bis 20 Euro je Quadratmeter dabei ist, muss man in Kitzbühel oder Lech über 2.000 Euro auslegen, also mehr als das 100-Fache.
Der Produktionsindex für Industrie und Bau legte im April 2025 laut Statistik Austria im Jahresvergleich um 3,7 Prozent zu. In der Industrie stieg der Produktionsindex arbeitstägig bereinigt um 4,1 Prozent, die Bauproduktion erhöhte sich um 2,3 Prozent.
Die erste Recyclinganlage für Mineralwolle in Österreich soll in Ferndorf (Kärnten) errichtet werden. Knauf Insulation, Hersteller von Dämmlösungen, investiert rund 30 Millionen Euro in das Projekt, das vor allem die Kreislaufwirtschaft stärken soll.
Die Analysten der Erste Group haben ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien der heimischen UBM bestätigt. Auch das Kursziel in Höhe von 28,00 Euro wurde von Analyst Christoph Schultes für die Titel des Immobilienentwicklers unverändert beibehalten.
Die Gläubiger des insolventen Bauträgers Süba AG des Immobilieninvestors Klemens Hallmann haben bisher knapp 262 Mio. Euro an Forderungen angemeldet. Davon wurden nur rund 27 Mio. Euro vom Insolvenzverwalter anerkannt, schreibt der Gläubigerschutzverband KSV1870 am Donnerstag.
KW 23
Die Bau- und Ausbauwirtschaft in Deutschland blickt mit verhaltenem Optimismus auf das laufende Jahr. Die Umsätze dürften um etwa 0,6 Prozent leicht auf rund 428 Mrd. Euro steigen, die Zahl der Beschäftigten allerdings um etwa 13.000 auf 3,33 Millionen sinken, wie die Bundesvereinigung Bauwirtschaft (BVB) mitteilte.
Die Porr hat laut eigenen Angaben einen Auftrag im Wert von 428 Mio. Euro in Rumänien erhalten. Das Infrastrukturprojekt umfasse den Ausbau des Gleisnetzes sowie die Sanierung von Tunneln und Bahnhöfen. Die Projektlaufzeit beträgt fünf Jahre.
Der Schweizer Baustoffkonzern Holcim hat die Geschäftstätigkeiten der kanadischen Langley Concrete Group Inc. übernommen. Dabei handelt es sich um einen führenden Anbieter von Fertigteil-Lösungen mit Sitz in der kanadischen Provinz British Columbia.
Ökonomen der UniCredit-Bank-Austria haben die Wirtschaftsentwicklung der Bundesländer analysiert. Sie bestätigen die triste ökonomische Lage, denn 2024 hat es gesamtstaatlich trotz einer globalen Stabilisierung den zweiten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Folge gegeben, ein Wachstum nach Bundesländern nur in Wien. Die Aussichten sind heikel, Industrie und Bau leiden weiter.
Die Arbeitslosenzahlen in der Industrie steigen weiter deutlich. In der Baubranche stagniert hingegen die Arbeitslosigkeit. Der Bau habe sich stabilisiert, weil die Zinsen gesunken seien. Ende Mai waren 375.347 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet, davon waren 296.140 arbeitslos und 79.207 in Schulungsmaßnahmen des AMS.
Im Rahmen eines russischen Gerichtsverfahrens ist die zweite und letzte Tranche von in Summe etwa 2 Mrd. Euro Schadenersatz mit Zinsen Ende Mai von einem Konto der Raiffeisenbank Russland eingezogen und an den russischen Strabag-Aktionär Rasperia überwiesen worden. Ein im September 2024 im Verfahren erlassenes Verkaufsverbot für die Bank gilt indes weiter und wird von ihr gerichtlich bekämpft.
Quellen: Redaktion, APA
KW 21
Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI, Austrian Sustainable Building Council) engagiert sich aktiv im EU-Projekt More LIFE to Level(s). Ziel des Projekts ist es, das europäische Nachhaltigkeitsrahmenwerk Level(s) in der Praxis von Bauprojekten anzuwenden und weiterzuentwickeln. Die Europäische Kommission lädt am 12. Juni 2025 zu einem informativen Webinar unter dem Titel „ How to set early stage building sustainability objectives with Level(s)“ zur Vorstellung der Ergebnisse von Level 1 ein. Ziel ist es, das EU-Rahmenwerk Level(s) einem breiteren Publikum näherzubringen. Im Webinar werden Vertreter:innen der ÖGNI ausgewählte Projekte vorstellen, die das Potenzial von Level(s) in der praktischen Anwendung verdeutlichen. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/Levels-webinar-June-2025
Die Vergabe von Immobilienkrediten der deutschen Pfandbriefbanken hat zum Jahresstart deutlich zugenommen. Im ersten Quartal reichten die Institute Immobilienkredite über 36,1 Mrd. Euro aus, wie der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) am Donnerstag mitteilte. Dies waren binnen Jahresfrist 24,5 Prozent mehr. Im Vergleich zum Vorquartal lag der Anstieg bei 19,1 Prozent. Vor allem bei der Kreditvergabe für Wohnimmobilien habe es eine deutliche Belebung gegeben, erklärte der Verband.
Die Trump Organization prüft zusammen mit einem lokalen Partner den Bau eines Wolkenkratzers in Ho-Chi-Minh-Stadt, dem Wirtschaftszentrum Vietnams. Dies geht aus einem auf den 15. Mai datierten vietnamesischen Regierungsdokument hervor, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.
Das börsennotierte Immobilienunternehmen CA Immo hat im ersten Quartal ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 49,1 Mio. Euro erzielt - um rund 33 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das in der Branche viel beachtete nachhaltige Ergebnis (FFO I) des auf Büroflächen spezialisierten Unternehmens, das den operativen Cashflow misst, lag mit 34,2 Mio. Euro mehr als ein Viertel über dem Vorjahresergebnis. Das Konzernergebnis stieg um 40 Prozent auf 22,5 Mio. Euro.
Die anhaltend schwache Neubautätigkeit spürten im Vorjahr auch die Produzenten von Rohrsystemen für Heizung und Sanitär hautnah. Laut aktuellem Branchenradar Rohrsysteme für Heizung & Sanitär in Österreich schrumpften die Herstellererlöse im Jahresvergleich um weitere 6,6 Prozent auf rund 196 Millionen Euro. „Die Verlustbeiträge ließen sich jedoch nur noch im Neubau verorten“, sagt Andreas Kreutzer, Geschäftsführer von Branchenradar Marktanalyse. „Der Umsatz am Sanierungsmarkt wuchs bereits wieder moderat um knapp drei Prozent gegenüber Vorjahr.“
Das Internationale Fensternetzwerk (IFN) will sich stärker auf seine Kernkompetenzen - Fenster, Türen, Sonnenschutz - konzentrieren und hat daher sein Firmenportfolio bereinigt. Die Anteile am oberösterreichischen Fassadenbauer GIG wurden verkauft, dafür erwarb man den litauischen Fenster- und Türenhersteller Roda. Neue Chancen sieht man im Onlinegeschäft, das vor allem in Nordeuropa geschätzt werde.
Das österreichische Ziviltechnikerbüro Lorenz Consult erweitert seine Präsenz in Deutschland mit der Eröffnung eines neuen Standorts in München. Das Unternehmen, das sich zu einem der führenden Generalplaner für technisch komplexe Bauprojekte etabliert hat, setzt damit einen weiteren Meilenstein in seiner Expansionsstrategie.
Im Auftrag der ILG Linz GmbH realisiert die Strabag-Tochterfirma Böhm BiB GmbH die umfassende Sanierung und Modernisierung der Mira-Lobe-Schule am Aubrunnerweg 43. Das Projekt vereint den Erhalt des Bestandsgebäudes mit der Umsetzung pädagogischer Anforderungen und einer energieeffizienten Bauweise. Bis zum Schulstart dieses Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Wien hat bereits um die Jahrhundertwende Maßstäbe im materialeffizienten Bauen gesetzt – mit innovativen Mehrzweckgebäuden aus Eisenbeton, die bis heute das Stadtbild prägen. Der Architekt und Publizist Otto Kapfinger hat diese wegweisenden Bauten in einem Forschungsprojekt eingehend untersucht, unterstützt von Beton Dialog Österreich und der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie. Das Wien Museum widmet ihnen aktuell die Ausstellung „Eisenbeton. Anatomie einer Metropole“.
Die Aktionäre des Schweizer Zementkonzerns Holcim haben den Weg freigemacht für die geplante Abspaltung des Nordamerika-Geschäfts. Auf der Generalversammlung am Mittwoch sprachen sich die anwesenden Eigentümer mit 99,75 Prozent Ja-Stimmen dafür aus. Der Spin-off des Geschäftsbereichs namens Amrize sowie die anschließende Notierung an der New York Stock Exchange (NYSE) und der Schweizer Börse SIX sollen wie geplant im Juni über die Bühne gehen.
Quellen: Redaktion, APA
KW 20
Die Umwidmung von Acker- und Grünland in Bauland war bisher für die Grundbesitzer ein sehr gutes Geschäft. Davon schöpft der Staat nun einen Teil ab. Der künftige "Umwidmungszuschlag" beträgt 30 Prozent und wird mit der Immobilienertragsteuer abgeführt. Erfasst werden Grundverkäufe ab dem 1. Juli 2025, wenn die Umwidmung ab dem 1. Jänner 2025 stattfand. Dies soll heuer zehn und kommendes Jahr 30 Mio. Euro ins Budget spülen, die Jahre danach sollen es 50 Mio. Euro sein.
Die ÖVP Niederösterreich hat einen Reformvorschlag für die NÖ Bauordnung präsentiert. Verfahren sollen einfacher, mit Boden sparsamer umgegangen sowie Bauen und Sanieren leistbarer werden, hieß es anlässlich einer Pressekonferenz. Der Vorschlag soll nun mit dem Regierungspartner FPÖ abgestimmt werden. Ziel sei ein Landtagsbeschluss nach dem Sommer. Die vorgeschlagenen Änderungen sollen "Ortskerne stärken und den Flächenverbrauch reduzieren. Durch die Möglichkeit eines Vollausbaus des dritten Obergeschosses kann pro Grundstück rund zwölf Prozent mehr Wohnraum hergestellt werden", teilte Teschl-Hofmeister mit. "Viele unnötige Anzeigepflichten sollen entfallen", fügte Ecker hinzu.
Die Kommission Wasserwirtschaft hat 171 Mio. Euro an neuen Fördermitteln für Projekte rund um das Wasser genehmigt. Das gab der zuständige Landwirtschafts- und Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) bekannt. Damit werden 1.237 Projekte gefördert und Gesamtinvestitionen von 559 Mio. Euro ausgelöst. Im Detail entfallen 76,7 Mio. Euro auf die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, 77 Mio. auf den Hochwasserschutz und 17 Mio. auf die Ökologisierung.
Die ÖBB und Wiener Linien nutzen die frequenzärmeren Sommermonate erneut für umfangreiche Modernisierungsarbeiten im Wiener Öffi-Netz. Zwischen 28. Juni und 1. September wird die zentrale S-Bahn-Stammstrecke zwischen Floridsdorf und Praterstern gesperrt. Zeitgleich kommt es zur U4-Teilsperre zwischen Friedensbrücke und Schottenring. Man bleibe aber "auch bei temporären Sperren im Sommer verlässlich mobil", sagte Gudrun Senk, technische Geschäftsführerin der Wiener Linien.
Im Wiener Rathaus ist noch kein Antrag auf eine Änderung des Plans für das "Lamarr"-Gebäude auf der Wiener Mariahilfer Straße eingelangt. Das hat ein Sprecher von Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) bekräftigt. Man rechnet aber damit, dass im Juni ein Bauansuchen einlangen wird, das Basis für eine Fortsetzung des Baus sein wird. Derzeit laufen Gespräche mit dem neuen Investor.
Die Austrian Power Grid (APG) plant mit dem Projekt "Netzraum Kärnten" eine neue 380-kV-Freileitung, die von Obersielach (Bezirk Völkermarkt) über 180 Kilometer bis nach Lienz in Osttirol führt. Das Megaprojekt soll das österreichische Stromnetz stärken und die Energiewende voranbringen, hieß es. Eine grobe Trassenführung soll im Herbst vorgestellt werden, anschließend ist die Einbindung von Bevölkerung und Regionalpolitik vorgesehen.
Das niederösterreichische Leitungstiefbau-Unternehmen UHL Bau hat FSN Capital1, eines der führenden nordeuropäischen Beteiligungsunternehmen, als strategischen Partner für Wachstum und Portfolio-Erweiterungen gewonnen. FSN Capital tätigt damit sein erstes Investment in Österreich. Das bestehende Managementteam von UHL Bau mit CEO René Weis und CFO Herbert Narath wird das Unternehmen auch in Zukunft leiten. Mit Sabine Uhl und Jürgen Uhl, die mit dem Management die Geschäftsführung gebildet haben, wechselt die Gründerfamilie in den Aufsichtsrat.
Eight Advisory hat die Porr-Gruppe und Quaero Capital bei der Sicherung und Strukturierung der Finanzierung des neuen Zentralberufsschulgebäudes in der Seestadt Aspern beraten.
„Die Nachfrage nach modernen Logistikflächen in und um Linz ist nach wie vor groß. Die Kombination aus industrieller Stärke, guter Verkehrsanbindung und geringer Leerstandsquote machen den Standort äußerst attraktiv – sowohl für Mieter als auch für Entwickler,“ sagt Christoph Oßberger, Standortleiter bei CBRE für Westösterreich.
Der deutsche Baukonzern Hochtief hat im Auftaktquartal 2025 deutlich mehr verdient als ein Jahr zuvor. Dazu trugen vor allem die US-Tochter Turner und die australische Tochter Cimic bei. Weniger rund lief es hingegen beim spanischen Autobahnbetreiber Abertis, an dem Hochtief rund 20 Prozent hält. Der um Sondereffekte bereinigte Konzerngewinn sei im ersten Quartal im Jahresvergleich um 17,3 Prozent auf 166,8 Mio. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen mit.
Quellen: Redaktion, APA
KW 19
Der neue Eigentümer des Signa-Projekts "Lamarr" auf der Mariahilfer Straße in Wien, die Stumpf Development GmbH, plant laut einem Bericht der "Oberösterreichischen Nachrichten" vom Donnerstag anscheinend einen weitreichenden Teilabriss des seit Monaten stillstehenden Rohbaus. Demnach sollen alle Etagen oberhalb des Erdgeschoßes - also die zweite bis achte Etage - abgetragen und durch Wohnungen ersetzt werden.
Die Swietelsky AG hat im März die erste Vectron Dual Mode Lok von Siemens Mobility übernommen. Das Fahrzeug ist für das deutsche und ab dem kommenden Jahr für das österreichische Streckennetz zugelassen, die Lieferung einer weiteren Lok mit diesen Zulassungspaketen wird nächstes Jahr erfolgen. Vor diesem Hintergrund hat Swietelsky nun vier weitere Vectron Dual Mode aus der bestehenden Rahmenvereinbarung bestellt, drei mit den Zulassungen für Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Das erste Fahrzeug des zusätzlichen Abrufs soll Anfang 2027 geliefert werden. Damit kann Swietelsky zukünftig auch Bahnbauprojekte in der CEE-Region und die dazu gehörende Logistik flexibel abwickeln.
Der Wiener Industrie- und Logistikmarkt befindet sich in einer Phase hoher Bautätigkeit. Laut dem aktuellen Marktbericht von Otto Immobilien wurden im Jahr 2024 rund 382.000 m² neue Flächen fertiggestellt – der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2019. Nachdem im Jahr 2023 so gut wie keine Projekte fertiggestellt wurden, sind die Jahre 2024 bis 2026 mit 286.000 m² im Durchschnitt auf sehr hohem Niveau.
Nach der Pleite des Immo-Konzerns Signa ist auch die Zukunft des ehemaligen Werft-Areals in Korneuburg weiter offen. Das einst als Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt geplante Vorhaben war ins Stocken geraten. Nun will das Unternehmen die Anteile verkaufen, wie der ORF Niederösterreich berichtete. Im Gemeinderat wurde indes eine Bausperre für die Halbinsel beschlossen, auch das beim Land eingereichte Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung wurde zurückgezogen.
Neben der angelaufenen Erneuerung der Luegbrücke steht eine weitere Brücke auf der Tiroler Brennerautobahn (A13) zum Neubau an, wenngleich von der Dimension her nicht ganz vergleichbar: Jene der 200 Meter langen und 80 Meter hohen Sillbrücke bei Innsbruck-Süd. Ab 6. Mai wird daran gearbeitet, bis Herbst 2028 will man fertig sein. Für die Verkehrsteilnehmer werden weiter zwei Spuren pro Richtung zur Verfügung stehen. 50 Millionen Euro investiert die Asfinag in das Projekt.
Beim umstrittenen Vorarlberger Straßenbauprojekt Bodensee-Schnellstraße (S18) soll die Aufnahme der Bewilligungsverfahren bevorstehen. Laut Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) ist das Vorprojekt für den Lückenschluss zwischen der österreichischen und der schweizerischen Autobahn abgeschlossen. In einem nächsten Schritt würden die Unterlagen beim Verkehrsministerium eingereicht, so Wallner gegenüber der APA. Minister Peter Hanke (SPÖ) habe Unterstützung angekündigt.
Der österreichische Markt für vorgehängte hinterlüftete Fassaden überraschte im Jahr 2024 mit einem kräftigen Umsatzplus. Vor allem Metallfassaden standen hoch im Kurs, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse. Der Herstellerumsatz stieg um 6,0 Prozent gegenüber Vorjahr auf 53,2 Millionen Euro. Der Wachstumsbeitrag kam zur Gänze vom Nicht-Wohnbau.
Strabag d.o.o., die kroatische Tochtergesellschaft der Strabag SE, wurde mit der Sanierung und Erweiterung des Kranjčevićeva-Stadions in Zagreb beauftragt. Damit ist der Startschuss für eines der bedeutendsten Sportinfrastrukturprojekte der kroatischen Hauptstadt gefallen. Das von der Stadt Zagreb beauftragte Projekt mit einem Auftragsvolumen von 38 Mio. Euro sieht ein modernes Fußballstadion mit einer deutlichen Kapazitätserweiterung von 5.350 auf 11.163 voll überdachter Sitzplätze vor. Die Bauarbeiten haben kürzlich begonnen und werden voraussichtlich rund 18 Monate dauern; die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Der Baustoffkonzern Heidelberg Materials hat im ersten Quartal dank eines höheren Absatzes und Einsparungen mehr verdient als vor Jahresfrist. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs kletterte von Jänner bis März um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 235 Millionen Euro, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag mit. Der Konzernumsatz legte um fünf Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu. Die Zahlen waren damit besser, als Analysten geschätzt hatten.
Die Immobilienpreise an der bei Urlaubern beliebten deutschen Nord- und Ostseeküste ziehen teils wieder deutlich an. Die mit Abstand teuerste Region sind weiter die Nordfriesischen Inseln vor Schleswig-Holstein. Auf Sylt, Föhr, Amrum und Pellworm kostete den Angaben zufolge im ersten Quartal ein Quadratmeter Wohnfläche im Schnitt 12.294 Euro. Das seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 10,3 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und in der Untersuchung der höchste Anstieg überhaupt. Hauptverantwortlich für die sehr hohen Preise ist die Insel Sylt, die seit jeher zu den teuersten Regionen Deutschlands zählt. Dort stiegen die Preise den Angaben zufolge zwar nur um 5,3 Prozent. Ein Quadratmeter Wohnfläche kostete aber immer noch im Schnitt 14.597 Euro.
Quellen: Redaktion, APA
KW 17
Die Nachfrage nach Wohnbaukrediten ist im ersten Quartal aufgrund niedrigerer Zinsen deutlich gestiegen. Auch für das zweite Quartal rechnen die Banken mit einem weiteren Anstieg, teilte die Österreichische Nationalbank (OeNB) mit. Zurückhaltender waren hingegen die Unternehmen: Hier ging die Nachfrage nach Unternehmenskrediten erneut zurück. Begründet wird dies mit dem rückläufigen Finanzierungsbedarf der Unternehmen für Anlageinvestitionen.
Bei den Baukosten ist keine Entspannung in Sicht. Im März 2025 waren die Kosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau laut Statistik Austria um 3,3 Prozent höher als im März des Vorjahres. Im Gesamtjahr 2024 lag der Zuwachs bei 3,6 Prozent. Zum Vergleich: Die allgemeine Teuerungsrate in Österreich betrug zuletzt 2,9 Prozent. Im Straßenbau stiegen die Kosten im März im Jahresvergleich um 1,1, im Brückenbau um 2,2 und im Siedlungswasserbau um 2,7 Prozent.
In Österreich sank der Markt für Dachmaterial im Jahr 2024 nur noch moderat. Die Sanierung sorgte für Wachstumsimpulse, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts branchenradar.com Marktanalyse.
Im Vorjahr wurden 32.100 Wohnungen in neuen Gebäuden bewilligt, das sind um 8,5 Prozent weniger als 2023. Damit ist die Wohnbautätigkeit in Österreich auf den bisher tiefsten Punkt seit 2010 gefallen, meldet die Statistik Austria. Es wurden um rund 40.000 bewilligte Wohnungen weniger als im Rekordjahr 2017 registriert. In den kommenden Jahren sei mit einem deutlichen Rückgang neuer Wohnungen zu rechnen, bei gleichzeitig steigender Bevölkerungszahl.
Der geplante Bau des Logistikzentrums "Alplog Nord" im Westen von Villach hat offenbar weiterhin mit Problemen zu kämpfen. Nachdem das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) Ende 2024 den Bescheid des Landes Kärnten, auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Großprojekt zu verzichten, zurückgewiesen hatte, kämen auf die Stadt Villach nun Kosten in Millionenhöhe zu, berichtete "Der Standard". Der Projektwerber hat wegen der Verzögerung des Baus nun die Anzahlung von rund drei Millionen zurückgefordert.
Der Landesrechnungshof (LRH) hat in einer Initiativprüfung dem Grundverkehr in Oberösterreich mit Schwerpunkt Rechtserwerb an Baugrundstücken eine Strukturreform und eine Modernisierung der IT empfohlen. Die Anzahl der Bezirksgrundverkehrskommissionen könnte reduziert und ihre Zusammensetzung neu konzipiert werden. Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) nimmt Empfehlungen ernst.
In Lizenz von Holcim bietet Rohrdorfer Transportbeton den isolierenden Schaumbeton "Airium" seit 1. April 2025 als Spezialprodukt am österreichischen Markt an. Synergiepotenziale mit dem bereits bestehenden Leistungsportfolio bei Estrichen und Spezialprodukten der Rohrdorfer Transportbeton stehen in dieser Partnerschaft im Vordergrund.
Der frühere Bundeskanzler und ÖVP-Parteiobmann Sebastian Kurz hat seine unternehmerischen Tätigkeiten erweitert und mit der SK Liegenschaftsbeteiligungs GmbH eine Immobilienfirma gegründet. Das Unternehmen wurde laut Firmenbuch ("Wirtschafts-Compass") am 28. Februar dieses Jahres gegründet und ist im Besitz der SK Beteiligungs GmbH, die Kurz gehört. Geschäftsführer beider Gesellschaften ist der frühere Bundeskanzler.
Der Zustand des Schienennetzes in Deutschland hat sich der Deutschen Bahn (DB) zufolge erstmals seit Jahren nicht weiter verschlechtert. Im sogenannten Netzzustandsbericht vergab der bundeseigene Konzern für das gesamte Bahnnetz für 2024 eine Schulnote von 3,0 - nach 3,03 im Jahr davor.
Die Porr in Deutschland wurde vom Wirtschaftsmagazin Focus Money zum fünften Mal in Folge mit dem Titel „Digital Champion“ ausgezeichnet. Diese Ehrung wird jährlich vom Wirtschaftsmagazin FOCUS Money in Zusammenarbeit mit Deutschland Test verliehen. Sie würdigt Unternehmen, die in den Bereichen Digitalisierung, Technologie und Innovationskraft herausragende Leistungen erbringen.
Quellen: Redaktion, Agentur
KW 15
In das umstrittene Vorarlberger Straßenbauprojekt Bodensee-Schnellstraße (S18) kommt offenbar Bewegung: Die Asfinag wird das Vorprojekt für den Lückenschluss zwischen der österreichischen und der schweizerischen Autobahn im Rheintal "voraussichtlich in den nächsten Wochen" dem Verkehrsministerium vorlegen. Die schwarz-blaue Vorarlberger Landesregierung will das Projekt mit Hochdruck vorantreiben. Zum konkreten Projektstand blieb die Asfinag, an die das Verkehrsministerium die Anfrage weiterreichte, allerdings vage. Die S18 befinde sich derzeit in der Vorprojekt-Phase, habe also noch den gesamten Genehmigungsprozess vor sich. Daher könne man zum aktuellen Zeitpunkt "keine belastbare Aussage zu einem Baubeginn" tätigen, aus bisherigen Erfahrungen bei Großprojekten dieser Art sei aber jedenfalls mit zehn bis 15 Jahren zu rechnen.
Das gewidmete Bauland ist in Oberösterreich von 2024 auf 2025 zwar wieder mehr geworden, der Zuwachs hat sich in den vergangenen Jahren aber kontinuierlich verringert. Vom gewidmeten Bauland sind aktuell 10.576 Hektar nicht bebaut. Diese Baulandreserve ist von Jänner 2024 bis Jänner 2025 um 200 Hektar kleiner geworden, seit 2021 gar um 912 Hektar. Der Großteil der nicht mehr unter Reserve rangierenden Flächen wurde bebaut, wie viel rückgewidmet wurde, ist nicht bekannt.
Die Energiepolitik ist laut Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer der Schlüssel, um Österreichs Wettbewerbsfähigkeit zurückzubringen. Ökologie bleibe in der Energiepolitik zentral, primäre Ziele seien aber Preisstabilität und Versorgungssicherheit, sagte Hattmannsdorfer bei einem Termin beim Energiekonzern illwerke vkw in Bregenz, der bis 2040 rund 9 Mrd. Euro investieren will, unter anderem rund 2 Mrd. Euro in den Bau des Pumpspeicherkraftwerks Lünerseewerk II mit über 1 GW Leistung. "Wer die Energiewende will, braucht schnellere Verfahren", so Hattmannsdorfer.
Der Rechnungshof hat eine der längsten Baustellen des Landes unter die Lupe genommen: Die Prüfer haben das "Projekt Koralmbahn" im Wesentlichen zwischen den Jahren 2012 und 2023 kontrolliert und dabei vereinzelte Mängel festgestellt. Die Kostensteigerung konnte indessen trotz der deutlich längeren Bauzeit relativ gering gehalten werden, hieß es in der Berichtszusammenfassung. Die ÖBB prognostizierten die Gesamtkosten des Projekts mit 6,139 Milliarden Euro (Stand Ende 2023): "Die Kostensteigerung gegenüber 2012 hielt sie - unter Berücksichtigung der späteren Einbindung des Baus des Flughafenastes - mit fünf Prozent (282,4 Millionen Euro) gering."
Ab Mitte nächsten Jahres soll eine neue Standseilbahn Touristen auf den Salzberg in Hallstatt bringen - schneller, barrierefrei und in gläsernen Kabinen. Die in die Jahre gekommene alte Bahn ist noch bis 31. August in Betrieb, auch das Salzbergwerk kann bis Ende August besucht werden. Der Fußweg auf den Salzberg ist aufgrund der Bauarbeiten aber bereits gesperrt. Das Projektvolumen wird mit 25 Millionen Euro beziffert. Die Neueröffnung ist im Juni 2026 geplant.
JOLO Betonfertigteile investiert rund 5 Millionen Euro in eine neue Produktionshalle, zwei Erweiterungen und eine topmoderne Betonmischanlage. Die große bestehende Produktionshalle wird zudem thermisch saniert. Das Familienunternehmen erweitert damit die Produktionsfläche am Standort von 1.700 auf 2.900 Quadratmeter. Mit der neuen Mischanlage steigert JOLO Effizienz, Flexibilität und Produktvielfalt. Baustart ist im Frühjahr mit der ersten Etappe. Die gesamte Erweiterung soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.
Der österreichische Immobilien-Investmentmarkt zeigte sich im ersten Quartal 2025 vergleichsweise ruhig. Rund 300 Mio. Euro wurden investiert, im Vergleich zum ersten Quartal 2024 bedeutet das allerdings einen Rückgang um fast die Hälfte. CBRE Austria hat davon ein Investmentvolumen von 157 Mio. Euro begleitet.
Die Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft (GWSG) erhält mit 1. Mai 2025 mit Sandra Freudensprung (38) eine neue Geschäftsführerin. Sie wird die Agenden zunächst gemeinsam mit Harald Grabmaier innehaben, bis dieser Ende 2026 in Pension geht. Derzeit ist Freudensprung Prokuristin und Bereichsleiterin für Hausbewirtschaftung der GWSG.
Annika Krauss übernimmt die Leitung des Bereichs „Infrastructure“ bei Drees & Sommer Österreich. Krauss bringt mehrjährige Erfahrung im ganzheitlichen Management von Infrastrukturprojekten mit und konzentriert sich bei Drees & Sommer auf den weiteren Aufbau des Geschäftsfeldes.
In Südfrankreich hat der Prozess um einen riesigen Immobilienskandal mit einem Schaden von rund einer Milliarde Euro begonnen. Wegen bandenmäßigen Betrugs stehen 14 Angeklagte und ein Unternehmen in Marseille vor Gericht. Sie sollen Immobilien als quasi sich selbst finanzierend angepriesen haben, Banken die Kreditaufnahme bei weiteren Instituten verschwiegen und etliche Kunden durch Wertüberschätzung in Schulden getrieben haben.
Der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius hat den im Februar verkündeten Verkauf des internationalen Vamed-Projektgeschäfts Health Tech Engineering (HTE) an die Worldwide Hospitals Group (WWH) abgeschlossen. Die österreichische Vamed AG war im vergangenen Jahr aufgespalten worden. Die Anteile an den Thermen in Österreich (u.a. Therme Wien, Geinberg, St. Martins), die technische Betriebsführung des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH Wien) und das österreichische Vamed-Projektgeschäft wurden an ein Konsortium der Baukonzerne Porr und Strabag verkauft, das rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernimmt. Allerdings wird sich die im Mai 2024 verkündete Übernahme verzögern, wie die beiden Bauunternehmen zuletzt mit Verweis auf offene wettbewerbsrechtliche Genehmigungen bekanntgaben.
Quellen: Redaktion, Agentur
Woche 14
Der seit 2023 andauernde Wirtschaftsabschwung belastete auch im März den Arbeitsmarkt. Besonders stark betroffen waren Handel und Industrie. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gab es in der Bauwirtschaft, dort sank die Arbeitslosigkeit um 4 Prozent. Laut zu Monatswechsel veröffentlichten Zahlen waren per Monatsende rund 397.100 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet, davon waren 316.300 arbeitslos und rund 80.700 in Schulungsmaßnahmen des AMS.
Die Strabag hat in Kroatien den Auftrag erhalten, einen Teil der Bahnverbindung zwischen Slowenien und der kroatischen Halbinsel Istrien zu modernisieren. Der Vertrag hat ein Volumen von 55 Mio. Euro wurde. Die Strabag wird auf der Strecke nach Pula einen rund 50 Kilometer langen Abschnitt von der slowenisch-kroatischen Grenze über Buzet bis nach Sveti Petar u Šumi erneuern. Die Arbeiten sollen drei Jahre dauern.
Im Konkursverfahren um die Pleite des Wiener Immobilienentwicklers 6B47 Real Estate Investors AG haben bisher 97 Gläubiger rund 72 Mio. Euro an Forderungen angemeldet. Das berichtete der Gläubigerschutzverband KSV1870 nach der Berichts- und Prüfungstagsatzung. Insolvenzverwalterin Romana Weber-Wilfert hat vorerst 53 Mio. Euro der Forderungen als zu Recht bestehend anerkannt.
Nach dem unrühmlichen Baustopp wegen des Zusammenbruchs der Signa sieht der Hamburger Immo-Investor Dieter Becken weiter Chancen für eine Fertigstellung des Elbtower-Projekts. Im "Hamburger Abendblatt" räumte er zwar Probleme bei der Akquisition von Eigenkapital und Mietern ein, zeigte sich aber zuversichtlich, dass Lösungen gefunden werden könnten, um die seit Oktober 2023 ruhenden Arbeiten an dem einst als neues Hamburger Wahrzeichen geplanten Hochhaus fortführen zu können.
Im Falle der zur Erneuerung bzw. Generalsanierung anstehenden Luegbrücke auf der Tiroler Brennerautobahn (A13) der offizielle Baustart erfolgt. Bis 2027 soll das erste Brückentragwerk stehen, im Jahr 2030 die gesamte Brücke fertiggestellt sein. Unterdessen will der Bürgermeister der Standortgemeinde Gries am Brenner, der vehement eine Tunnellösung eingefordert hatte, aus Protest erneut einen Antrag auf eine mehrstündige Kundgebung auf der Autobahn stellen.
Um österreichischen Häuslbauern, die sich heuer den Traum vom Eigenheim erfüllen möchten, unter die Arme zu greifen, ruft Wienerberger eine besondere Aktion ins Leben: 100 Bauherren, die sich beim Bau für den Porotherm W.i entscheiden, bekommen mit dem wienerberger Ziegel-Bonus 1.000 Euro zurück.
Die frühere Immofinanz AG hat am Freitagabend erstmals unter ihrem neuen Namen CPI Europe AG Bilanz gelegt. Die börsennotierte Firma war Ende Jänner umbenannt worden und will so eine europaweite Ausrichtung demonstrieren, Hauptgesellschafterin ist die CPI Property Group des tschechischen Milliardär Radovan Vitek. Nach einer Stabilisierung des Umfelds und Neubewertungen wurde fürs Jahr 2024 nun ein Konzerngewinn von 133,5 Mio. Euro verbucht.
Die Geiger Gruppe erweitert ihr Engagement im Bereich Umwelt in Österreich und baut ihre Aktivitäten entlang der Kreislaufwirtschaft weiter aus. Mit der Gründung der Geiger Kreislaufgesellschaft mbH und dem Erwerb eines Deponiebetriebes inklusive Bahnanschluss nahe Wien schafft das Unternehmen die Basis für eine wirtschaftlich und nachhaltige Geschäftsentwicklung in Österreich.
Die Vereinigung der österreichischen Projektentwickler (VÖPE) hat ihr Präsidium erweitert: Neu gewählt wurden Philipp Resl (P&R Verwaltung) und Hans Peter Weiss (Soravia). Das VÖPE-Präsidium besteht weiters aus Präsident Andreas Köttl (nxt value one), Vizepräsident Peter Ulm (Allora Immobilien), Finanzverantwortlicher Gerald Beck (BIG), Erwin Größ (STRABAG) Nadja Holzer (STC Development), Christopher Pongratz (Pongratz Bau) und Hannes Schreiner (Technopark Raaba Proje).
Der erfahrene Zivilingenieur für Bauingenieurwissenschaften, DI Günther Findenig, leitet seit 1.4.2025 den Fachbereich „Umwelt + Wasser“ bei der IKK Group GmbH in Graz.
Josef Frauscher aus Aspach als Landesinnungsmeister sowie Alois Eislmair aus Altenhof am Hausruck und Daniel Wagner aus Eberschwang als seine Stellvertreter bilden nach der konstituierenden Sitzung das Führungstrio der Landesinnung Holzbau OÖ für die Funktionsperiode bis 2030.
Quellen: Redaktion, Agentur
Woche 13
Die von der Strabag-Gründerfamilie Haselsteiner zum Verkauf angebotenen 1,7 Prozent an Österreichs größtem Baukonzern haben 132 Mio. Euro gebracht. Losgeschlagen wurden zwei Millionen Aktien zum Stückpreis von 66 Euro, ging aus einer Pflichtmitteilung hervor. Der Anteil von Hans Peter Haselsteiner und der Haselsteiner Familien-Privatstiftung am börsennotierten Konzern sinkt damit auf 29,05 Prozent.
Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der heimischen Porr von 19,50 auf 37,50 Euro deutlich nach oben revidiert. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde von Analystin Jenna Xu für die Aktien des Baukonzerns bestätigt.
Die britische Regierung will 600 Millionen Pfund (rund 710 Millionen Euro) in die Ausbildung von Fachkräften für den Bau investieren. Das soll dem gravierenden Fachkräftemangel in dem Bereich entgegenwirken. Die Regierung will bis zum Jahr 2029 rund 1,5 Millionen Wohnungen neu bauen und damit auch das Wirtschaftswachstum ankurbeln.
Der EuGH hat in einer aktuellen Entscheidung (C-266/22 CRRC Qingdao Sifang ua) klargestellt: Ohne ein entsprechendes Abkommen besteht kein Anspruch auf Gleichbehandlung oder vergaberechtlichen Schutz für Drittstaatsangehörige. Öffentliche Auftraggeber haben die freie Wahl, ob und unter welchen Bedingungen sie Drittstaatsunternehmen zulassen oder vom Verfahren ausschließen.
Der Baustoffkonzern Heidelberg Materials will trotz Gewinnrückgangs mehr an seine Aktionäre ausschütten. Für das Jahr 2024 soll eine Dividende von 3,30 Euro je Aktie gezahlt werden, teilte der Dax-Konzern in seinem Geschäftsbericht mit. Das sind 30 Cent mehr als im Vorjahr.
In Wien ist die Finanzierung der neuen Multifunktionsarena im Stadtteil St. Marx im Gemeinderat auf Schiene gebracht worden. Insgesamt wurde ein Rahmen von rund 215 Mio. Euro gewährt. Den Löwenanteil davon erhält der deutsche Konzern CTS Eventim, der die Veranstaltungshalle errichten und betreiben wird. Das Gebäude soll 2030 eröffnet werden und über eine Kapazität von bis zu 20.000 Besucherinnen und Besuchern verfügen.
Ein Markteinbruch bei Wandspachtelmassen im Jahr 2024 zog den österreichischen Markt für Fliesenkleber, Fugenmörtel und Spachtelmassen in Österreich noch einmal nach unten, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse. Demzufolge sank der Herstellerumsatz in den entsprechenden Warengruppen im Jahr 2024 im Schnitt um 3,9 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 103 Millionen Euro.
Martin Greiner (Linz) bleibt Landesinnungsmeister der oö. Landesinnung Bauhilfsgewerbe. Er sowie Kurt Bernegger aus Molln und Christoph Schieber aus St. Marienkirchen an der Polsenz stellen nach der konstituierenden Sitzung das Führungstrio der Landesinnung Bauhilfsgewerbe OÖ für die Funktionsperiode bis 2030.
Die alkus AG, führender Anbieter innovativer Schalungsplatten aus Vollkunststoff,
erhält einen neuen Geschäftsführer: Zum 14. April 2025 übernimmt mit Daniel Keller ein ausgewiesener Experte in der Bau- und Industriebranche mit langjähriger Erfahrung im Marketing und internationalen Vertrieb die Position.
Die Generali Group ehrte zehn europäische KMU bei der SME EnterPRIZE Award-Zeremonie in Brüssel. Eines dieser KMU ist O.K. Energie Haus aus Großpetersdorf, Österreich. Das Bauunternehmen aus dem Burgenland zeichnet sich durch den Einsatz regionaler Ressourcen und ökologischer Baustoffe aus.
Quellen: Redaktion, APA
Woche 12
Bei der Strabag überraschte Gründer und Großaktionär Hans-Peter Haselsteiner am Mittwoch mit der Ankündigung, 1,7 Prozent der Aktien des Baukonzerns im Gegenwert von etwa 150 Millionen Euro (zum Dienstag-Schlusskurs) verkaufen zu wollen. Der Aktienkurs der Strabag gab daraufhin um etwa zehn Prozent nach - allerdings, nachdem er seit Jahresbeginn um rund 90 Prozent gestiegen war.
Der Bausparkassenverband (BVO) hat am Donnerstag Bilanz fürs Jahr 2024 gelegt und einen Ausblick aufs laufende Jahr - auch im Hinblick auf die neue Regierung und deren Programm - gegeben. Mit der Geschäftsentwicklung zeigten sich die Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Bausparkassen vor Journalistinnen und Journalisten in Wien trotz Bau-Rezession zufrieden, für Risiken sei man gewappnet. Von der Regierung wünscht man sich etwa mehr Fördermaßnahmen für Wohneigentum.
Der heimische Immobilienmarkt hat sich im Vorjahr - zumindest in Teilbereichen - etwas gebessert. So stiegen die Verkaufszahlen für Einfamilienhäuser deutlich. Bei Wohnungen war nach wie vor ein Rückgang zu verzeichnen, allerdings hat sich dieser gegenüber 2023 deutlich abgeschwächt, geht aus dem RE/MAX-Immobilienspiegel hervor. Bei Gewerbeimmobilien ging es erneut abwärts. In Summe war bei den Verbücherungen und deren Wert ein Rückgang um rund acht Prozent zu verzeichnen.
„Die Stadt Graz zeigt endlich Verständnis für die Baubranche! Es ist sehr erfreulich, dass unsere schon oftmals wiederholte Forderung nach einer Beschleunigung bei der Genehmigung von Bebauungsplänen Wirkung zeigt“, sagte Andreas Köttl, Präsident der VÖPE - Vereinigung österreichischer Projektentwickler. Das sei, so Köttl weiter, enorm wichtig, da Projektentwickler und die Baubranche insgesamt rasche und zuverlässige Planungssicherheit für ihre Projekte brauchen. In Hinblick auf die deutlich kürzeren Verfahrensdauer in anderen österreichischen Städten – in Wien zum Beispiel rund sechs Monate – schlägt die VÖPE nun einen Runden Tisch mit der für die Stadtplanung zuständigen Vizebürgermeisterin Judith Schwentner und den verantwortlichen Fachleuten sowohl aus der Stadt Graz als auch auf Landesebene vor.
Im Zuge des Insolvenzverfahrens der Signa Prime Selection AG wurde der Verwertungsprozess des Park Hyatt Vienna unter Begleitung von Eastdil Secured, BNP Paribas Real Estate und EHL Investment Consulting gestartet. Das historische Bankenhaus, in prominenter Innenstadtlage Am Hof gelegen, blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück und gilt als eines der prominentesten Häuser am Wiener Immobilienmarkt.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt die Energie AG (EAG) Oberösterreich mit insgesamt 400 Mio. Euro beim Ausbau der Wasserkraft. 320 Mio. Euro an Investitionskrediten fließen in den Bau des Pumpspeicherkraftwerks Ebensee, die Finanzierungsverträge wurden nun am Hauptsitz der EIB in Luxemburg unterzeichnet, berichteten EIB und EAG am Mittwoch.
Die Grünen kündigen Proteste gegen die von der neuen Regierung wieder aus der Schublade geholten Pläne für den Bau des Lobautunnels an. "Wenn es dann darum geht, wer zwischen den Bulldozern und einem Nationalpark steht, dann sind immer noch wir Grüne da und stellen uns dazwischen", sagte der Umweltsprecher der Grünen, Lukas Hammer, am Sonntag in der ORF-Sendung "Hohes Haus".
Der österreichische Arbeitsmarkt hat sich im Vorjahr trotz der Rezession als relativ stabil erwiesen. Die Wirtschaftsleistung ging 2024 um 1,2 Prozent zurück. Aber sowohl die Arbeitslosenrate mit 5,2 Prozent als auch die Erwerbstätigenquote blieb mit 74,1 Prozent nahezu stabil, teilte Tobias Thomas, Generaldirektor der Statistik Austria am Freitag mit. Darüber hinaus stieg der Anteil der älteren Erwerbstätigen im Alter von 55 bis 64 Jahren.
Die TUW-Frauenpreisträgerin 2025 steht fest: Der Architektin Elisabeth Wieser wurde am Abend des 19. März 2025 der TUW Frauenpreis für ihre Plattform „Architektur für Alle“ verliehen. Die Jury des Frauenpreises überzeugte Wieser durch ihren Beitrag zur digitalen, ökologischen und sozial gerechten Transformation unserer Gesellschaft.
Mit der Gründung von „Go Dubai“ wurde eine Plattform geschaffen, die es Investoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz ermöglicht, unkompliziert und sicher in den Immobilienmarkt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu investieren.
Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia, dem in Österreich die Buwog gehört, will nach einem erneuten Verlust 2024 die Immobilienkrise hinter sich lassen und wieder in die Offensive gehen. Der deutsche Branchenprimus schrieb im vergangenen Jahr wegen einer weiteren Abwertung des Immobilienbestands von 2,3 Prozent unterm Strich einen Verlust von 962 Mio. Euro, wie er am Mittwoch bekanntgab. Im zweiten Halbjahr habe sich die Wertentwicklung aber deutlich stabilisiert.
Der Baugerätehersteller Hilti hat im vergangenen Jahr das schwierige Marktumfeld zu spüren bekommen. Und auch das laufende Jahr wird angesichts der US-Zölle und immer noch hoher Zinsen nicht einfacher für die Liechtensteiner werden. Dennoch hat Hilti das Ergebnis im Gegensatz zu vielen Konkurrenten stabil gehalten und sieht sich für die Herausforderungen gut gewappnet. Zwar sank der Umsatz im Jahr 2024 auch durch hohe negative Währungseffekte um 1,4 Prozent auf 6,4 Mrd. Franken (6,68 Mrd. Euro) - das Betriebsergebnis lag mit 769 Mio. Franken aber annähernd auf dem Vorjahresniveau von 770 Millionen. Unter dem Strich blieb mit einem Reingewinn von 561 Mio. Franken eine Million mehr übrig als 2023.
Woche 11
Beim Kauf des Kerngeschäfts des Krankenhausbetreibers und Gesundheitsdienstleisters Vamed durch die Baukonzerne Strabag und Porr gibt es eine Verzögerung. Die Verhandlungen werden fortgesetzt. Wie lange es nun dauern soll, ging aus Aussendungen von Strabag und Porr nicht hervor. "Kein Kommentar", sagte eine Porr-Sprecherin auf APA-Anfrage zur Dauer der Verzögerung. Eine Strabag-Sprecherin verwies ebenso nur auf die nötigen, weiteren Gespräche.
In Wien wird alle zehn Jahre ein Stadtentwicklungsplan erarbeitet, der den Rahmen für die künftige räumliche Struktur vorgibt. Nun ist die aktuelle Version präsentiert worden. Der Stadtentwicklungsplan 2035 - er firmiert nun schlicht unter "Wien-Plan" - nimmt zwar Rücksicht auf das Bevölkerungswachstum, zusätzliche größere Stadtentwicklungsgebiete sind aber vorerst nicht nötig, hieß es. Der Anteil an Grünraum wird mit mindestens 50 Prozent fixiert.
Der heimische Immobilienentwickler UBM will bis zu 10 Prozent der eigenen Aktien um bis zu 3 Mio. Euro zurückkaufen. Insgesamt sollen auf Basis des Hauptversammlungsbeschlusses vom 19. Mai 2023 bis zu 747.218 Aktien über die Börse oder über multilaterale Handelssysteme erworben werden, wie die UBM mitteilte. Der Preis je Aktie soll zwischen 7 Euro und maximal 10 Prozent über dem gewichteten Durchschnittskurs der vorhergehenden zehn Börsentage liegen.
Die Südosttangente (A23) ist mit rund 230.000 Fahrzeugen pro Tag im Bereich der Prater Hochstraße zwischen Knoten Prater und der Anschlussstelle Handelskai die am stärksten frequentierte Straße Österreichs. Dieser Abschnitt muss nun in beiden Richtungen saniert werden. Dabei werden immer alle Fahrspuren offen bleiben, kündigte Asfinag-Geschäftsführer der Bau Management Gesellschaft, Andreas Fromm, an. Bereits im Vorjahr erfolgten Vorbereitungsarbeiten und die Mittelstreifenüberfahrten wurden errichtet. Ab 17. März 2025 wird mit der Hauptbaumaßnahme in Fahrtrichtung Norden begonnen.
Zgonc, der österreichische Marktführer für Werkzeuge, Maschinen, Bau- und Gartengeräte, holt sich mit Ex-Formel-1-Fahrer Alexander Wurz ein weiteres starkes Testimonial an Bord. Ab sofort unterstützt der Niederösterreicher mit seiner Professionalität, seinem Bekanntheitsgrad und seinem enormen Wissen rund um Auto und Werkstatt den Markenauftritt.
Der oberösterreichische Fenster- und Türenhersteller Internorm hat 2024 einen Umsatzrückgang von 13 Prozent auf 431 Mio. Euro hinnehmen müssen. Mit Blick auf die Branche und ein Plus am DACH-Markt ist man aber gar nicht so unzufrieden damit. Dass man den Marktanteil in Österreich um 6,5 Prozent steigerte, sieht das Management auch im Sanierungsbonus des Bundes begründet.
Das Bürogebäude myhive Urban Garden am Wienerberg erhielt als erstes Bestands-Bürogebäude im gesamten DACH-Raum die höchste Nachhaltigkeitszertifizierung im international führenden BREEAM-Bewertungssystem.
Roland Waldenhofer wird neuer Leiter der Entwicklung, Qualitätssicherung und Anwendungstechnik bei Alpacem Zement Austria. Er übernimmt die Position von Christoph Stotter, der seit 2024 als "Quality and Product Innovation Manager" für die Alpacem Gruppe tätig ist.
Beim "TGA Round Table – Vom Bauwerk zur Energiezentrale – Gebäudeintegrierte Photovoltaik als Schlüssel zur Energiewende" am 27. März 2025 um 11:00 Uhr bekommen Sie Antworten auf folgende Fragen rund um den Einsatz von BIPV-Anlagen: Effizienz steigern: Wie fassadenintegrierte PV gerade im Winter Vorteile gegenüber Dachanlagen bietet; Perfekte Kombination mit Wärmepumpen: Höhere Wirkungsgrade durch optimierte Systemintegration; Normung & Brandschutz: Was für Überkopfverglasungen und Fassadenlösungen entscheidend ist; Gewerbe & Industrie: Warum Dachflächen oft nicht ausreichen und welche Alternativen es gibt; Argumente für Immobilienbetreiber: So lassen sich Hausgemeinschaften und Eigentümer überzeugen.
Das „Wall Street Journal“ berichtet von manipulierten Finanzberichten beim Megaprojekt Neom in Saudi-Arabien. Die Kosten für die futuristischen Städte sollen höher sein, als gedacht. Manager wollten das offenbar durch höhere Hotelpreise korrigieren. Eigentlich sollten in Neom bis 2045 neun Millionen Menschen werden. Die komplette Fertigstellung wird womöglich bis 2080 dauern.
Woche 10
Die insolvente Immobiliengruppe Signa ist um eines ihrer früheren "Leuchtturm"-Projekte ärmer: Über den Verkauf der Tochter Signa International Holding trennte sich die Signa indirekt von ihren Anteilen am Chrysler Building, die die Signa gemeinsam mit der RFR Holding gehalten hat. Die Käufer Aby Rosen und Michael Fuchs von der RFR Holding überwiesen unter Berücksichtigung aller Forderungen und bestehenden Verpfändungen allerdings lediglich 5 Mio. Euro. Weiters zogen die Käufer Konkursforderungen von rund 50 Mio. Euro zurück, ergänzte der Masseverwalter am Montag.
Die schwache Geschäftsentwicklung in der Industrie und im Handel lässt die Arbeitslosenzahlen weiter steigen. Ende Februar waren 429.940 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer um 6,9 Prozent bzw. 27.643 Personen gestiegen. Den größten prozentuellen Zuwachs bei arbeitslosen Menschen und Personen in AMS-Schulung gab es Ende Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat in der Warenerzeugung/Industrie (+14,9 Prozent) und im Gesundheits- und Sozialwesen (+12,2 Prozent). Einen geringen Arbeitslosenanstieg gab es am Bau (+2,5 Prozent) und bei der Arbeitskräfteüberlassung (+0,1 Prozent).
Rechnet man die Wirkung aller von Österreichs Politik gesetzten Klima-Maßnahmen zusammen, brachten diese eine Reduktion des Treibhausgas-Ausstoßes um maximal circa 2,5 Prozent gegenüber dem Stand 2005. Zu diesem Ergebnis gelangen Forscher der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien mit einer von ihnen entwickelten und im Fachblatt "Scientific Data" vorgestellten Berechnungsmethode.
Die Hauptarbeiten für den Stadttunnel Feldkirch laufen an. Der Vortrieb für den Haupttunnel wird im Herbst 2025 starten und bis Sommer 2028 dauern, hieß es vonseiten der Vorarlberger Landesregierung, derzeit werde die Baustelle eingerichtet. Für den sogenannten Voreinschnitt werde bereits ab Mitte März gesprengt, zugleich wird die Infrastruktur für den Tunnelbau vorbereitet. Das umstrittene Großprojekt soll die Innenstadt von Feldkirch entlasten.
i+R Wohnbau hat als erster Bauträger in Österreich und zweiter in Deutschland das Basiszertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten. Dieses belegt die nachhaltige Bauweise, die ökologische, wirtschaftliche und soziokulturelle Aspekte berücksichtigt. Im Zertifizierungsprozess prüft die DGNB jeweils den gesamten Lebenszyklus von Bauprojekten.
In Kärnten ist ein neuer Verladebahnhof an der Kärntner Koralmbahn geplant, die im Dezember 2025 ihren Betrieb aufnehmen wird. Der neue Bahnhof wird in Kühnsdorf südlich von Völkermarkt entstehen. Land und Standortgemeinden investieren mehrere Mio. Euro.
An der Fakultät für Technik & Angewandte Naturwissenschaften der FH Oberösterreich in Wels soll im Herbst 2025 der Bachelorstudiengang Architektur starten. Der Studiengang bereitet die Studierenden darauf vor, zukunftsorientierte, nachhaltige und ästhetisch ansprechende Architekturprojekte zu planen und umzusetzen. Die enge Abstimmung zum Studiengang Bauingenieurwesen im Hochbau ermöglicht zusätzlich einen Doppelabschluss nach einem zweisemestrigen Aufbaustudium.
Digital Findet Stadt lädt zu einer exklusiven einwöchigen Innovationsreise ins US-amerikanische Silicon Valley ein. Die Reise umfasst Highlights wie: Besuche bei Stanford, UC Berkeley, führenden Unternehmen und Start-ups, Einblicke in autonome Baustellenfahrzeuge und Robotaxi-Fahrten, Networking-Events und Workshops vor und nach der Reise.
Der vor der Aufspaltung stehende Zementkonzern Holcim hat 2024 bei einem praktisch stagnierenden Umsatz mehr verdient. Dank Preiserhöhungen und der Ausrichtung auf klimaschonendere Produkte wurde das bereinigte operative Ergebnis (wiederkehrendes Ebit) um 6,1 Prozent auf den Rekordwert von 5,05 Milliarden Franken gesteigert. Der Umsatz nahm in Lokalwährungen um 1,3 Prozent auf 26,4 Milliarden Franken zu.
Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) fordert von manchen Banken mehr Puffer für Immobilienkredite. Die BaFin habe im vergangenen Jahr eine Prüfungskampagne zur gewerblichen Immobilienfinanzierung gestartet, zitierte das "Handelsblatt" den obersten Bankenaufseher der Behörde, Raimund Röseler.
Quellen: APA, Redaktion
Woche 9
Die neue Regierungskoalition in Österreich will laut ihrem Programm den öffentlichen Verkehr weiter ausbauen und auch an einem "leistbaren Klimaticket" festhalten und dieses weiterentwickeln. Angekündigt ist aber auch der Bau von Autobahnen und Schnellstraßen, die bereits über eine Genehmigung verfügen. Dies soll "schnellstmöglich realisiert werden" - damit wäre wohl der Bau des umstrittenen Lobautunnels wieder am Tisch, auch wenn im Regierungsprogramm explizit nur die "z.B. S1 Spange" erwähnt ist.
Update: Auch Peter Hanke, einstiger SPÖ-Finanzstadtrat und designierter Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie sprach sich klar für den Tunnel aus. Der Tunnel sei "ganz wichtig für die Bundeshauptstadt und für die Ostregion. Deshalb wird es hier sicher die notwendige Umsetzung geben", wurde Hanke in der Online-Ausgabe der "Krone" zitiert.
Für das am Tiroler Fernpass geplante Straßeninfrastrukturprojekt des Landes mitsamt Tunnelbau und Mautplänen will die dafür gegründete Fernpassstraßen GmbH einen Kredit in Höhe von 600 Mio. Euro aufnehmen. Dies berichteten mehrere Medien am Mittwoch. Die schwarz-rote Landesregierung betonte, dass das geplante Investitionsvolumen weiter, wie im Vorjahr angekündigt, bei 500 Mio. Euro bleiben wird. Die Opposition schoss sogleich aus allen Rohren und ortete Mehrkosten.
Alfred Gusenbauer, Ex-SPÖ-Bundeskanzler und Ex-Aufsichtsratschef im inzwischen insolventen Immobilienkonglomerat Signa, beteuert sein "reines Gewissen" in der Causa Signa rund um den in U-Haft befindlichen Firmengründer René Benko. "Ich habe nie in meinem Leben eine Bilanz der Signa Holding gesehen", sagte Gusenbauer im aktuellen "Falter". Dass es mit Signa zu Ende gehe, sei ihm erst bewusst geworden, als der Massekredit im Herbst 2023 nicht zusammenkam.
Die Raiffeisenbank Russland hat laut einem am Montag veröffentlichten Eintrag im Gerichtsregister Berufung gegen die Entscheidung eines Kaliningrader Gerichts eingelegt, das die RBI-Tochter im Jänner zur Zahlung von zwei Milliarden Euro Schadenersatz an den russischen Strabag-Aktionär Rasperia sowie zur Übernahme von dessen Aktien am Baukonzern verpflichtet. Auch weitere österreichische Parteien des Verfahrens, darunter die Strabag selbst, beriefen vergangene Woche.
Der Rechnungshof (RH) kritisiert in seinem aktuellen Bericht "Flächen für Strom aus erneuerbaren Energieträgern", dass die österreichische Energiewende unzureichend vorbereitet sei. Fehlende Transparenz bei den Kosten, mangelhafte Koordination zwischen Bund und Ländern sowie unklare Flächenverfügbarkeiten gefährden die ehrgeizigen Energieziele.
Der Wiener Gemeinderat wird am 26. März mit der Finanzierung der geplanten Multifunktionshalle am Areal von St. Marx im Bezirk Landstraße befasst. Das teilte Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) am Samstag mit. Die Stadt beteiligt sich, wie bereits bekannt, an den Kosten der Errichtung der "Wien Holding-Arena" mit Zahlungen von maximal rund 153 Millionen Euro. Gebaut und betrieben wird sie vom deutschen Konzern CTS Eventim, der nach einer Gerichtsentscheidung zum Zug kam.
Die Würth Hochenburger GmbH, Innsbruck, tritt mit ihren Geschäftsfeldern Baumarkt/Einzelhandel und Profi-Fachmarkt in Österreich zum 1. März 2025 hagebau bei. Das Unternehmen, das zu den führenden Baustoffhandelsunternehmen Österreichs zählt, bringt acht Baumärkte und 17 Profi-Fachmärkte in die Kooperation ein und war bereits bis 2013 hagebau-Gesellschafter.
Im Rahmen des Konkursverfahrens der Süba Bau- und Projekterrichtungs GmbH sind laut Creditreform bisher Forderungen in Höhe von 10 Mio. Euro anerkannt und 14,7 Mio. Euro bestritten worden. Bis zur ersten Tagsatzung am Wiener Handelsgericht diesen Dienstag hätten 86 Gläubiger Forderungen angemeldet, teilten die Gläubigerschützer in einer Aussendung mit. Das insolvente Unternehmen ist eine Tochter des Bauträgers Süba des österreichischen Immobilieninvestors Klemens Hallmann.
Die Wiener Sanierungstage des OFI finden heuer am 8. und 9.5. bereits zum 33. Mal statt. Dieses Jahr liegt der Fokus auf Bestandssanierung und ressourcenschonender Nachverdichtung. Mehr Info HIER
Der deutsche Baustoffkonzern Heidelberg Materials hat trotz schwächerer Nachfrage den Betriebsgewinn im vergangenen Jahr gesteigert. Das operative Ergebnis legte gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das entsprach Prognosen von Analysten und war im Rahmen der eigenen Erwartung des Dax-Konzerns. Der Umsatz lag mit 21,2 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau, obwohl der Absatz schrumpfte.
Holcim hat bei der geplanten Abspaltung des Nordamerika-Geschäfts eine weitere Entscheidung gefällt. Das Business soll nach der Trennung vom Schweizer Konzern "Amrize" heißen. Amrize leite sich von den zwei Begriffen "Ambition" und "Rising" (aufsteigend) ab, erklärte der weltgrößte Zement- und Baustoffkonzern am Freitag in einer Aussendung.
Quellen: Redaktion, APA
Woche 8
Alle Branchen, die für den Bau produzieren oder viel Energie verbrauchen, produzierten 2024 weniger als noch drei Jahre zuvor, heißt es in einer Analyse des arbeitnehmervertretungsnahen Momentum Instituts. "Der Bau kommt in Schwung, sobald die Europäische Zentralbank die Zinsen weiter senkt", kommentiert Momentum-Chefökonom Oliver Picek. "Dennoch müssen Österreichs Gemeinden, Genossenschaften und der Bund mehr leistbare Mietwohnungen bauen, um die Bauwirtschaft und von ihr abhängige Industriebranchen anzukurbeln."
Die EU müsse "jetzt rasch und mutig in eine leistungsfähige, moderne Infrastruktur - insbesondere im Bahnsektor - investieren": Diesen Appell richteten Andreas Matthä, ÖBB CEO und Präsident der Vereinigung der Europäischen Eisenbahnen (CER), und Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung (IV), an EU-Abgeordnete in Brüssel. Der Finanzierungsbedarf wird im präsentierten Papier auf rund 500 Milliarden Euro bis 2030 geschätzt.
Wienerberger hat die Gründung des Unternehmens Wioniq bekannt gegeben. Wioniq vereint vier innovative Unternehmen, die zuvor innerhalb von Wienerberger tätig waren – die niederländischen Unternehmen Inter Act und I-Real, das schwedische Unternehmen Wideco und das finnische Unternehmen Slatek. Gemeinsam bündeln sie ihre datengetriebenen Lösungen für das Management und die Überwachung von Wasser- und Energieinfrastrukturen sowie zur Optimierung des Gebäudebetriebs.
Das Land Vorarlberg prüft das Großprojekt Stadttunnel Feldkirch auf Einsparungsmöglichkeiten. Derzeit sei eine Aktualisierung der Kostenschätzung aus dem Jahr 2022 in Ausarbeitung, so Landesstatthalter Christof Bitschi (FPÖ). Zudem sollen die Folgen der mehrjährigen Genehmigungsverfahren und behördlichen Auflagen neu bewertet werden. Das Projekt, das eine Verkehrsentlastung für die Innenstadt bringen soll, ist umstritten.
Nach dem offiziellen Startschuss im vergangenen Sommer für das rund 19 Mio. Euro umfassende Investitionsprojekt der Unternehmensgruppe Leyrer + Graf am Firmenstandort in Horn folgt nun ein weiterer wichtiger Schritt. Nur sechs Monate nach dem Baustart des neuen Bürogebäudes der Graf-Holztechnik sowie dem Zubau der firmeneigenen Werkstatt wurde vergangene Woche die Dachgleiche gefeiert.
Die ersten Gebäude des Quartiers "Village im Dritten" der ARE sind fertiggestellt: Die bogenförmigen "DOCKS" entlang des Landstraßer Gürtels bieten auf über 9.000 Quadratmetern Gewerbeflächen für unterschiedliche Nutzungen. Eine Besonderheit des Quartiers ist das von ARE und Wien Energie entwickelte klimafreundliche Energiesystem.
Die Young Professionals der österreichischen Immobilien Projektentwicklung VÖPE Next haben einen neuen Vorstand gewählt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 12. Februar 2025 übernahm Lewis Probst das Amt des Präsidenten und wird das Netzwerk bis 2027 leiten.
Der Vorstand des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbands BRV hat den seit über 20 Jahren im BRV tätigen leitenden Mitarbeiter Tristan Tallafuss, der schon seit 2022 gemeinsam mit Martin Car im BRV als Co-Geschäftsführer tätig ist, mit 1.
Jänner 2025 als neuen Geschäftsführer bestellt.
Der erste energytalk des Jahres 2025 stellt den Rohstoff Holz und seinen Einsatz bei Großprojekten in den Mittelpunkt. Termin: 9.4.2025, 18:30 Flughafen Graz
Im vergangenen Jahr sind in Deutschland so wenige neue Wohnungen genehmigt worden wie seit 2010 nicht mehr. Im Vergleich zum bereits schwachen Jahr 2023 ist die Zahl der Genehmigungen im Vorjahr noch einmal um 43.700 auf 215.900 Einheiten gesunken, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Dieser Rückgang um insgesamt 16,8 Prozent hat sich in der zweiten Jahreshälfte etwas verlangsamt.
Deutschlands größter Baukonzern Hochtief hat 2024 Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. So schraubte Hochtief im Vorjahr den operativen Konzerngewinn um 13 Prozent auf 625 Mio. Euro in die Höhe, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz legte um 20 Prozent auf 33,3 Mrd. Euro zu. Den Aktionären winkt nun eine deutlich höhere Dividende. Heuer will der Konzern den Gewinn weiter in die Höhe schrauben. Dabei setzt er auch auf den Bau von Rechenzentren.
Quellen: Redaktion, Agenturen
Woche 7
Die niederländische Strabag-Konzerngesellschaft Züblin Nederland BV wird ein großes Wohnbauprojekt in Amsterdam im Auftragswert von rund 139 Millionen Euro realisieren. Der dreiteilige Gebäudekomplex „&Amsterdam“ mit einer Bruttogeschossfläche von 57.017 Quadratmetern entsteht im Entwicklungsgebiet Amstel III im Südosten Amsterdams.
Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern ist 2024 in allen Bundesländern kräftig gestiegen - bundesweit um durchschnittlich 15 Prozent im Vergleich zu 2023. Die Preise blieben im Durchschnitt stabil, wobei es klare regionale Unterschiede gab. Besonders stark war der Anstieg der Nachfrage in Vorarlberg (+56 Prozent), Wien (+25 Prozent) und Kärnten (+24 Prozent). Der in den Verkaufsangeboten durchschnittlich verlangte Quadratmeterpreis blieb mit 3.836 Euro gegenüber 2023 praktisch unverändert.
Das geplante Ausleitungskraftwerk des landeseigenen Tiroler Energieversorgers Tiwag in Imst-Haiming im Oberland ist offenbar endgültig auf Schiene. Der Aufsichtsrat des Landesenergieversorgers fällte nun den offiziellen Baubeschluss, voraussichtlich im September soll der Spatenstich erfolgen. Rund 680 Mio. Euro werden investiert, die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für 2030 vorgesehen. Mit der neuen Kraftwerksanlage könnten künftig jährlich rund 252 Mio. Kilowattstunden erneuerbarer Strom produziert werden.
Wienerberger bekennt sich zu einer konsequenten Capital Allocation Policy zur laufenden Steigerung des Shareholder Value bei gleichzeitiger Wahrung der starken finanziellen Position. Als Teil dieser Strategie plant wienerberger den Rückkauf und die Einziehung von jährlich 1-2 % des Grundkapitals, je nach Marktbedingungen.
Die UVP für ein Windkraftprojekt in Sandl im oberösterreichischen Mühlviertel läuft vorerst weiter. Dennoch ist die Zukunft des Vorhabens ungewiss: Das Land plant wie berichtet dort, wo das 250-Mio.-Euro-Projekt, das die Windkraftproduktion in Oberösterreich vervielfachen könnte, vorgesehen ist, eine Windkraft-Ausschlusszone. Das private Projekt in Sandl sieht 22 Windräder mit einer Gesamtleistung von 160 Megawatt (MW) vor. Derzeit gibt es in Oberösterreich insgesamt erst 31 Windräder mit einer Gesamtleistung von - laut Zahlen der IG Windkraft - 50,3 MW. Die Windstrom-Produktion des Bundeslandes könnte durch das Projekt also vervielfacht werden.
Die Zahl der Insolvenzen ist 2024 deutlich gestiegen. Wie die Statistik Austria am Montag mit Verweis auf vorläufige Daten meldet, gab es im vergangenen Jahr 6.545 Firmenpleiten, das sind 23 Prozent mehr als 2023. "Das ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen von Statistik Austria im Jahr 2019", sagt Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas in der Aussendung. Die Firmengründungen sind hingegen weniger geworden. Im vierten Quartal (Oktober-Dezember 2024) gab es mit 461 die meisten Insolvenzen in der Branche "Finanzdienstleistungen/sonstige Dienstleistungen", gefolgt vom Handel (300 Insolvenzen) und dem Bau (267).
Die MEB Group hat die Geospatial-Vertriebsaktivitäten in Deutschland und Österreich von Trimble übernommen. Die aus der Schweiz stammende Unternehmensgruppe ist seit mehr als 30 Jahren Trimble Partner und engagiert sich mit nunmehr 250 Mitarbeitenden in der Digitalisierung und fachlichen Betreuung der Vermessungs-, Bau- und Immobilienbranche.
Das italienische Zementwerk Fanna im Bezirk Pordenone sowie weitere Betonmischwerke in der Region gehören nach finaler Genehmigung durch die zuständigen Behörden seit 1. Februar 2025 offiziell zur Alpacem Gruppe. Das Team von Alpacem wächst mit der Integration der neuen Standorte um mehr als 80 Mitarbeiter. Innerhalb der Alpacem Gruppe ist das Zementwerk Fanna neben den Werken im österreichischen Wietersdorf und im slowenischen Anhovo nun das dritte vollintegrierte Werk.
Der deutsche Energiekonzern EnBW hat klare Rahmenbedingungen für den Bau von klimaschonenden Kraftwerken gefordert, die den Betrieb der schwankenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien absichern sollen. Dies müsse so schnell wie möglich geschehen, sagte Vorstandschef Georg Stamatelopoulos am Rande der Konferenz "E-world 2025 - Führungstreffen Energie" in Essen.
Der französische Infrastrukturkonzern Vinci hat im vergangenen Jahr die Markterwartungen beim operativen Ergebnis übertroffen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um rund 8 Prozent auf 9,0 Mrd. Euro. Analysten hatten mit weniger gerechnet. Der Umsatz kletterte um 4 Prozent auf 71,6 Milliarden Euro.
Das harte Durchgreifen des US-Präsidenten Donald Trump gegen Einwanderer droht die Baukrise in den USA zu verschärfen. Der Präsident hat die Massenabschiebung der geschätzt elf Millionen Einwanderer ohne Papiere im ganzen Land angekündigt. Viele von ihnen arbeiten auf dem Bau. Zuletzt waren dort fast eine viertel Million Stellen unbesetzt. Einer Prognose des Branchenverbands Associated Builders and Contractors zufolge müssen allein heuer 439.000 und im nächsten Jahr sogar eine halbe Million neue Arbeitskräfte eingestellt werden, um mit der Nachfrage Schritt zu halten.
Quellen: Redaktion, Agenturen
Woche 6
Die von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) 2022 eingeleitete "Strategische Prüfung Verkehr" (SP-V) zum Lobautunnel liegt seit Mittwoch vor. Empfohlen wird darin, das Projekt aus dem Gesetz zu streichen. Stattdessen solle unter anderem der öffentliche Verkehr ausgebaut werden. Umgehende Kritik kam aus dem Land Niederösterreich.
Die renommierte Nachhaltigkeits-Ratingagentur EcoVadis hat der Porr Spitzenwerte bescheinigt, u.a. in den Bereichen Umwelt sowie Arbeits- und Menschenrechte.
Die Porr ist damit nicht nur unter den Top 3 % der internationalen Baubranche, sondern zählt auch zu den Top 5 % aller bewerteten Unternehmen weltweit.
Mendota Invest beauftragt die Strabag als Generalunternehmen mit dem nördlichen Abschnitt der Projektentwicklung Emonika in Ljubljana. Das nördliche Emonika umfasst drei Wohngebäude, Einzelhandelsflächen, ein Hotel, einen Büroturm sowie eine Tiefgarage. Die Auftragssumme liegt bei über 80 Mio. Euro.
Saint-Gobain Austria, bekannt mit den Marken Isover, Rigips und Weber Terranova, wurde neuerlich als Top Employer ausgezeichnet. Das Unternehmen erhält die begehrte Auszeichnung bereits zum zehnten Mal in Folge.
Die Konnex Bau Künstliche Intelligenz in der Bau- und Immobilienwirtschaft der IG Lebenszyklus Bau in Kooperation mit Digital Findet Stadt findet am Donnerstag, 13. Februar von 9:00-10:30 als Zoom-Konferenz statt. Mehr dazu HIER
WEKA Industrie Medien lädt gemeinsam mit dem ÖVKT und erstmals in Kooperation mit dem WIGEV zum 12. Branchentreff für Krankenhaustechnik ein! Am 20. Mai 2025 findet die renommierte Veranstaltung "Technik im Krankenhaus 2025" in der Klinik Floridsdorf statt. Info und Anmeldung HIER
Die Wietersdorfer Gruppe setzt ihr erfolgreiches Praktikumsprogramm Go International fort und vergibt auch im Sommer 2025 fünf attraktive Praktikumsplätze. Erstmals können sich neben Studierenden aus Österreich auch Interessierte aus anderen Ländern bewerben. Näheres HIER
Noch nie haben so viele deutsche Wohnungsbau-Unternehmen einer Studie zufolge über fehlende Nachfrage geklagt wie zu Jahresbeginn. 57 Prozent meldeten im Jänner einen Mangel an Aufträgen, nach 53,6 Prozent im Dezember, wie das deutsche Ifo-Institut am Donnerstag zu seiner Umfrage mitteilte. Das sei der höchste jemals gemessene Wert. "Die Krise im Wohnungsbau scheint inzwischen zum Normalzustand geworden zu sein", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe.
Quellen: Redaktion, Agenturen
Woche 5
Die Porr wird an der Errichtung eines neuen Autobahnabschnittes der Ringstraße in Prag teilnehmen. Den Auftrag in Höhe von 385 Mio. Euro teile man sich zur Hälfte (50/50-Konsortium) mit zwei Unternehmen der französischen Vinci Construction Gruppe, gab Porr am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. Am Ende soll eine "sechsspurige Autobahn den Verkehrsfluss durch die Stadt deutlich verbessern".
Die von der Tiroler Landesregierung geplante Baulandmobilisierungsabgabe stößt öffenbar auf Widerstand in den bäuerlichen ÖVP-Reihen. Wenige Tage nach der Klausur der Koalition, bei der die Erarbeitung der Abgabe bis 2026 angekündigt worden war, ließ etwa Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger die "Tiroler Tageszeitung" wissen, dass er eine solche Abgabe als "nicht zielführend" ablehne. Auch aus dem Bauernbund tönte es ähnlich.
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Das Land Niederösterreich ruft gegen das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG), mit dem die Genehmigung für die Marchfeld Schnellstraße (S8) verweigert wurde, wie vor Weihnachten angekündigt als mitbeteiligte Partei die Höchstgerichte an. Es wurde sowohl eine Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof (VfGH) als auch eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof (VwGH) eingebracht.
Die außerordentliche Hauptversammlung der Immofinanz hat auf Grundlage des geänderten Beschlussvorschlags der Hauptgesellschafterin CPI Property Group die Umbenennung der Immofinanz AG in CPI Europe AG beschlossen. Mit der Umbenennung wird die Zugehörigkeit des Unternehmens zur CPI Property Group auch im Außenauftritt klar ersichtlich.
Die Universität für Weiterbildung Krems erweitert ihr Studienangebot im Bereich des Bachelor Professional um das Studium „Bauprozessmanagement“, das in Kooperation mit dem langjährigen Partner BAUAkademie BWZ OÖ durchgeführt wird.
In Tirol wird ein neues Projekt zu verkehrsmäßigen Entlastung des stark touristisch geprägten Zillertales aufgelegt: Da es im Bereich der Anschlussstelle der Inntalautobahn (A12) bei Wiesing wegen Überlastung häufig zu Rückstaus sowohl im Zillertal als auch auf der Autobahn kommt, sollen nun eine neue Innbrücke mit einer Spannweite von 200 Metern und ein zusätzlicher Kreisverkehr Verbesserung bringen, kündigten die Verantwortlichen von Land und Asfinag am Dienstag an.
Entgegen dem rezessiven Bild in der Industrie (der Umsatz im produzierenden Bereich aus Industrie und Bau ist im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8 Prozent gesunken) zeigte der Bau für sich ein Umsatzplus von 0,3 Prozent.
Beim Bau des Logistik- und IT-Centers für das Logistikunternehmen Gebrüder Weiss in Wolfurt setzt das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck Rhomberg erstmals Blue Concrete, einen in Eigenentwicklung emissionsreduziert hergestellten Beton, ein. Die Produktion von Blue Concrete verursacht bereits heute rund 35 Prozent weniger Emissionen als im Branchendurchschnitt.
Nach mehr als 30 Jahren und rund 2.000 erfolgreich abgewickelten Projekten übergeben die beiden m.o.o.con-Gründungspartner Karl Friedl (61) und Andreas Leuchtenmüller (59) ab 1. Februar Geschäftsführung und Gesellschafterrolle an das bereits seit zwei Jahren bestehende Führungsteam Sabine Zinke, Bernhard Herzog, Florian Danner und Christoph Müller-Thiede.
Italiens Autobahnnetz benötigt dringende Investitionen in Höhe von circa 50 Mrd. Euro, nicht nur um die veraltete Infrastruktur zu erneuern, sondern auch um sie an den Verkehr anzupassen. Dies geht aus einer Analyse des namhaften Wirtschaftsinstituts Nomisma hervor. Das italienische Autobahnnetz sei das älteste und verkehrsdichteste in Europa. Der ursprüngliche Kern von 260 Kilometer stammt aus den 1920er-Jahren. Den größten Ausbau erlebte das Netz in den 1960er-Jahren mit 1.300 Kilometer neu gebauten Autobahn Strecken.
Die britische Regierung treibt trotz der Kritik von Umweltorganisationen und aus der Bevölkerung den Ausbau des Flughafens London-Heathrow voran. Finanzministerin Rachel Reeves sprach sich dafür aus, Europas größten Airport um eine dritte Start- und Landebahn zu erweitern. Über den Ausbau wird bereits seit Jahren gestritten. Reeves sieht darin die Möglichkeit, die britische Wirtschaft anzukurbeln. Bis zum Sommer sollten Vorschläge dafür eingereicht werden. Diese klare Aussage für den Ausbau des Flughafens hatte die Labour-Regierung bisher vermieden.
Der Industriekonzern Thyssenkrupp will trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten eine milliardenteure Anlage zur klimaschonenderen Stahlherstellung in Duisburg zu Ende bauen. Gleichzeitig führe man konstruktive Gespräche mit den zuständigen Stellen, um die Wirtschaftlichkeit dieses großen Investitionsprojekts sicherzustellen. Die Direktreduktionsanlage sei für den Betrieb mit Wasserstoff ausgelegt, könne aber prinzipiell auch mit Erdgas betrieben werden.