Baukostenindex : Baukosten höher als vor 1 Jahr
Inhalt
- August 2025
- Fast alle Bausparten teurer im Juli
- Juni 2025
- Deutsche Baupreise steigen weiter
- Baukosten Österreich April 2025
- Baukosten bereits um 3,3 Prozent höher als 2024
- Baukosten um 2,9 Prozent höher als vor 1 Jahr
- Statistik Austria errechnet um 3 Prozent höhere Baukosten
- Baupreis- und Baukostenindex: Baupreise 2024 moderat gestiegen
- Baupreisentwicklung in Österreich in den letzten fünf Jahren
- Vergleich mit Deutschland
Die Preise für Wohngebäude in Deutschland stiegen im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,2 Prozent.
- © Gina Sanders - stock.adobe.comIm September 2025 lag der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau bei 130,3 Indexpunkten. Im Vergleich zum September 2024 entspricht dies einem Anstieg von 1,6 %. Im Vergleich zum
Im Vergleich zum Vormonat August 2025 fiel der Index um 0,2 %.
Der Index für den Straßenbau erreichte 135,8 Punkte und lag damit um 0,4 % über dem Wert vom September 2024.
Im Vergleich zum Vormonat August 2025 sanken die Kosten um 0,3 %. Der Brückenbau hielt bei 130,9 Indexpunkten. Die Kosten stiegen somit im Jahresabstand um 1,1 % und sanken um 0,2 % im Vergleich zum Vormonat.
zum Vormonat. Die Kosten für den Siedlungswasserbau (133,4 Punkte) erhöhten sich im Vergleich
Im Vergleich zu September 2024 stiegen sie um 1,2 %, gegenüber August 2025 sanken sie um 0,3 %.
August 2025
Der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau lag im August 2025 bei 130,5 Indexpunkten. Verglichen mit August 2024 entspricht das einem Plus von 1,6 %. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2025 fiel der Index um 0,1 %.
Der Index für den Straßenbau erreichte 136,2 Punkte und lag damit um 0,2 % unter dem Wert von August 2024. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2025 sanken die Kosten mit −0,1 % ebenfalls leicht.
Der Brückenbau hielt bei 131,2 Indexpunkten. Die Kosten stiegen im Jahresabstand somit um 0,8 % und sanken um 0,2 % im Vergleich zum Vormonat.
Die Kosten für den Siedlungswasserbau (133,7 Punkte) erhöhten sich im Vergleich zu August 2024 um 1,0 % und gegenüber Juli 2025 sanken sie um 0,2 %.
Fast alle Bausparten teurer im Juli
Im Juli 2025 waren die Kosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau
laut vorläufiger Daten von Statistik Austria um 1,6 % höher als im Juli des Vorjahres. Im Brückenbau stiegen die Kosten um 0,6 % und im Siedlungswasserbau um 0,9 %, während sie im Straßenbau um 0,4 % sanken.
Der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau lag im Juli 2025 bei 130,6 Indexpunkten. Verglichen mit Juli 2024 entspricht das einem Plus von 1,6 %. Im Vergleich zum Vormonat Juni 2025 fiel der Index um 0,1 %.
Der Index für den Straßenbau erreichte 136,4 Punkte und lag damit um 0,4 % unter dem Wert von Juli 2024. Im Vergleich zum Vormonat Juni 2025 erhöhten sich die Kosten im Straßenbau leicht um 0,2 %.
Der Brückenbau hielt bei 131,3 Indexpunkten. Die Kosten stiegen im Jahresabstand somit um 0,6 % und sanken um 0,2 % im Vergleich zum Vormonat.
Die Kosten für den Siedlungswasserbau (133,9 Punkte) erhöhten
sich im Vergleich zu Juli 2024 um 0,9 % und gegenüber Juni 2025 um 0,1 %.
Juni 2025
Im Juni 2025 waren die Kosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau
laut vorläufiger Daten von Statistik Austria um 1,6 % höher als im Juni des Vorjahres. Im Brückenbau stiegen die Kosten um 0,7 % und im Siedlungswasserbau um 0,9 %. Im Straßenbau sanken die Kosten im selben Zeitraum um 0,6 %.
Der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau lag im Juni 2025 bei 130,7 Indexpunkten.
Verglichen mit Juni 2024 entspricht das einem Plus von 1,6 %. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2025 stieg der Index um 0,2 %.
Der Index für den Straßenbau erreichte 136,1 Punkte und lag damit um 0,6 % unter dem Wert von Juni 2024. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2025 erhöhten sich die Kosten im Straßenbau leicht um 0,1 %.
Der Brückenbau hielt bei 131,4 Indexpunkten. Die Kosten stiegen im Jahresabstand somit um 0,7 % und um 0,3 % im Vergleich zum Vormonat. Die Kosten für den Siedlungswasserbau (133,7 Punkte) erhöhten sich im Vergleich zu Juni 2024 um 0,9 % und gegenüber Mai 2025 um 0,1 %.
Deutsche Baupreise steigen weiter
Die Baukosten steigen in Deutschland stärker als die Inflation. Die Preise für den Bau neuer Wohnungen in Deutschland steigen schneller als die allgemeine Inflation. Wie das Statistische Bundesamt zu seiner vierteljährlichen Auswertung mitteilte, verteuerte sich der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude im Mai wie schon im vorangegangenen Messmonat Februar um 3,2 Prozent zum Vorjahresmonat. Zum Vergleich: Die Inflationsrate lag im Mai bei 2,1 Prozent. Von Februar bis Mai stiegen die Baupreise um 0,8 Prozent.
„Für die Bauwirtschaft und auch für die Bundesregierung sind das keine guten Nachrichten. Bauen verteuert sich weiterhin, und zwar recht kräftig”, sagte der Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank, Cyrus de la Rubia. Die Koalitionäre von Union und SPD wollen den Wohnungsbau ankurbeln – etwa durch eine Rekordsumme für den sozialen Wohnungsbau. Zudem sollen viele Milliarden in die Modernisierung der Infrastruktur investiert werden.
Im Mai kosteten Rohbauarbeiten an Wohngebäuden 2,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Betonarbeiten verteuerten sich dabei um 1,6 Prozent. Bei Mauerarbeiten stiegen die Preise um 1,5 Prozent. Für Dachdeckungsarbeiten mussten 4,5 Prozent und für Erdarbeiten 3,8 Prozent mehr bezahlt werden. Für Zimmer- und Holzbauarbeiten wurden 4,8 Prozent mehr verlangt.
Die Preise für Ausbauarbeiten stiegen um 3,7 Prozent. Bei Heiz- und zentralen Wassererwärmungsanlagen – wozu etwa Wärmepumpen gehören – gab es ein überdurchschnittliches Plus von 4,5 Prozent. Für Metallbauarbeiten mussten 2,0 Prozent mehr bezahlt werden. Bei Elektro-, Sicherheits- und informationstechnischen Anlagen – dazu zählen beispielsweise Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen – stiegen die Preise um 5,7 Prozent.
Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen im Mai um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, für Betriebsgebäude um 3,4 Prozent. Im Straßenbau erhöhten sie sich um 4,4 Prozent. Alle Angaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.
Baukosten Österreich April 2025
Im Straßenbau stiegen die Kosten im Vergleich zu April 2024 um 0,4 %, im Brückenbau und im Siedlungswasserbau jeweils um 2,3 %. Der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau lag im April 2025 bei 129,6 Indexpunkten.
Verglichen mit April 2024 entspricht das einem Plus von 3,3 %.
Im Vergleich zum Vormonat März 2025 blieb der Index unverändert.
Im Tiefbau sind die Kosten im Jahresvergleich ebenfalls in allen Sparten gestiegen. Der Index für den Straßenbau erreichte 135,1 Punkte und lag damit um 0,4 % über dem Wert von April 2024. zum Vormonat März 2025 gingen die Kosten im Straßenbau hingegen um 0,1 % zurück.
Der Brückenbau hielt bei 129,8 Indexpunkten. Die Kosten stiegen somit im Jahresabstand um 2,3 %. Im Vergleich zum Vormonat sanken sie um 0,1 %.
Die Kosten für den Siedlungswasserbau (132,2 Punkte) stiegen im Vergleich zu April 2024 um 2,3 %. Gegenüber März 2025 fielen sie um 0,2 %.
Baukosten bereits um 3,3 Prozent höher als 2024
Auch im März sind die Baukosten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
Im März 2025 waren die Kosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau nach vorläufigen Daten von Statistik Austria um 3,3% höher als im März des Vorjahres. Im Straßenbau stiegen die Kosten gegenüber März 2024 um 1,1 Prozent, im Brückenbau um 2,2 Prozent und im Siedlungswasserbau um 2,7 Prozent.
Der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau lag im März 2025 bei 129,6 Indexpunkten.
Gegenüber März 2024 entspricht dies einem Anstieg um 3,3 %. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2025 stieg der Index um 0,2 %.
Im Tiefbau stiegen die Kosten im Jahresvergleich ebenfalls in allen Sparten. Der Index für den Straßenbau erreichte 135,5 Punkte und lag damit um 1,1 % über dem Wert von März 2024. Gegenüber dem Vormonat Februar 2025 sanken die Kosten im Straßenbau um 0,2 %. Der Brückenbau verharrte bei 130,0 Indexpunkten. Damit stiegen die Kosten im Jahresvergleich um 2,2 Prozent und im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Die Kosten für den Siedlungswasserbau (132,6 Punkte) stiegen gegenüber März 2024 um 2,7 Prozent und fielen gegenüber Februar 2025 um 0,1 Prozent.
Baukosten um 2,9 Prozent höher als vor 1 Jahr
Der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau lag im Februar 2025 bei 129,2 Indexpunkten. Gegenüber Februar 2024 entspricht dies einem Anstieg von 2,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Jänner blieb der Index auf dem gleichen Niveau.
Auch im Tiefbau sind die Kosten im Jahresvergleich in allen Sparten gestiegen. Der Index für den Straßenbau erreichte 135,7 Punkte und lag damit um 0,7 Prozent über dem Wert vom Februar 2024. Im Vergleich zum Vormonat blieben die Kosten im Straßenbau unverändert.
Der Brückenbau verharrte bei 129,6 Indexpunkten. Damit stiegen die Kosten im Jahresvergleich um 1,5 Prozent und gingen im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent zurück.
Die Kosten für den Siedlungswasserbau (132,5 Punkte) stiegen im Vergleich zum Februar 2024 um 2,6 % und sanken im Vergleich zum Januar 2025 um 0,1 %.
Statistik Austria errechnet um 3 Prozent höhere Baukosten
Der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau lag im Jänner 2025 bei 128,9 Indexpunkten. Verglichen mit Jänner 2024 entspricht das einem Plus von 3,0 %. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2024 stieg der Index um 0,7 % . Die Baupreise sind 2024 laut Statistik Austria insgesamt gegenüber dem Vorjahr moderat gestiegen - im Hochbau mehr als im Tiefbau. PLUS: Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre.
Im Jänner 2025 waren die Kosten im Wohnhaus- und Siedlungsbau laut vorläufigen Daten von Statistik Austria um 3,0% höher als im Jänner des Vorjahres. Im Straßenbau stiegen die Kosten gegenüber Jänner 2024 um 1,3%, im Brückenbau um 2,4% und im Siedlungswasserbau um 3,3%.
Auch im Tiefbau stiegen die Kosten im Jahresvergleich in allen Sparten. Der Index für den Straßenbau erreichte 135,7 Punkte und lag damit um 1,3 % über dem Wert von Januar 2024. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2024 entspricht dies einem Anstieg um 0,5 %. Der Brückenbau verharrte bei 129,8 Indexpunkten. Damit stiegen die Kosten im Jahresvergleich um 2,4 Prozent und im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent.
Die Kosten für den Siedlungswasserbau (132,5 Punkte) stiegen gegenüber Januar 2024 um 3,3 Prozent und gegenüber Dezember 2024 um 0,5 Prozent.
Baupreis- und Baukostenindex: Baupreise 2024 moderat gestiegen
Die Baupreise sind 2024 gegenüber dem Vorjahr moderat gestiegen. Das meldet die Statistik Austria am Montag. Die durchschnittlichen Baupreise legten demnach im Jahresvergleich um 1,3 Prozent zu. Gegen Jahresende 2024 flachte die Entwicklung leicht ab: Vergleicht man nur das jeweilige Schlussquartal beider Jahre, gab es eine Teuerung von 1,2 Prozent.
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Der Baupreisindex betrug für das Jahr 2024 somit 123,1 Punkte (Basisjahr 2020: 100 Punkte). Im Hochbau war die Preisentwicklung stärker mit einem Anstieg um 1,6 Prozent gegenüber 2023. In der Unterkategorie "sonstiger Hochbau" gab es ein Preisplus von 1,9 Prozent, beim Wohnhaus- und Siedlungsbau waren es 1,3 Prozent).
Im Tiefbau stiegen die Preise im Schnitt um 0,9 Prozent. Im Straßenbau waren es 1,2 Prozent, im Brückenbau 1,3 Prozent und im sonstigen Tiefbau 0,5 Prozent. Der Baupreisindex ist nicht mit dem Baukostenindex zu verwechseln. Während letztere vor allem die Entwicklung bei Materialkosten und Löhnen wiedergibt, beinhalten die Baupreise auch Veränderungen bei der Produktivität und der Gewinnspanne von Bauunternehmen, erklärt die Statistikbehörde in ihrer Aussendung.
Baupreisentwicklung in Österreich in den letzten fünf Jahren
Die Baupreisentwicklung in Österreich zeigt sich nicht einheitlich, sondern variiert je nach Baukategorie:
Wohnbau: Traditionell stark nachgefragt, insbesondere in Ballungsräumen wie Wien, Graz oder Linz. Laut Daten der Statistik Austria* wuchsen die Baukosten im klassischen Wohnbau in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt um 3–4 % pro Jahr. In den Jahren 2021/22 kam es jedoch aufgrund steigender Material- und Energiepreise zu überdurchschnittlichen Zuwächsen von bis zu 6–8 %.
Gewerbebau: Im Gewerbebau sind die Kosten teils stärker von technologischen Anforderungen, speziellen Baumaterialien und individuellen Nutzungsanforderungen abhängig. Hier stiegen die Preise in einem ähnlichen Bereich wie im Wohnbau, jedoch gab es größere Schwankungen durch Investitionsstopps einzelner Branchen während der Corona-Krise. In Summe lagen die jährlichen Zuwachsraten zwischen 2 % und 5 %.
Infrastrukturprojekte: Im Bereich Straßen- und Bahnbau, Brücken- und Tunnelbau sowie bei Wasser- und Energieinfrastrukturprojekten waren die Preiserhöhungen in den letzten fünf Jahren tendenziell moderater, bewegten sich jedoch ebenfalls auf einem aufwärtsgerichteten Niveau. Der österreichische Infrastrukturmarkt wurde dabei stark von öffentlichen Vergaben geprägt, die über einen längeren Zeitraum kalkuliert wurden. Dennoch wirkte sich die weltweite Verknappung bestimmter Baumaterialien (Stahl, Bitumen, Zement) deutlich aus und sorgte im Jahr 2022 für Preissteigerungen von stellenweise über 10 %.
Vergleich mit Deutschland
Österreich und Deutschland weisen in der Bauwirtschaft traditionell ähnliche Strukturen auf, was sich auch in vergleichbaren Preissteigerungen widerspiegelt. In beiden Ländern waren Baumaterialien wie Holz, Stahl und Zement gleichermaßen von globalen Krisen betroffen. Die prozentualen Preissteigerungen ähnelten sich über die Jahre: Während in Österreich beispielsweise der Baukostenindex für Wohnbau zwischen 3–4 % pro Jahr stieg, verzeichnete Deutschland in einem ähnlichen Zeitraum Zuwächse von 2–4 %.
Allerdings kommt es in Deutschland in einigen Regionen (insbesondere in Ballungszentren wie München, Hamburg, Berlin) aufgrund noch größerer Nachfrage zu höheren Steigerungsraten im Wohnbau als in Österreich.