Hohe Nachfrage internationaler Investoren : Weitere Runde beim Aktienverkauf der Porr

Teilansicht einer alter Aktie

Aufgrund der hohen Nachfrage beim Porr-Aktienverkauf unterstützt nun auch die SuP Beteiligungs GmbH durch den Verkauf von 1.175.000 Stück Aktien das Handelsvolumen.

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Die SuP Beteiligungs GmbH (SuP) ist Porr-CEO Karl-Heinz Strauss zurechenbar: Ihr Aktienverkauf entspricht  etwa 2,99 % aller Porr Aktien. Dadurch verringert sich der Anteil der von der SuP gehaltenen syndizierten Aktien auf rund 11,4 %.
Der Stimmrechtsanteil des zwischen den Hauptaktionären IGO Industries-Gruppe und Strauss-Gruppe bestehenden Syndikats ist durch die Aktienveräußerung von bisher 50,4 % auf nunmehr etwa 47,4 % gesunken. Gleichzeitig wurde die Porr informiert, dass das Syndikat unverändert bestehen bleibt.

Strauss erklärt dazu: „Der Zeitpunkt war gut. Die durch den Verkauf gestiegene Liquidität erhöht das tägliche Handelsvolumen und macht die Aktie auch für internationale Anlegerinnen und Anleger attraktiver. Der Verkauf sendet ein positives Signal an den Markt. Durch die Erhöhung des Streubesitzes auf über 50 % nimmt auch die Attraktivität der Aktie für den österreichischen Leitindex ATX zu.“

Insgesamt liegt der Streubesitz der Porr (inkl. Porr Management Aktien) nach Übertragung der Aktien bei 52,6 % (vormals: 49,6 %).



 

Porr verkauft 1,7 Millionen eigener Aktien

4,3 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft wurden an institutionelle Investoren mittels eines beschleunigten Privatplatzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding-Verfahrens) verkauft.

Mit dem Emissionserlös von 45,1 Millionen Euro soll das Infrastrukturgeschäft in Europa ausgebaut werden. Damit steigt der Anteil des Streubesitz am Grundkapital (exkl. Porr Management Aktien) auf 47,3 %.

CEO Karl-Heinz Strauss erklärt: „Die Porr stellt ihre Investorenbasis international breiter auf und holt sich damit Kapital, um das Infrastrukturgeschäft in ihren Heimmärkten weiter auszubauen. Dank etlicher staatlicher Infrastrukturprogramme – allen voran in Polen, Deutschland und den CEE-Ländern - erwarten wir in vielen Märkten einen Nachfrageschub. Dieser Schritt erhöht zudem die Chancen, in den österreichischen Leitindex ATX einzuziehen und damit die Aktie auf das nächste Level zu heben.“

Der Verkaufspreis pro Aktie lag bei 26,50 Euro, der Bruttoverkaufserlös betrug somit rund 45,1 Millionen Euro. 

“Die gesteigerte Liquidität dürfte sich auch in einer Erhöhung des täglichen Handelsvolumens niederschlagen. Und das wiederum wirkt sich positiv auf die Attraktivität der Porr Aktien für große institutionelle Anlegerinnen und Anleger aus,” fasst Strauss zusammen.

Berenberg, Jefferies und Raiffeisen Bank International haben die Transaktion als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners begleitet. Lilja & Co. fungierte als unabhängiger Kapitalmarktberater der Gesellschaft.