Strabag SE veröffentlicht Trading Statement : Auftragsbestand liegt über 30 Milliarden Euro

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Der Auftragsbestand der Strabag SE überschritt Ende September 2025 eine historische Marke.

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Zum 30. September 2025 erhöhte sich der Auftragsbestand auf 31.362,00 Mio. Euro – damit wurde erstmals in der Geschichte der Strabag SE die 30-Milliarden-Euro-Marke überschritten. Im Jahresvergleich entspricht dies einem starken Anstieg von 24 % bzw. 6,0 Mrd. Euro.
Dazu beigetragen haben mehrere große Projekte, die sich der Baukonzern im dritten Quartal 2025 im Einklang mit der Strategie 2030 sichern konnte. Die größten Zuwächse wurden dabei im Vereinigten Königreich, in Deutschland, Tschechien und Österreich erzielt. Australien trug mit rund 700 Millionen Euro zum Wachstum bei.

"Dass unser Auftragsbestand erstmals über 30 Milliarden Euro liegt, zeigt klar: Unser Fokus auf Wachstumsmärkte wie Energie- und Wasserinfrastruktur, Mobilität und High-Tech-Bauten zahlt sich aus. Die konsequente Umsetzung unserer Strategie 2030 spiegelt sich deutlich in unseren Ergebnissen wider. Trotz Herausforderungen in einzelnen Märkten rechnen wir weiterhin mit einem deutlichen Leistungswachstum für das Gesamtjahr 2025 – und beweisen unsere Leistungsfähigkeit und Resilienz", so Stefan Kratochwill, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE.

So sicherte sich das Unternehmen in Deutschland einen weiteren Großauftrag im Stromtrassenbau und in Österreich wird im Auftrag der OMV eine der größten Elektrolyseanlagen Europas gebaut. Im Bereich Mobilitätsinfrastruktur summieren sich die Bahnbauaufträge im bisherigen Jahresverlauf bereits auf über 1 Mrd. Euro – im dritten Quartal kamen weitere Projekte in Tschechien und Deutschland hinzu. 

Außerhalb Europas wurde man mit dem Ausbau des Reid Highway in Perth, Australien, beauftragt. Auch bei High-Tech-Bauten konnte die Expertise gezeigt werden und man erhielt den Zuschlag für den Bau des ersten Abschnitts des IPAI-Campus für Künstliche Intelligenz in Deutschland.

Die Leistung des Konzerns steigerte sich in den ersten neun Monaten 2025 um 6 % auf € 14.447,07 Mio. Rund die Hälfte dieses Anstiegs ist auf die Übernahme der Georgiou Group in Australien zurückzuführen. 
In den Bestandsmärkten verzeichneten Polen, Tschechien sowie der Hoch- und Ingenieurbau in Deutschland die stärksten Zuwächse.

Für das Geschäftsjahr 2025 nimmt der Vorstand die Leistungsprognose leicht auf circa € 20,5 Mrd. zurück. Dies bedeutet dennoch einen Zuwachs von etwa 7 % im Jahresvergleich und eine Leistungssteigerung in allen operativen Segmenten. Eingebremst wird das Leistungswachstum durch zeitliche Leistungsverschiebungen bei Megaprojekten im Vereinigten Königreich sowie temporär ausbleibende Leistungsanteile im lokalen Straßenbau in Deutschland. Letztere ergaben sich aufgrund der bis Oktober geltenden vorläufigen Haushaltsführung infolge der Bundestagswahlen. Das EBIT-Margenziel für das Geschäftsjahr 2025 wird im Gegenzug auf  ≥ 5,0 % angehoben. Die Netto-Investitionen (Cashflow aus der Investitionstätigkeit) werden im Einklang mit der Umsetzung der Strategie 2030 auch weiterhin mit höchstens € 1,4 Mrd. prognostiziert.