Rhomberg Gruppe : Gesamtleistung stieg um 7,5 Prozent
Hubert Rhomberg (l.) und Ernst Thurnher, Geschäftsführer der Rhomberg Gruppe.
- © Rhomberg GruppeDie Gesamtleistung der Rhomberg Gruppe lag zum Bilanzstichtag 31. März 2025 bei 1,4 Milliarden Euro und stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 7,5 Prozent. Die Zahl der Mitarbeitenden innerhalb der Gruppe blieb mit insgesamt knapp 4.000 Beschäftigten stabil.
Als konstanter Wachstumstreiber erwies sich einmal mehr die Bahntechnik-Sparte. Die Rhomberg Sersa Rail Group (RSRG), an der Rhomberg und der Schweizer Unternehmer Konrad Schnyder jeweils zur Hälfte beteiligt sind, erzielte ein Leistungsplus in Höhe von 56 Millionen Euro auf 816 Millionen Euro. Auch der Baubereich vermochte die Betriebsleistung auf 584 Millionen Euro (2023/24: 542 Millionen Euro) zu steigern – ein Erfolg, der dem Fokus der Rhomberg Bau Gruppe auf lebenszyklusorientierte Lösungen zu verdanken ist.
Positive Impulse auch dank Sanierung
„Erwartungsgemäß setzte insbesondere das Generalunternehmer-Geschäft, inklusive dem Bereich Sanierungen, positive Impulse“, berichtet Mag. Ernst Thurnher, Geschäftsführer der Rhomberg Gruppe.
„Im Gegensatz dazu haben das Bauträgergeschäft sowie der Hoch- und Tiefbau noch immer mit den bekannten widrigen Rahmenbedingungen zu kämpfen – von hohen Baukosten bis hin zu strengen Kreditvergaben, selbst nach Auslaufen der KIM-Verordnung.“ Zudem mache sich im Bereich Ressourcen der Rückgang der Industrie bemerkbar: „Wird die Produktion zurückgefahren, bedeutet das weniger Material für die Aufbereitung.“
Holzsystembau wird weiterentwickelt
Mit Blick in die Zukunft setzt Rhomberg nach wie vor auf den nachhaltigsten aller Baustoffe: „Wo immer machbar und sinnvoll, arbeiten wir mit Holz“, betont Hubert Rhomberg, Geschäftsführer der Rhomberg Gruppe, „in unseren Kernmärkten Vorarlberg, der deutschsprachigen Schweiz, Süddeutschland und Wien sowie im Projektgeschäft in ganz Deutschland.“
Dementsprechend wird der Holzsystembau mit großer Innovationskraft konsequent weiterentwickelt. Das Ergebnis sind maßgeschneiderte Lösungen für verschiedene Nutzungsbereiche, die das Bauen mit Holz mehr in die Breite bringen sollen – vom Wohn-, Gewerbe-, Büro- und Verwaltungsbau über die Errichtung von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen, Kindergärten und Bildungsbauten sowie Hotels bis hin zu Nachverdichtungen, Aufstockungen und serieller thermischer Sanierung. Zu den umgesetzten Projekten gehören unter anderem Mitarbeiterwohnungen für Silvretta Montafon und das Hotel Taube (Schruns und Tschagguns) ebenso wie eine Kindertagesstätte für die Porsche AG in Stuttgart-Zuffenhausen oder ein fünfgeschossiges Bürogebäude in Ravensburg.