Brückenbau Ungarn : 2.700 Tonnen schieben sich über die Donau: Linzer MCE montiert das 270-Meter-Herzstück einer 756-Meter-Brücke

Drei Netzwerkbogenfelder prägen den Entwurf der neuen Donaubrücke bei Mohács. Die Visualisierung zeigt die 756 Meter lange Querung mit der größten Öffnung über dem Hauptstrom der Donau.

Drei Netzwerkbogenfelder prägen den Entwurf der neuen Donaubrücke bei Mohács. Die Visualisierung zeigt die 756 Meter lange Querung mit der größten Öffnung über dem Hauptstrom der Donau.

- © SPECIÁLTERV Kft.

Eine 270 Meter weite Stahlbrücke lässt sich nicht einfach am Ufer zusammenbauen und anschließend in einem Stück über den Fluss heben. Bei Mohács kommt erschwerend hinzu, dass direkt am Baufeld Gleisanlagen verlaufen, wodurch für die vollständige Vormontage des Hauptfelds schlicht nicht genug Platz vorhanden ist. Das bestimmt den gesamten Bauablauf: Der Überbau entsteht in Etappen, wird nach jedem Abschnitt ein Stück weitergeschoben, damit hinter ihm wieder Platz für das nächste Bauteil entsteht.

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Der aktuelle Bauzustand wiegt 2.700 Tonnen

Am 18. August 2026 bezifferte Duna Aszfalt den auf der Mohács-Seite bereits vorgeschobenen Abschnitt des Hauptfelds mit rund 2.700 Tonnen Gesamtgewicht, darin enthalten rund 700 Tonnen Stahl. Zu diesem Zeitpunkt reichte der Bauzustand bereits 107 Meter weit über die Donau, dahinter liefen parallel die Vorbereitungen für das nächste Verschubsegment. Wichtig für das Verständnis dieser Zahl: 2.700 Tonnen beschreiben nicht das Gewicht der fertigen Brücke und auch nicht reines Stahlgewicht, sondern den Gesamtzustand des bislang errichteten und verschobenen Bauteils, öffentlich nicht aufgeschlüsselt bleibt, was die übrigen rund 2.000 Tonnen genau umfassen, etwa Fahrbahnplatte, Montagehilfskonstruktionen oder Ballast.

Mitte September 2026 meldete MCE über die eigenen Kanäle einen weiteren Baufortschritt am Hauptfeld: Das erste Tragwerkssegment sei auf dem Montageplatz fertiggestellt worden. Bereits im Juni 2026 war dieses Segment auf Pontons beziehungsweise Schwimmkörper vorgeschoben worden, wodurch der knappe Montageplatz für die Fertigung der nächsten Brückenelemente wieder frei wurde. Weitere Verschuboperationen sollen folgen, bis die volle Länge des Hauptfelds erreicht ist.

Das gekreuzte Hängernetz zwischen Stahlbogen und Fahrbahnplatte ist das charakteristische Merkmal der Brückenkonstruktion. Die Perspektive macht die filigrane Tragstruktur der Netzwerkbogenbrücke besonders deutlich.

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756 Meter sind drei Brücken, nicht eine einzige Spannweite

Wer bei „756-Meter-Brücke" an eine einzelne, durchgehende Spannweite denkt, liegt daneben. Die Konstruktion besteht aus drei unmittelbar aufeinanderfolgenden stählernen Netzwerkbogenbrücken: dem 270 Meter weiten Hauptfeld über dem eigentlichen Stromabschnitt sowie zwei Überflutungsfeldern mit 250 und 230 Metern. Erst inklusive der Dilatationen, also der Dehnfugen zwischen den einzelnen Abschnitten, ergibt sich die Gesamtlänge von 756 Metern. Technische Planungsunterlagen nennen für die Stützweiten zwischen den Achsen präzisere Werte von 231, 252 und 271 Metern, öffentlich durchgehend verwendet werden jedoch die runden Werte 230, 250 und 270 Meter.

MCE sitzt am Hauptfeld, nicht an der gesamten Brücke

Den Auftrag für das Hauptfeld übernimmt MCE mit Sitz in Linz, Teil der Habau Group. Nach eigener Beschreibung deckt das Unternehmen den gesamten Montageprozess ab: die Planung des Montageverfahrens und des Montageplatzes, externe Fertigung, die Vor-Ort-Montage der Stahlbauteile sowie den abschließenden Korrosionsschutz. Öffentlich nicht eindeutig dokumentiert ist dagegen, ob MCE ausschließlich am 270-Meter-Hauptfeld arbeitet oder zusätzlich Stahlbaupakete der beiden Überflutungsfelder übernimmt, ebenso wenig die vertragliche Schnittstelle zu Duna Aszfalt und weiteren ungarischen Stahlbaupartnern. Das eigentliche Gesamtprojekt, einschließlich Straßenbau, liegt bei Duna Aszfalt als Generalunternehmer.

Warum am Ufer nicht genug Platz für die ganze Brücke ist

Der Planer Főmterv beschreibt die rechte Uferseite als räumlich stark eingeschränkt, unter anderem durch unmittelbar angrenzende Gleisanlagen. Der komplette 270-Meter-Überbau kann deshalb nicht in voller Länge hinter dem Widerlager vormontiert und anschließend in einem einzigen Schritt zum Fluss geschoben werden. Stattdessen entsteht das Bauwerk in mehreren, öffentlich als drei Montageetappen beschriebenen Schritten. Nach jeder Etappe wird das bereits errichtete Tragwerk weitergeschoben, damit auf dem Montageplatz wieder Raum für die nächsten Stahlbauteile entsteht. Genau diesen Rhythmus, Segment montieren, verschieben, Platz freimachen, nächstes Segment montieren, bestätigt auch die aktuelle MCE-Kommunikation.

Von der Wasserseite wird die Spannweite der Bogenkonstruktion sichtbar. Für den zentralen Brückenabschnitt über die Donau ist eine Hauptöffnung von 270 Metern vorgesehen.

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Drei temporäre Stützen mitten im Fluss

Für den Montageablauf braucht es laut Főmterv drei temporäre Hilfsstützen beziehungsweise Schubjoche direkt im Donauquerschnitt. Solche vorübergehenden Bauwerke sind selbst ein hydraulisches Thema: Die Abteilung für Wasserbau der Technischen Universität Budapest untersuchte die Auswirkungen auf Strömung und Flussbett bei mittleren und hohen Wasserständen und leitete daraus Maßnahmen gegen unerwünschte Sohlveränderungen ab. Aktuelle Baufortschrittsmeldungen bestätigen, dass neben den Hauptträgern, Fahrbahnplatten und Bogenelementen der Brücke parallel auch die dafür nötigen Hilfskonstruktionen gefertigt werden, darunter Stahlrohrpfähle, Schubjoche und Gerüste für die Bogenmontage, ergänzt um die Weiterentwicklung des eigentlichen Schubbetts für den Verschub.

Erst schieben, dann schwimmen und heben

Der finale Einbau des Hauptfelds erfolgt nicht in einem einzigen Arbeitsschritt. Főmterv beschreibt den Ablauf so: Nach der vollständigen Montage wird der Überbau mithilfe einer schwimmenden Einheit in Längsrichtung bewegt und anschließend in seine endgültige Position gehoben. MCE selbst spricht von einer kombinierten Verschub- und koordinierten Einschwimmoperation. Ein Teil des Wegs entsteht damit über wiederholte Verschübe auf der Vormontagefläche und über Hilfsauflager, der finale Transfer nutzt dagegen schwimmende Unterstützung und endet mit dem Anheben in die endgültige Lagerposition. Diese letzte Operation steht nach aktuellem Stand noch bevor.

Ein dichtes Netz aus schrägen Hängern

Alle drei Felder sind als sogenannte Netzwerkbogenbrücken ausgelegt. Dabei hängt die Fahrbahn nicht an wenigen, weitgehend senkrechten Seilen, sondern an einem dichten Netz schräger, sich mehrfach kreuzender Hänger, die den Bogen mit dem Versteifungsträger verbinden. Diese Anordnung verteilt einzelne Lasten stärker über das gesamte System und reduziert Biegemomente gegenüber einfacheren Hängerkonfigurationen, wodurch Bogen und Fahrbahnträger vergleichsweise schlank bleiben können, ein wesentlicher Grund für die lang gestreckte, filigrane Silhouette der Brücke.

Die Fahrbahnplatte selbst ist als orthotrope Stahlfahrbahn geplant, verarbeitet in den Stahlgüten S355 und S460. Die Brücke ist nach technischer Planungsdarstellung rund 22,82 Meter breit, vorgesehen sind vier Fahrstreifen sowie eine rund 3,30 Meter breite Radverbindung im Zuge des EuroVelo-Netzes. Für den Hauptbogen nennt eine frühere technische Darstellung rund 37,62 Meter Höhe über der Fahrbahnebene, mit geschlossenen Kastenquerschnitten, die im Scheitelbereich rund 1,6 mal 1,6 Meter messen und zu den Enden hin auf rund drei Meter anwachsen.

Die Luftperspektive zeigt, wie sich die drei aufeinanderfolgenden Stahlbögen über Donau und Vorland staffeln. An der Montage des Stromtragwerks ist die Linzer MCE GmbH beteiligt.

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Sieben Meter unter dem Wasserspiegel

Während der Überbau sichtbar über die Donau wächst, entsteht der Strompfeiler zu einem erheblichen Teil unter Wasser. Duna Aszfalt meldete im August, dass sechs vorgefertigte Schalenelemente für den Sockel des Strompfeilers fertig waren, vier davon bereits in das Flussbett abgesenkt. Die Bewehrungsarbeiten am Strompfeiler fanden zu diesem Zeitpunkt rund sieben Meter unter dem mittleren Wasserstand der Donau statt, nach ungarischen Angaben erstmals im Land mit einer Technik, die für das erste Schalenelement Millimeter-Genauigkeit sicherstellen sollte. Die Pfeiler selbst sind laut Főmterv teilweise innen hohl konstruiert, um Eigengewicht und Betonmenge zu reduzieren, Wartungszugänge werden über Stahlbauteile gelöst.

Auch auf der anderen Seite wächst die Brücke

Nicht nur das Hauptfeld bewegt sich. Auf der Újmohács-Seite war bis zum 18. August 2026 bereits der erste 60-Meter-Vorschub des östlichen Überflutungsfelds abgeschlossen, während gleichzeitig Bogen- und Fahrbahnelemente vormontiert und Hilfskonstruktionen für weitere Verschub- und Montagephasen vorbereitet wurden. Dieser 60-Meter-Vorschub betrifft ein anderes Teilbauwerk als die 107 Meter des Hauptfelds, beide Werte sollten nicht miteinander vermischt werden. Für den Herbst 2026 war zudem vorgesehen, nach dem Zurückarbeiten der Pfähle mit dem Bau der aufgehenden Wand sowie der Stahlkonstruktion am dritten, dem eigentlichen Strompfeiler, zu beginnen.

MCE fertigt nicht nur in Linz

MCE beschränkt sich bei diesem Projekt nicht auf den Standort Linz. Der Konzern betreibt mit MCE Nyíregyháza eine ungarische Tochtergesellschaft, die komplexe Stahlkonstruktionen fertigt und montiert, sowie ein weiteres Werk im tschechischen Slaný für anspruchsvolle geschweißte Konstruktionen. Welche konkreten Bauteile für Mohács an welchem dieser Standorte entstehen, ist öffentlich nicht aufgeschlüsselt. Im März 2026 kündigte die Habau Group zusätzlich den Bau einer neuen Stahlbauhalle in Nyíregyháza an, mit einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro und geplanter Fertigstellung 2028, diese neue Halle ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht die Produktionsstätte des laufenden Mohács-Projekts.

Ungarische Planer für Geometrie und Statik

Entwurf und Ausführungsplanung der Brücke stammen im Kern von ungarischen Ingenieurbüros. Speciálterv verantwortet Analyse, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie Straßen- und Brückenplanung, Főmterv arbeitete am Hauptstromfeld als Planer im Auftrag des Projektverbunds. Die komplexe Netzwerkbogenform wurde stark digital und parametrisch bearbeitet, Speciálterv wurde dafür mit dem Construsoft Tekla BIM Award Hungary ausgezeichnet, Fachveröffentlichungen beschreiben eine enge Kopplung von Tragwerksberechnung, parametrischer Geometrie und Detaillierung.

Fast 29 Kilometer Straße, mehr als 1.500 Beteiligte

Die Brücke ist nur der Mittelpunkt eines deutlich größeren Straßenprojekts. Der offizielle Projektsteckbrief weist insgesamt 28.784 Meter Straßenbau aus. Auf der Westseite verbindet eine rund 8,5 Kilometer lange, vierstreifige Strecke die Brücke mit der Autobahn M6, ein westlicher Teilabschnitt zwischen dem Knoten 56/57 und der M6 wurde bereits am 29. Mai 2026 für den Verkehr freigegeben. Östlich der Brücke waren ursprünglich weitere rund 19,5 bis 20 Kilometer bis zur Hauptstraße 51 im Ausbau 2×2 vorgesehen. Duna Aszfalt gibt an, dass seit September 2024 bereits mehr als 1.500 Personen in verschiedenen Projektphasen beteiligt waren.

Die Brücke bleibt vierstreifig, der Ostabschnitt wird reduziert

Im Juni 2026 startete die ungarische Regierung eine technische und finanzielle Prüfung des Gesamtprojekts, in deren Zuge einzelne Arbeiten am ersten Überflutungsfeld sowie an Radwegkonsolen zeitweise ausgesetzt wurden. Am 4. September 2026 bestätigte die Regierung die Fortführung des Projekts. Verkehrsminister Dávid Vitézy erklärte dazu, die Prüfung habe ergeben, dass sich der technische Umfang der Brücke selbst nicht mehr sinnvoll verändern lasse, weder auf Bahnbetrieb umstellen noch auf zwei Fahrstreifen verschmälern, die Brücke wird deshalb weiterhin vierstreifig gebaut. Reduziert wird stattdessen der östliche Straßenabschnitt Richtung Hauptstraße 51: Der rund 20 Kilometer lange, zum damaligen Zeitpunkt noch nicht begonnene 2×2-Ausbau soll durch eine schmalere 2×1-Lösung ersetzt werden, verbunden mit einer angekündigten Einsparung von rund 74 bis 76 Milliarden Forint.

Für den aktuellen Stand ist deshalb ausdrücklich falsch, das Projekt weiterhin als ausgesetzt oder die Brücke selbst als nur zweistreifig zu beschreiben, beides beschreibt lediglich einen zwischenzeitlichen, inzwischen überholten Prüfstatus.

Ein Vertragswert, der gerade neu berechnet wird

Das staatliche Investitionsportal weist weiterhin einen Netto-Vertragswert von 355.167.997.666 Forint aus. Dieser Wert steht neben der Reduktion vom 4. September, öffentlich ist nicht transparent, welche Positionen in den jeweiligen Zahlen bereits berücksichtigt sind und wann die formale Anpassung im Portal erfolgt. Ein einfaches Abziehen der angekündigten Einsparung von der bisherigen Summe würde eine Genauigkeit vortäuschen, die derzeit nicht belastbar ist.

Bei den Terminen nennt das Portal drei unterschiedliche Daten: den 30. Oktober 2028 als vertragliche Ausführungsfrist, den 30. November 2028 als geplante Verkehrsfreigabe und den 30. November 2029 als im Datenfeld geführtes Projektende, eine öffentliche Erläuterung für den Unterschied zwischen den beiden letztgenannten Terminen liegt nicht vor.

Ungarns 21. und südlichste Donaubrücke

Duna Aszfalt bezeichnet Mohács als 21. Donaubrücke auf ungarischem Staatsgebiet und als künftig südlichste feste Donauquerung des Landes. Verkehrlich soll die Verbindung Mohács dauerhaft mit Újmohács verbinden und den Korridor zwischen der Autobahn M6 und der Hauptstraße 51 schließen, eingeordnet in eine südliche Ost-West-Achse zwischen Pécs, Mohács, Baja und Szeged.

Wenn in den kommenden Monaten weitere Segmente des Hauptfelds fertiggestellt und über die Donau geschoben werden, bleibt die eigentlich spektakulärste Phase noch offen: der Moment, in dem das komplette 270-Meter-Tragwerk mit schwimmender Unterstützung in seine endgültige Position gehoben wird.

FACTBOX: Mohács-Donaubrücke

Standort: Mohács/Újmohács, Südungarn
Auftraggeber: ungarischer staatlicher Investitionsträger
Generalunternehmer: Duna Aszfalt Zrt.
Planung: Speciálterv Kft.; Hauptstromfeld mit wesentlicher Beteiligung von Főmterv
Stahlbau/Montage Hauptfeld: MCE, Linz (Habau Group)
Baubeginn laut Portal: 26. September 2024
Vertragliche Ausführungsfrist: 30. Oktober 2028
Geplante Verkehrsfreigabe: 30. November 2028
Projekt-Enddatum im Portal: 30. November 2029

Brücke

  • Gesamtlänge: 756 m inkl. Dilatationen
  • Konstruktion: drei stählerne Netzwerkbogenbrücken
  • Feldlängen: rund 230 m / 250 m / 270 m (Achsmaße: 231/252/271 m)
  • Hauptfeld über dem Strom: 270 m
  • Breite: rund 22,82 m; 4 Fahrstreifen plus rund 3,30 m Radweg (EuroVelo)
  • Fahrbahn: orthotrope Stahlfahrbahn, Stahlgüten S355/S460
  • Bogenhöhe über Fahrbahn: rund 37,62 m (Planungswert)

Aktueller Montagezustand Hauptfeld

  • Bauzustand Mohács-Seite (18. August 2026): rund 2.700 t, davon rund 700 t Stahl
  • Vorschub: 107 m
  • erstes Segment: im Juni 2026 auf Pontons vorgeschoben, laut MCE Mitte September fertiggestellt
  • Montageverfahren: mehrere Etappen wegen beengter Fläche neben Gleisanlagen
  • 3 temporäre Flusshilfsstützen/Schubjoche, hydraulisch untersucht durch TU Budapest
  • finaler Einbau: kombinierter Verschub, Einschwimmen und Heben in Endlage, steht noch bevor

Strompfeiler

  • 6 vorgefertigte Schalenelemente für Pfeilerbasis fertig, 4 abgesenkt (Stand 18. August 2026)
  • Bewehrungsarbeiten: rund 7 m unter mittlerem Donauwasserstand

Zweite Baustelle Ostseite: erster 60-m-Vorschub B2-Überflutungsfeld abgeschlossen (18. August 2026)

Gesamtprojekt Straße

  • Straßenbau gesamt laut Portal: 28.784 m
  • Westseite (M6–Donau): rund 8,5 km, vierstreifig; Teilabschnitt seit 29. Mai 2026 in Betrieb
  • Ostseite (Donau–Hauptstraße 51): rund 19,5–20 km; nach Entscheidung vom 4. September 2026 auf 2×1 statt 2×2 reduziert
  • Beteiligte: mehr als 1.500 Personen laut Duna Aszfalt über verschiedene Projektphasen

Kosten: Portal weist weiterhin netto 355.167.997.666 HUF Vertragswert aus; Regierungsbeschluss vom 4. September 2026 kündigt Einsparung von rund 74–76 Mrd. HUF durch reduzierten Ostabschnitt an, finaler angepasster Vertragswert öffentlich noch nicht ausgewiesen

MCE-Fertigungsnetz: Linz (Hauptsitz), MCE Nyíregyháza Kft. (Ungarn), MCE Slaný s.r.o. (Tschechien); Mohács-spezifische Fertigungsanteile je Standort nicht veröffentlicht; neue Stahlbauhalle Nyíregyháza (rund 50 Mio. Euro, angekündigt März 2026) erst für 2028 geplant

Einordnung: 21. und künftig südlichste Donaubrücke Ungarns (laut Duna Aszfalt)