SOLID Konferenz : Interoperabilität ist kein Luxus – sie ist Zukunft

Solid Konferenz Waschl
© WEKA Industrie Medien

In kaum einer Branche ist die Digitalisierung so herausfordernd wie in der Bauwirtschaft. Unterschiedlichste Akteure, komplexe Projektstrukturen und historisch gewachsene Systeme sorgen dafür, dass Insellösungen nach wie vor die Regel sind. Doch ein grundlegender Wandel ist im Gang – und er kommt nicht aus den Chefetagen, sondern von der nächsten Generation an Planer*innen, Bauleiter*innen und Projektverantwortlichen. 

Alfred Waschl, Vorstandsvorsitzender von buildingSMART Austria und Chairman der weltweit agierenden buildingSMART International, bringt es in seinem Vortrag auf der SOLID Konferenz auf den Punkt: „Interoperability Matters.“ Gemeint ist damit die gezielte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams und Softwarelösungen – also ein Workflow, der nicht nur digital ist, sondern auch durchlässig, kompatibel und damit effizient. 

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Der Druck wächst – international und generationenübergreifend

Waschl beobachtet: „Die Nachfrage nach interoperablen Lösungen kommt zunehmend von den jungen Fachkräften. Sie haben keine Geduld mehr für Datenverluste, manuelle Übertragungen oder inkompatible Tools.“ Es handelt sich um mehr als nur ein Wunsch nach technischer Eleganz – vielmehr entsteht eine Arbeitskultur, die Transparenz, Geschwindigkeit und Teamarbeit fordert. Unternehmen, die sich dem verweigern, laufen Gefahr, nicht nur Talente zu verlieren, sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit. 

International ist dieser Trend längst Realität. In Skandinavien, den USA und zunehmend auch in Deutschland setzen Marktführer auf offene Standards wie IFC, BCF oder Open BIM. Der Grund: Die Komplexität moderner Bauprojekte lässt sich nicht mehr mit starren, proprietären Systemen beherrschen. Kommunikation und Datenflüsse müssen über Unternehmens- und Softwaregrenzen hinweg gestaltet werden.

Mehr als eine Schnittstelle

Waschl betont, dass es bei Interoperabilität nicht nur um Software-Schnittstellen geht, sondern um ein grundsätzliches Umdenken. „Teams müssen lernen, interdisziplinär zu denken. Wer im Silo plant, verliert den Überblick und erzeugt Kosten.“ Das betrifft Bauherr*innen ebenso wie Planungsbüros, ausführende Unternehmen und Behörden. Erfolgreiche digitale Zusammenarbeit beginnt bereits bei der Auswahl der Werkzeuge.

In seinem Vortrag auf der SOLID Konferenz gibt Waschl konkrete Einblicke in aktuelle Projekte, zeigt Best Practices und benennt Fallstricke, die Unternehmen auf dem Weg zur durchgängigen Digitalisierung vermeiden sollten. Er erläutert auch, wie durchgängige Datenmodelle in Verbindung mit cloudbasierten Tools nicht nur Fehler reduzieren, sondern auch Entscheidungsprozesse beschleunigen können. 

Warum Sie diesen Vortrag nicht verpassen sollten

Die SOLID Konferenz bietet die ideale Plattform, um sich mit der zentralen Zukunftsfrage der Interoperabilität auseinanderzusetzen – und den eigenen Kurs zu justieren. Alfred Waschl gehört zu jenen Stimmen, die nicht nur technische Expertise mitbringen, sondern auch den wirtschaftlichen und menschlichen Faktor dabei nicht aus den Augen verlieren. Wer Interoperabilität nicht nur verstehen, sondern strategisch nutzen will, findet in seinem Vortrag wertvolle Impulse. 

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Die SOLID Konferenz bringt die klügsten Köpfe der Branche zusammen. Diskutieren Sie mit, lassen Sie sich inspirieren – und erleben Sie einen der spannendsten Vordenker Europas live. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket und werden Sie Teil einer neuen Bauzukunft.

Wann? 9. Oktober 2025

Wien