Zertifizierter Ökostrom : Baumit spart mehr als 25.000 Tonnen CO2 ein

Manfred Tisch Baumit

Manfred Tisch, Geschäftsführer der Baumit GmbH und Gerhard Philipp, Baumit Umwelt- und Verfahrenstechnik.

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Der gesamte Strombedarf wurde mit „EAA AQUA“, dem zertifizierten Ökostrom der Energieallianz Austria GmbH, gedeckt. „Mit dieser Maßnahme liegen wir nun deutlich unter dem Branchenschnitt in Österreich“, sagt Manfred Tisch, Geschäftsführer der Baumit GmbH.

Die Herstellung von Zement und Kalk ist traditionell energieintensiv – insbesondere durch hohe Anforderungen an Emissionsreduktion und Luftreinhaltung. Anlagen wie die Abluft-Nachverbrennung (RTO) oder moderne Filtersysteme benötigen elektrische Energie, um Umweltauflagen zu erfüllen. Der Einsatz von Grünstrom verbessert hier die Umweltbilanz erheblich. 

Grünstrom verbessert Umweltbilanz energieintensiver Produktionsprozesse

Auch bei den direkten CO2-Emissionen (Scope 1) liegt Österreich dank eines niedrigen Klinkeranteils im Zement international an der Spitze: Laut Auswertung des internationalen Zement- und Betonverbandes GCCA aus dem Jahr 2022 betrugen diese 530 kg CO2 pro Tonne Zement, das ist Weltspitze. Zum Vergleich: In der EU27 lag der Wert bei 583 kg, in den USA bei 711 kg CO2/t.

„Die Umstellung auf 100 % Grünstrom ist ein weiterer Bestandteil in unserer langfristigen Strategie zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltkennzahlen bei Baumit. Neben der CO2-Reduktion steht auch die energieeffiziente Gestaltung sämtlicher Produktionsprozesse im Fokus“, so Gerhard Philipp, Baumit Umwelt- und Verfahrenstechnik.