Kirchdorfer Zementwerk : Zement mit weniger CO2

Management Kirchdorfer Zementwerk

Das Führungsteam des Kirchdorfer Zementwerks setzt mit der neuen Zementsorte einen wichtigen Schritt für eine nachhaltige Bauindustrie: v.l.n.r. Alexander G. Bauer (Leitung Vertrieb & Marketing), Joachim Gruber (Kaufmännischer Leiter), Joao Paulo Pereira da Silva (Geschäftsführung) und Roland Kammerhuber (Werksleitung).

- © Kirchdorfer Gruppe

Das Kirchdorfer Zementwerk hat mit dem neuen LEOCem CEM II/C-M(S-LL) 42,5 N einen weiteren Schritt in Richtung CO₂-optimierte Baustoffproduktion gesetzt. Die neue Zementsorte wurde vom Österreichischen Institut für Bautechnik (OIB) bautechnisch zugelassen und steht mit Juli für Kunden zur Verfügung. Großes Augenmerk bei der Markteinführung wird darauf gelegt, dass der Übergang von den derzeit verwendeten Zementen ohne Kompromisse erfolgen muss.

Geschäftsführer Joao Paulo Pereira erklärt: „Dieser Erfolg ist das Ergebnis gezielter technischer Investitionen und Innovationen der vergangenen Jahre. Damit liegt unser neuer CEM II/C-Zement im Spitzenfeld. Die geprüften Eigenschaften und die OIB-Zulassung bestätigen, dass dieser Zement auch bei anspruchsvollen Bauvorhaben zuverlässig eingesetzt werden kann.“

Investitionen am Standort Kirchdorf

In den vergangenen Jahren gezielt in moderne Umwelt- und Produktionstechnologien investiert. Dazu zählen ein Flash-Dryer für kunststoffreiche Brennstofffraktionen und eine hochmoderne Ausbrandstrecke, die eine weitere Reduktion der CO-Emissionen (Kohlenmonoxid) um 10-15 % bei höchstem Ersatzbrennstoffeinsatz ermöglicht.  

Seit Jahrzehnten steht das Kirchdorfer Zementwerk für die Entwicklung ökologischer Produkte.

Klinker
Der Klinkeranteil ist bei CEM II/C-Zementen auf eine Bandbreite von nur 50-65 % reduziert. - © Kirchdorfer Gruppe