Holzbaupreis : Niederösterreichs beste Holzbauten 2010
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Zum elften Mal wurde der Niederösterreichische Holzbaupreis an ausgezeichnete und herausragende Projekte vergeben. Foto:
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Ein Haus das eigentlich zwei Häuser ist und mit Räumen außergewöhnlich umgeht ist Preisträger in der Kategorie "Wohnbau". Das Doppelhaus in Hadersfeld, Bezirk Wien Umgebung, ist an der Baugrenze positioniert und bietet zwei Familien Wohnraum. Die Südaussicht auf Wiesen und Felder ist beeindruckend. Außergewöhnlicher >>> Foto:
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>>> und deshalb preiswürdig ist allerdings der Aufbau von der Straße her. Ein Carport mit Werkstatt bildet eine Barriere zum Straßenraum. Dahinter eröffnet sich ein begrünter Innenhof mit umlaufender Pergola. Die innere Organisation der Räume folgt ähnlichen Regeln. >>> Foto:
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>>> Bei beiden Familien zieht sich der Wohn- und Essraum als großer Einraum durch das Erdgeschoß über die gesamt Gebäudetiefe, die im Oberschoß untergebrachten Schlafräume profitieren von der raumhohen Verglasung, die für Ausblick und räumliche Großzügigkeit sorgt. >>> Foto:
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>>> Planer: triendl und fessler architekten +++ Holzbau: Kulmer Holz-Leimbau GmbH Foto:
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Eine Anerkennung in der Kategorie "Wohnbau" ging an das Haus Aichinger Haag. Ein schlichtes Kleinbauernhaus wurde in einen modernen Wohnsitz verwandelt. Der verantwortungsvolle Umgang mit der historischen Bausubstanz ist hier vorbildhaft umgesetzt. +++ Architekt: Ernst Michael Jordan (architektur&energie) +++ Holzbaubetrieb: Zimmerei Buder GmbH Foto:
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Eine Anerkennung in der Kategorie "Wohnbau" ging an das Haus Aichinger Haag. Ein schlichtes Kleinbauernhaus wurde in einen modernen Wohnsitz verwandelt. Der verantwortungsvolle Umgang mit der historischen Bausubstanz ist hier vorbildhaft umgesetzt. +++ Architekt: Ernst Michael Jordan (architektur&energie) +++ Holzbaubetrieb: Zimmerei Buder GmbH Foto:
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Nominiert wurde in der Kategorie "Wohnbau" das Stelzenhaus Weissring. Das kleine Haus, das vorgibt groß zu sein, hat neben den positiven Motiven noch mehr Potenzial für zukünftige Bauaufgaben. +++ Architekt: Schuberth und Schuberth Architekten +++ Holzbaubetrieb: Kager Holzbau GmbH Foto:
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Eine Nominierung in der Kategorie "Wohnbau" ging an das Haus "Reblaus" in Gars am Kamp. Die tadellose Ausführung und das moderne Erscheinungsbild benötigte jedoch massive Eingriffe in das Gelände, die eine Einheit ovn Haus und Landschaft noch vermissen lassen. +++ Architekten: AH3 Architekten ZT GmbH +++ Holzbaubetrieb: Hauer Holztechnik GmbH Foto:
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Das Kremser "Archiv der Zeitgenossen" erhielt den Preis der Kategorie "Öffentlicher Bau". In einem Gebäude am Campus Krems wurde ein Haus im Haus gebaut. Der konstruktive Holzbau und die Detailausführungen beeindrucken. Die Detailierung ist durchdacht. Die handwerkliche Ausführung in verschiedenen Holzarten macht das Archiv zum verborgenen Herzen des gesamten Campus. >>> Foto:
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>>> So entstand ein nachahmenswerter Holzbau, der in einer ungewöhnlichen Umgebung ein ungewöhnliches Objekt realisierte. +++ Foto:
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+++ Bauherr: FM-Plus Facility Management GmbH +++ Architekten: Architekt Krischanitz ZT gmbH +++ Holzbaubetrieb: Karl Walter GmbH Foto:
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Blick in einen von vier Archivräumen. Foto:
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Der Sonderpreis der Jury und der Publikumspreis gingen an ein außergewöhnliches Projekt im Grenzgebiet zu Tschechien. Das Theater- und Veranstaltungsgebäude am Herrenseetheater in Litschau fand eine leistbare Variante einen Holzbau mit dem Einsatz lokaler Unternehmen umzusetzen. >> Foto:
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>> Die Gemeinde wog klug die finanziellen Möglichkeiten ab und baute sich ein Veranstaltungsgebäude. Im unbeheizten Gebäude finden das jährliche Schrammel-Festival im Juni/Juli oder aber auch Hochzeiten und Theateraufführungen statt. Die solide Konstruktion die robusten handwerklichen Details und der Nutzen für die Gemeinschaft überzeugten. +++ Architekten: W&W Architektur, Ziviltechniker GmbH +++ Holzbaubetrieb: Herbert Eschelmüller GmbH Foto:
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Eine Anerkennung in der Kategorie "Öffentlicher Bau" erging an den Kindergarten in Baden. Die räumliche Vielfalt, die Erlebnisdichte und überraschende Räume heben dieses Gebäude für junge Menschen von vielen anderen ab. +++ Architekten: Jordan (architektur&energie) +++ Holzbaubetrieb: Graf Holztechnik GmbH Foto:
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Eingangsbereich des Kindergartens in Baden in der Biondekgasse. Anerkennungspreis in der Kategorie "Öffentlicher Bau". Foto:
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In der Kategorie "Entwurf" ging das Projekt "LA_Quilla" als eindeutiger Sieger hervor. Für den Wiederaufbau der zerstörten Stadt entwickelten Kerstin Baumgartner udn Veronika Bonora ein Konzept für das Holz der ideale Baustoff ist. In dei zerstörten Häuser wird als Schnelllösung... Foto:
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... ein Holzbau errichtet. Durch den hohen Grad an Vorfertigung ist dies leicht möglich. Dann kann in Ruhe - ohne das Leben in der Stadt mehr als notwendig zu stören - wieder aufgebaut werden. Foto:
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Der Preis erging für die Nutzung der angesprochen Vorteile des Holzes, kombiniert mit einer überraschenden Idee des Verfassers für eine Situation in der rasche Hilfe notwendig ist. Foto:
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Eine Anerkennung in der Kategorie "Entwurf" erhielt das Pavillon mit Aussichtsturm "Three Monkeys". Die Ausarbeitung des Entwurfs der slowakischen Nachbarn war herausragend, die Präsentation ebenso. +++ Entwurf: Andrej Svec, Ivana Vrlikova, Peter Sercel Foto:
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Eine zweite Anerkennung in der Kategorie "Entwurf" ging an das Haus "UT o IN" in Südschweden. Die ökologischen Seminarinhalte decken sich mit der Bauweise in Holz. Das urtümliche Verfahren des Holzschutzes - Brennen - lebt wieder auf. +++ Entwurf: Martin Thysell Foto:
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Eine Nominierung in der Kategorie "Entwurf" ging an das Gemeinschaftszentrum St. Georgen an der Ybbs. Der sensible Umgang mit der bestehenden Ortsstruktur und die funktionelle Verknüpfung mit dem Bestand überzeugten. +++ Entwurf: Gregor Burgstaller und Martin Höltinger Foto:
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Die Jury vom Niederösterreichischen Holzbaupreis 2010 v.l.n.r.: Stefan Schraml (NÖ Landesregierung), Petra Eichlinger (NÖ Landesregierung), Manfred Sonnleitner (die umweltberatung), Josef Daxelberger (Landesinnungsmeister Holzbau NÖ), Hubert Rieß (Architekt, Juryvorsitzender), Bernhard Plesser (Amt der NÖ Landesregierung Abteilung Wohnungsförderung), Priska Koiner (SOLID - Wirtschaft und Technik am Bau), Johannes Kaufmann (Architekt) Foto: