Freitag, 30. August 2019 – Morning Briefing

Viele Aufträge bei Porr – SeeSee Tower in Seestadt fertig – Mecklenburg-Vorpommerns Bauwirtschaft atmet auf

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Österreich: Volle Auftragsbücher bei Porr – Wien: SeeSee Tower kann bezogen werden - Mecklenburg-Vorpommern: Um 50 Prozent mehr Bauinvestitionen

Von
morning briefing Deutschland Seestadt Aspern Bauwirtschaft Porr Buwog

Zitat des Tages:

„Die Hülle ist dicht“,

heißt es von der Kerbler Holding von Investor Günter Kerbler, der am Bau des Hoho in der Seestadt Aspern beteiligt ist. Es ist eine gute Nachricht, denn sie bedeute, dass das 84 Meter hohe Holzhochhaus außen bereits fertiggestellt ist. Jetzt sind „nur“ noch die Innenarbeiten dran. Im Herbst ziehen bereits die ersten gewerblichen Mieter ein.

Volle Bücher

Zur Jahresmitte sind die Auftragsbücher der Porr 7,6 Milliarden Euro schwer – ein Rekord nach den 6,53 Milliarden im Vorjahr. Das ist zwar eine gute Nachricht, verschärft aber natürlich die besonderen Herausforderungen in der Bauwirtschaft: Fachkräftemangel, Kapazitätsengpässe bei Subunternehmen und teure Baustoffe. Die Produktionsleistung bei Porr sank im ersten Halbjahr um 1,6 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Auch der Umsatz sank, der Nettogewinn stieg aber leicht.

Alles fertig

Nicht nur Hoho heißt es aktuell in der Seestadt Aspern in Wien, sondern auch SeeSee. Denn jetzt ist der SeeSee Tower, ein Bauprojekt der Buwog, fertiggestellt worden – SeeSee Home und SeeSee Living sind vorangegangen. Der Tower zählt 105 freifinanzierte Mietwohnungen, die schon bezugsfertig sind. Jede Wohnung verfügt über eine eigene Freifläche. 

Gute Vorzeichen

In Mecklenburg-Vorpommern rechnet man mit steigenden Investitionen in die Bauwirtschaft. In den vergangenen Jahren gab es einen regelrechten Investitionsstau, was zu einem Nachholbedarf vor allem bei Schulen und in der Brückensanierung geführt haben dürfte. Laut einem Entwurf wird der Landtag aber in den Haushaltsberatungenkommende Woche die Gelder für 2020 auf 1,7 Milliarden Euro erhöhen – das wäre eine Steigerung von 50 Prozent gegenüber 2019. Von den Kommunen sollen außerdem 150 Millionen Euro kommen. Besonders der Tiefbau könnte durch den angedachten Breitbandausbau davon profitieren.

Unser Lesetipp des Tages: Mietpreisdeckel – Ein Abschied von Bauprojekten in Berlin

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