Montag, 10. Dezember 2018 – Morning Briefing

Hotel als Premiere am DK geplant – Asfinag vergibt Großauftrag für Brücken – Deutlich mehr Bauschäden in Deutschland

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Wien: Donaukanal Teil großen Hotelkonzepts von Radisson – Fürstenfelf: Asfinag beauftragt Kostmann mit zwei Brücken – Deutschland: Hohe Auftragslage, hohe Versicherungsschäden im Bau

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Zitat des Tages:

„Das dritte Drittel bilden Menschen, die mit einer Trennung umgehen müssen“, zählt Michael Pech, Vorstandsvorsitzender des Österreichischen Siedlungswerkes, deren Tochter roomforrent.com 2013 in den Markt mit Kurzzeitvermietungen eingestiegen ist, die Zielgruppen auf. Das Segment konzentriere sich demnach auf Expats, Arbeitssingles, also Menschen mit ihren Familien in anderen Bundesländern als ihre Arbeit – und eben solche, die zum Beispiel gerade in Scheidung leben.

Babylon Wien

Am Wiener Donaukanal, auf Höhe des Tel Aviv Beach, soll ein neues Hotel mit Rooftop-Bar und hängenden Gärten im Innenhof entstehen. Das Hotelunternehmen Radisson Group baut mit dem Radisson Red Vienna, wie es heißen soll, sein erstes Hotel der Marke im deutschsprachigen Raum. Sechs solcher Hotels von dem Unternehmen mit Hauptsitz in Minnesota, gibt es bereits weltweit. 2021 soll das Reed Vienna stehen, bereits 2022 soll das Portfolio auf 60 Hotels weltweit aufgestockt sein.

Es klappert die Brücke am Bächlein fein

Die Asfinag hat nun im Neubau der S 7 Fürstenfelder Schnellstraße den nächsten Großauftrag vergeben – die Brücken über die Lafnitz und den Lahnbach. Den Zuschlag für den 17,3 Millionen Euro-Auftrag erhält das Kärntner Unternehmen Kostmann. Januar 2019 beginnt der Bau der zwei Klappbrücken, die in ihrer umweltschonenden Errichtung und leichten weiteren Instandhaltung besonders praktisch sein sollen. Die Fertigstellung ist für August 2021 geplant.

Mehr schadhaft gebaut

Laut einer aktuellen Studie des deutschen Bauherrenschutzbundes gibt es deutlich mehr Versicherungsschäden im Baugewerbe als in den vergangenen Jahren, am häufigsten bei Dächern, Decken und Wänden. Der Bauherrenschutzbund legt einen Zusammenhang zwischen den steigenden Zahlen und den zunehmenden Aufträgen nahe – je mehr gebaut wird, desto mehr kann schiefgehen; zumal der Fachkräftemangel und die große Nachfrage zusätzlichen Druck auf die Bauunternehmen ausüben würden.

Unser Lesetipp des Tages: S7: Ein Bauvorhaben mit Hindernissen

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