Doch wer ist damit die Zielgruppe? Vom Touristen, der etwas zwischen der Gemütlichkeit einer normalen Wohnung und den Services eines Hotels sucht – es könnte ja doch passieren, dass man plötzlich Lust auf Room Service bekommt oder die Hilfe eines Rezeptionisten benötigt – bis hin zur Geschäftsfrau, deren Unternehmen es sich leistet, sie für einen Monat teurer und dafür bequemer einzuquartieren als im Durchschnittshotel. „Derzeit haben wir einen Gast, der wirklich ein ganzes Jahr bleiben wird“, erzählt Kristin Oberweger, General Manager von PhilsPlace. „Das ist als maximaler Zeitraum auch realistisch. Aber rein theoretisch könnte man hier seinen Zweitwohnsitz anmelden und für immer bleiben.“
Wer das vorhat, zieht für 1.700 bis 2.200 Euro im Monat in eines von 135 vollausgestatteten Apartments mit eigener Küche und Einkaufsmöglichkeiten im selben Haus. „Das ist es auch, was uns von zum Beispiel den Vienna City Apartments unterscheidet – die Infrastruktur“, so Oberweger. Das Konkurrenzunternehmen bietet am Schottenring ebenso Kurzzeitunterkünfte mit eigenen Küchen, aber auch Extraservices wie im Hotel an. Wo PhilsPlace die Nähe zum Wienerberg hat, haben Vienna City Apartments den ersten Bezirk vor der Tür – die Nahversorgung im eigenen Haus aber nicht.
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