Montag, 21. Januar 2019 – Morning Briefing

Der Buckingham Palace als Wohnhaus – Chrysler Building zum Verkauf – Immobilienbranche sieht sich un-digitalisiert

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Großbritannien: Architekten sehen Buckingham Palace als Wohnhaus – New York: Wie viel kostet das Chrysler Building? – Deutschland: Immobilienbranche sieht sich in Digitalisierung schlecht positioniert

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Zitat des Tages:

„Gerade in Kitzbühel mit all den Hanglagen und unterirdischen Quellen braucht es wirklich gute Bauunternehmen, die das auch stemmen können.“

Amir Suljic von Cum Laude Immobilia in Kitzbühel, wo derzeit Bauvorhaben besonders lange dauern können – die Kapazitäten sind komplett erschöpft.

Leben wie der König in England

Das Münchner Architekturstudio Opposite Officemacht derzeit Schlagzeilen mit einem ungewöhnlichen Vorschlag – den Buckingham Palace in einen Co-living Space umzuwandeln. Durch einen deutlichen Ausbau nach oben solle der Sitz der Queen 50.000 Menschen Wohnraum bieten und so das Wohnproblem Londons lösen. Die Designer haben auch schon einen Namensvorschlag – Affordable Palace. 

https://www.youtube.com/watch?v=cKiu2hgkEww

Dekorative Kunst zum Verkauf

Während der Affordable Palace nur eine Idee ist, die nie umgesetzt werden wird, ist folgendes bereits wahr: Das Chrysler Building in New York steht zum Verkauf. Es ist nicht nur eines der Wahrzeichen der größten Stadt der USA, sondern auch ein weltberühmtes Beispiel für Art déco. Die derzeitigen Besitzer, Abu Dhabi Investment Council, haben den Turm 2008 für 800 Millionen Dollar erworben.Den Verkauf wickelt CBRE ab, die Preisvorstellung ist noch nicht bekannt.

Eine Frage der Selbsteinschätzung

Laut einer Befragung durch das bautechnische Beratungsunternehmen Drees & Sommer im Rahmen der Expo Real in München, sieht sich die Immobilienbranche selbst noch nicht sonderlich digitalisiert. Nur drei Prozent der Befragten glauben, dass Wohn- und Immobiliengesellschaften hier eine Vorreiterrolle eingenommen haben – deutlich höhere Zahlen sprechen dies der Logistik und Automobilindustrie zu. Nur die öffentliche Hand schneidet in dem Befragungspunkt schlechter ab als die eigene Branche. Jeder zehnte gibt allerdings an, bereits über zehn Prozent seines Umsatzes in die Digitalisierung zu stecken.

Unser Lesetipp des Tages: Großinvestoren setzen auf Renditen statt Risiken

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