Digitale Souveränität Österreichs : Digitale Technologien als Wettbewerbsvorteil
(v.l.n.r.): Martin Schiefer, CEO von Schiefer Rechtsanwälte I Rudolf Schrefl, CEO von Drei Österreich I Birgit Kraft-Kinz, CEO der CEOs FOR FUTURE GmbH I Christiane Brunner, Initiatorin Climate Business Circle und Vorständin CEOs FOR FUTURE I Marco Porak, Generaldirektor von IBM Österreich.
- © CEOs FOR FUTURE / Martin HronDigitale Infrastruktur als Basis für starke Standorte
Christiane Brunner, Initiatorin Climate Business Circle und Vorständin CEOs FOR FUTURE, sagt: „Starke und sichere Infrastruktur ist ein Grundpfeiler für einen starken österreichischen und europäischen Wirtschaftsstandort – das zeigen die jüngsten Ereignisse in Spanien und Berlin. Für die Energieversorgung von Industrie und Wirtschaft muss Energieinfrastruktur aus- und umgebaut werden. Dabei ist das digitale Netz genauso wichtig wie das physische.“
Die Digitalisierung ist Treiber für die nötige Energiewende: Sie ermöglicht datenbasierte Steuerung, intelligente Netze, Nachfrageflexibilisierung und Transparenz in der Versorgung – wesentliche Faktoren für Standortqualität und Versorgungssicherheit.
„Der KI-Boom markiert den Beginn einer neuen, intensiven Phase der Digitalisierung. Mit unserer hochmodernen Netzinfrastruktur stellen wir nicht nur die kritische Kommunikationsversorgung sicher, sondern sind der Motor für die digitale Transformation des Landes“, so Rudolf Schrefl, CEO von Drei Österreich, und ergänzt: „Wir schaffen die Basis für Wertschöpfung, Resilienz und internationale Wettbewerbsfähigkeit.“
Drei investiert in flächendeckende, leistungsfähige Netze und entwickelt das dichteste digitale Wetterstationsnetz Österreichs – eine Innovation mit direktem Nutzen für Frühwarnsysteme, regionale Wetteranalysen und Klimaanpassung. Zusätzlich ermöglichen IoT- und LoRaWAN-Technologien unter anderem die ressourcenschonende Steuerung von Wasser, Energie und Gebäudeklimatisierung.
Rechtlicher Rahmen als Fundament digitaler Transformation
Marco Porak, Generaldirektor von IBM Österreich, betont: „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz. Damit Unternehmen die Chancen von KI nachhaltig nutzen können, müssen sie die Kontrolle über Infrastruktur, Daten und Modelle behalten. In Unternehmen werden daher verstärkt kleine KI-Modelle, wie Small Language Models, zum Einsatz kommen, die mit eigenen Daten trainiert werden.“
Diese Modelle sind einerseits hochperformant in ihren Kernaufgaben und andererseits wesentlich günstiger zu betreiben, was Energie und Infrastruktur betrifft. IBM demonstriert das Potenzial als Client Zero im eigenen Haus anhand konkreter Projekte in Bereichen wie Finanz, Procurement, IT Support und HR. Durch den gezielten Einsatz von KI, Hybrid Cloud und Automatisierung konnten bis 2025 weltweit Produktivitätssteigerungen in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar bei gleichzeitig hoher Zufriedenheit der Mitarbeitenden erzielt werden.
Martin Schiefer, CEO von Schiefer Rechtsanwälte: „Technologischer Fortschritt – insbesondere durch leistungsfähige Infrastrukturen, Automatisierung und KI – schafft bei einem verantwortungsvollen Einsatz Resilienz und Handlungssicherheit. Wir unterstützen Unternehmen auf diesem Weg und stärken sie dabei, diese Technologien mit klarer Zielorientierung einzusetzen. Wichtig ist hier, Brücken statt Mauern zu bauen – für eine internationale Zusammenarbeit.“
Auf Basis der Hochgeschwindigkeit von China und den USA ist Europa in der Geschwindigkeitsaufnahme enorm gefordert. Die SCHIEFER-Kompetenz stärkt hier mit Expertise in digitalen Technologien, Infrastrukturen, Automatisierung und KI sowie im Vergaberecht und TransformationsRecht. Die von der österreichischen Regierung präsentierte Industriestrategie kündigt auch Änderungen in den Schwerpunkten bei Vergaben aus Österreich und Europa an. Die SCHIEFER Kanzlei Nr. 1 wird auch hier rasch die Unternehmen in Österreich stärken können.