Baupreise : Bauen im Schnitt um 5,9 Prozent teurer als im Vorjahr

Schwarzgeld Baumafia Betrug

Fürs Bauen muss weiter mehr Geld in die Hand genommen werden. Die Baupreise stiegen auch im 2. Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr.

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In den beiden Hochbausparten Wohnhaus- und Siedlungsbau sowie Sonstiger Hochbau stiegen die Preise binnen Jahresfrist um 8,7 bzw. 8,8 Prozent.

Zu den deutlichen Preissteigerungen im Hochbau trugen nach Angaben der Statistiker vor allem die Verteuerungen bei Bauarbeiten wie Verputzarbeiten, Beschichtungsarbeiten an Holz, Metall, Mauerwerk, Putz, Beton, Leichtbauplatten, Elektroinstallationsarbeiten sowie Gas- und Wasserinstallationsarbeiten bei.

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Gründe für Teuerung im Tiefbau

Deutlich moderater verlief die Preisentwicklung im Tiefbau mit einer Teuerung von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. So verteuerte sich der Straßenbau binnen Jahresfrist um 1,5 Prozent, der Brückenbau um 1,4 Prozent und der sonstige öffentliche Tiefbau um 0,8 Prozent.

Im Tiefbau waren in den einzelnen Sparten unterschiedliche Leistungsgruppen für die Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahr verantwortlich.

Deutliche Preissteigerungen im Straßenbau waren laut Statistik Austria auf teurere Vorbereitungs-, Abtrags- und Erdarbeiten zurückzuführen.

Im Brückenbau sowie im sonstigen Tiefbau wirkten vor allem Trag- und Deckschichten preistreibend.