Neue digitale Technologien werden auch dieses Jahr weiter auf dem Vormarsch sein – so lange es etwas zu digitalisieren und vor allem zu verbessern gibt, können wir uns auf innovative Geister einstellen. „So wie Immobilien ‚immobil‘ sind, so langsam verändert die Digitalisierung die Immobilienwirtschaft. Was vor Jahren mit der Umstellung von Webseiten begann, wird die Branche mit neuen Geschäftsmodellen und PropTechs verändern“, sagt etwa Peter Sittler, Lektor im Studienbereich Immobilienwirtschaft der FH Wien und geschäftsführender Gesellschafter von Sittler Immobilien. Zudem gibt es in der Immobilienwirtschaft und angrenzenden Bereichen viele sehr verschiedene Segmente, in denen die Digitalisierung etwas bewirken kann – von der Planung über die Gebäudeenergie bis hin zur Vermarktung. So ziehen auch immer mehr Proptechs Investoren an. Hier sind einige Start-ups, bei denen es sich lohnen könnte, sie im Auge zu behalten:
Scoperty ist eine C2C-Plattform für Immobilientransaktionen mit Sitz in München. Sie will eine Kontaktmöglichkeit für Käufer und Verkäufer ohne Verpflichtungen ermöglichen. Etwas ähnliches gibt es in den USA mit Zillow schon seit 2006.
Propster mit Sitz in Wien richtet sich speziell an Bauträger, Projektentwickler und Bauunternehmen. Ihre SaaS-Software soll die Kommunikation mit Auftraggebern vereinfachen und dokumentieren, etwa, wenn es um bestimmte Änderungswünsche beim Objekt geht. Propster gibt es seit rund zwei Jahren – nicht nur in Österreich, sondern in der gesamten DACH-Region.
Kugu mit Sitz in Berlin bezeichnet sich selbst als digitaler Werkzeugkasten für Immobilien, konkret geht es aber um Energielösungen. Immobilienbesitzern oder -verwaltern soll es die Plattform ermöglichen, bei der Energieabrechnung nicht mehr auf externe Dienstleister vertrauen zu müssen. Die Digitalisierung soll Zeit in der Verwaltung sparen, den Bewohnern permanente Einsicht gewähren und auch Einsparpotentiale offenbaren.