Slowenien : Slowenien nimmt Ausbau des Karawankentunnels in Raumordnungsplan auf

Die slowenische Regierung hat in Ljubljana ihren Raumordnungsplan im Sinne des Ausbaus des Karawankentunnels (A 11 in Österreich, A 2 in Slowenien) zwischen Kärnten und Slowenien aktualisiert. Der mittlerweile schon 25 Jahre alte Tunnel soll ja bis 2023 mit einer zweiten Röhre voll ausgebaut werden. Der aktualisierte nationale Raumplan in Slowenien sieht nun den Bau der neuen Röhre offiziell vor, schrieb die slowenische Nachrichtenagentur STA am Freitag. Die Länge des neuen Tunnelteils auf kürzeren slowenischen Seite wird 3.530 Meter betragen. Insgesamt hat der Tunnel, der Slowenien und Österreich - und weiter gedacht den Balkan mit Westeuropa - verbindet, eine Länge von knapp 8 Kilometern. Als Zufahrt zur neuen Röhre werden im Nachbarland auch 620 Meter Autobahn neu gebaut. Dazu kommen ein Helikopterlandeplatz und Zufahrtsstraßen. Slowenien rechnet mit einem Investitionsbedarf von 150 Mio. Euro. Der Baustart ist für 2018 avisiert. Der Bau soll 2021 fertiggestellt und danach die alte Röhre zu renoviert werden. Mit der endgültigen Eröffnung wird für das Jahr 2023 gerechnet. In Österreich fließen in die Erweiterung des mautpflichtigen Karawankentunnels vonseiten der Asfinag 185 Mio. Euro. (APA)