Forschung : Fenster spielen Farben
Dirk Kurth vom Lehrstuhl für Chemische Technologie der Materialsynthese an der Universität Würzburg und das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung wollen mit Metallo-Polyelektrolyten den Aufbau solcher intelligenten Glasflächen vereinfachen, verbessern und die Fertigungskosten senken.
Die „Smart Windows“ bestehen aus zwei mit einer dünnen, transparenten Elektrode bedeckten Glasscheiben sowie einer hauchfeinen Schicht aus Metallo-Polyelektrolyten. Die darin enthaltenen Metall-Ionen sorgen für den Farbwechsel bei niedrigen Spannungen.
Binnen zwei Jahren sollen Demofenster mit optimalen Tönungseigenschaften, einer langen Lebensdauer und kurzen Schaltzeiten entwickelt werden. (Astrid Kuffner)