Faktencheck

Wissen Sie alles über Beton?

Hart und grau, fest und sicher? Beton hat aber auch Eigenschaften, die nur wenige kennen. Was der Baustoff kann und wo er nachlässt, erfahren Sie hier.

Von
Bild 1 von 7
© chernikovatv - stock.adobe.com

Beton ist chemisch instabil. Sowohl von außen als auch von innen ist seine Beständigkeit also beeinflussbar. Chloride beispielsweise können zu Lochfraß führen, Frost-Tau-Wechsel zu Korrosion. Auch Verformungen sind möglich. Eine unbegrenzte Dauerhaftigkeit ist nur rein theoretisch möglich, denn Ausführungsfehler und Umwelteinflüsse sind nie auszuschließen.

Tipp: Benutzen Sie die linke bzw. rechte Pfeil-Taste Ihrer Tastatur um durch die Fotostrecke zu navigieren.
© chernikovatv - stock.adobe.com

Beton ist chemisch instabil. Sowohl von außen als auch von innen ist seine Beständigkeit also beeinflussbar. Chloride beispielsweise können zu Lochfraß führen, Frost-Tau-Wechsel zu Korrosion. Auch Verformungen sind möglich. Eine unbegrenzte Dauerhaftigkeit ist nur rein theoretisch möglich, denn Ausführungsfehler und Umwelteinflüsse sind nie auszuschließen.

© XtravaganT - stock.adobe.com

Beton gilt als besonders gestaltungsfrei. Treppen können ebenso aus Beton gefertigt werden wie Badewannen und Kleinstgegenstände. Im Wohnbereich, besonders im Badezimmer, folgen immer mehr Menschen dem Trend zum unkaschierten, nackten Beton. Als Werkstoff für solche Anwendungen ist er vergleichsweise kostengünstig.

© rcfotostock - stock.adobe.com

Beton hat eine hohe Rohdichte, also ein hohes Gewicht. Die genaue Rohdichte hängt von der Materialzugabe ab. Normalbeton hat eine Trockenrohdichte zwischen 2.000 und 2.600 kg/m³. Alles darunter wird als Leichtbeton bezeichnet, alles darüber als Schwerbeton oder auch Stahlbeton.

© Monika Gruszewicz - stock.adobe.com

Der Abriss von Beton ist sehr aufwendig und sollte nur von Fachleuten durchgeführt werden. Je besser der Beton beim Bau verarbeitet wurde, umso schwerer gestaltet sich die Abtragung. Beim Abriss kann es zudem zu Erschütterungen und dadurch zu Setzungsrissen in anderen Gebäuden kommen.

© tiero - stock.adobe.com

Beton ist für gewöhnlich besonders druckfest. Der im Bau üblicherweise verwendete Beton hat eine Mindestdruckfestigkeit von 20 Newton pro Quadratmillimeter, hält also etwa 200 Kilogramm auf einem Quadratzentimeter stand. Hochleistungsbetone erreichen sogar eine Druckfestigkeit von über 150 N/mm².

© Smid.dan

Die Zugfestigkeit beträgt bei Normalbeton nur ein Zehntel der Druckfestigkeit. Will man eine höhere Zugfestigkeit, muss man zu Stahlbeton greifen. Die Ummantelung mit Beton schützt außerdem den Stahl vor Korrosion und verzögert im Brandfall die zu hohe Temperatureinwirkung.

© Fotolia

Beton hat gute Schalldämmeigenschaften. Leichte Konstruktionen gelten allgemein als schalltechnisch ungünstiger. Die Luftschalldämmung einschaliger Bauteile, zu denen Beton zählt, hängt vom Flächengewicht und der Ausbildung der anliegenden Bauteile ab. Die hohe Dichte von Beton hat dafür Nachteile bei seinen Wärmedämmeigenschaften.