Österreich

VST Building wechselt Segment an Wiener Börse

Grund sind finanzielle Probleme, die Aktie bleibt aber in München und Frankfurt.

Von
VST Building Österreich

Der finanziell angeschlagene Hochbau-Verschalungsspezialist VST Building Technologies wechselt vom Marktsegment direct market plus in das Marktsegmet direct market der Wiener Börse. Man nehme "ausdrücklich keine Notierungseinstellung" vor, teilte das niederösterreichische Unternehmen am Montagabend mit. Das Unternehmen korrigierte damit eine am frühen Abend versendete eigene Aussendung, die ein Delisting verkündete. 

Mitte November hatte der Verschalungsspezialist eingeräumt, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet sei. "Durch die Notierungseinstellung erhöht sich die Flexibilität für VST hinsichtlich möglicher Optionen, Maßnahmen und Szenarien, zudem ergeben sich hieraus Kosteneinsparungen", hieß es in der heutigen Firmenaussendung. Ein erneutes Listing der Aktien von VST an der Wiener Börse zu einem späteren Zeitpunkt schließt das Unternehmen nicht aus.

Letzter Handelstag der VST-Aktien am direct market plus ist der 23. November. Die Aktien bleiben neben dem direct market der Wiener Börse laut Firmenangaben weiterhin im m:access der Börse München sowie im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.