Mittwoch, 17. Juli 2019 – Morning Briefing

Steigender Holzbauanteil – 101. Verhandlungstag in der Causa Buwog – Neues Gesetz unbeliebt bei New Yorker Vermietern

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Österreich: Holzbauanteil in 20 Jahren deutlich gestiegen – Wien: Beim Buwog-Prozess geht es um Umzug in den Linzer Terminal Tower – New York: Mietpreisgebundene Wohnungen für immer?

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Zitat des Tages:

Als „Schildbürgerstreich“ bezeichnete schon vor Jahren Heinrich Schönbeck, damals Obmann der Bezirksstelle Baden der niederösterreichischen Wirtschaftskammer, den Autobahn-Knoten Guntramsdorf. Hier handelt es sich lediglich um einen halben Anschluss der A3 mit der A2 in Richtung Wien. Deswegen wählen viele Lkw die B210 und belasten damit die Gemeinde Oberwaltersdorf im Bezirk Baden. Es sei „am falschen Platz gespart“ worden, so Schönbeck.

Holzwachstum 

Laut einer Studie der Boku in Wien ist der Holzbauanteil in Österreich in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gestiegen. Derzeit macht er 24 Prozent der Gesamtnutzflächen im Gebäudesektor aus. Als Holzbauten werden solche bezeichnet, deren Tragekonstruktion zu über 50 Prozent aus Holz oder Holzwerkstoffen besteht. 1998 lag der Anteil noch bei 14 Prozent. Im Wohnbau ist der Anteil höher als im Nicht-Wohnbau.

101 Verhandlungen

Gestern, Dienstag, fand am Straflandesgericht Wien der 101. Verhandlungstag in der Causa Buwog statt. Zur Einmietung der Finanz in den Linzer Terminal Tower sagte ein Beamter aus dem Finanzministerium aus. Laut Anklage sind Bestechungsgelder im Zusammenhang mit dem Umzug geflossen, was bestritten wird. An der Errichtungsgesellschaft waren Porr und Raiffeisen-Gesellschaften beteiligt.

Die Stadt, deren Gesetzgeber nie schlafen

Im Staat New York wurde vor kurzem von den Demokraten ein neues Gesetz für mietpreisgebundene Wohnungen verabschiedet. Grob eine Million Wohnungen in New York sind auf die eine oder andere Art preisgebunden – durch das neue Gesetz wird es Vermietern erheblich erschwert, diesen Umstand zu beenden und Marktpreise zu verlangen. Bisher war das möglich, wenn ein Mieter für zwei aufeinanderfolgende Jahre mindestens 200.000 Dollar verdiente. Auch können Vermieter ab jetzt schwerer die Kosten für die Instandhaltung der Wohngebäude auf die Mieter abwälzen.

Unser Lesetipp des Tages: Neubau, Sanierung, Modernisierung – der Flughafen Wien will endlich fünf Sterne

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