Montag, 04. Februar 2019 – Morning Briefing

Standortbeirat steht – Holen Bauinvestitionen Italien aus der Krise? – Einigung auf Grundsteuerreform in Deutschland

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Österreich: Letztes Puzzlestück für Standortentwicklungsgesetz steht – Italien: Volkswirtschaft in Rezession, Bauwirtschaft mitgefangen – Deutschland: Immobilienwirtschaft kritisiert Grundsteuerreform

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Zitat des Tages:

„Erinnerungen an eine Immobilienkrise rücken da selbst bei den sicherheitsorientierten Österreichern weit in den Hintergrund."

Ursula Swoboda vom Meinungsforschungsinstitut GfK Austria über die neuesten Zahlen, dass 43 Prozent der Österreicher lieber in Immobilien und 37 Prozent in Grundstücke investieren wollen als das Geld in ein Sparbuch oder einen Bausparvertrag zu stecken. 

Sechs Köpfe

Der sechsköpfige Standortbeirat steht – und damit der letzte wichtige Teil für die Anwendung des neuen Standortentwicklungsgesetzes, so ÖVP-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck gestern, Sonntag. Dieser Beirat beschäftigt sich künftig mit eingereichten Projekten hinsichtlich des öffentlichen Interesses – „eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Politik“, so Schramböck.

Italien in der Krise

Italien steckt als erste Volkswirtschaft der Eurozone in der Rezession. Die UIL, einer der größten Gewerkschaftsbünde des Landes, fordert mehr Investitionen in die Bauwirtschaft, da hier in den Krisenjahren über 700.000 Jobs verloren gegangen seien. Der Chef der italienischen Notenbank, Ignazio Visco spricht ebenfalls von der Notwendigkeit mehr privater und öffentlicher Investitionen, setzt die Betonung dabei aber nicht auf eine bestimmte Branche. Auch der Schuldenabbau sei wichtig, so Visco. 

Grund zur Grundsteuerreform

Rechtzeitig zum Wochenende einigten sich in Deutschland Bund und Länder noch auf die Grundsteuerreform – oder zumindest auf die Grundzüge eines Kompromisses. Während Städte und Kommunen sich mit dem Modell zufrieden zeigen, fürchtet die Immobilienwirtschaft hohen bürokratischen Aufwand beim Erheben der Steuer. Bei dem neuen Modell sollen Grundstückswerte, das Alter von Gebäuden und die Durchschnittsmieten in der jeweiligen Region der Steuerberechnung zugrunde liegen.

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