Bauprojekt

So wächst das Triiiple in Wien – ein Besuch auf der Baustelle

Dreimal neu. 2021 soll Triiiple, das Mega-Bauprojekt im dritten Bezirk Wiens, beziehbar sein. Solid ließ sich die Baustelle zeigen.

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© SORAVIA / Elke Mayr

Wenn im Sommer 2021 die ersten Bewohner einziehen, wird das Triiiple auf 70.000 Quadratmetern Gesamtnutzfläche rund 500 Wohnungen und 670 Micro-Apartments, Büro- und Gewerbeflächen, eine Bibliothek, einen Pool, eine Lounge und allerhand andere Besonderheiten vereinen, die das Leben in einer kleinen Stadt vermitteln sollen. 

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Wenn im Sommer 2021 die ersten Bewohner einziehen, wird das Triiiple auf 70.000 Quadratmetern Gesamtnutzfläche rund 500 Wohnungen und 670 Micro-Apartments, Büro- und Gewerbeflächen, eine Bibliothek, einen Pool, eine Lounge und allerhand andere Besonderheiten vereinen, die das Leben in einer kleinen Stadt vermitteln sollen. 

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Von der großen Stadt sollen die Bewohner allerdings auch einiges haben, liegen die drei Türme schließlich im dritten Wiener Gemeindebezirk, direkt am Donaukanal und mit direktem Anschluss an die U-Bahn. 

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In die Idee, die bereits 2009 geboren wurde, werden über 300 Millionen Euro gesteckt. Es ist ein gemeinsames Projekt eines der größten ImmobilieneigentümerÖsterreichs, der ARE Austrian Real Estate, und des Immobilienentwicklers Soravia. Wohnungen im Turm 1 ist derzeit zu 85 Prozent, im Turm 2 zu 50 Prozent. Der Medial der Wohnungspreise liegt bei 300.000 bis 500.000 Euro. Die teuerste Wohnung liegt bei etwa 1,5 Millionen Euro. 

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Ein viertes, kleineres Objekt mit Büroflächen wird im Anschluss noch dazu gebaut. Der Platz wird derzeit noch für die Baustellenlogistik benötigt. Der logistische Aufwand entsteht zum Teil auch, weil die verschiedenen Bauunternehmen nicht parallel, sondern hintereinander arbeiten, wie auf der Baustellenführung erklärt wird. So kommt etwa erst der Trockenbau, dann der Elektriker. Dadurch muss jede Woche ein neuer Plan erstellt werden. 

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Für die Pkw der Turmbewohner wird es 500 Stellplätze geben, teilweise mit E-Ladestationen ausgerüstet. Eine entsprechende Nachrüstung ist aber für jeden Parkplatz möglich, erklärt Bernhard Ebner, Projektleiter und Geschäftsführer von Triiiple. Noch zahlreicher werden sogar Fahrrad-Stellplätze vorhanden sein.

Das Triiiple ruht auf 850 Pfählen und wächst im Schnitt um ein Stockwerk im Rohbau alle zehn Tage. Während die Wohnungspreise auch von Ausrichtung und Balkon abhängen, werden praktisch alle Einheiten Ausblicke in zwei Himmelsrichtungen haben. 

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Der dritte Bezirk ist einer der am stärksten wachsenden Wiens, sagt die stellvertretende Bezirksvorsteherin Susanne Wessely auf der Baustelle. In den nächsten zehn Jahren würde ein Bevölkerungswachstum von 25 Prozent erwartet. Die Aussicht auf einen Wachstumsschub durch den Zuzug ins Triiiple könnte Grund dafür sein, dass die nahe gelegene Schule um vier Klassen erweitert wurde. Auch ein neuer Kindergarten wurde geschaffen. 

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Die Architekten des Triiiple haben zwar nicht mit Bim gearbeitet; doch die Strabag etwa, die am Bau mitwirkt, setzt schon auf BIM. Besonders innovativ zeigt sich der Bau beim Thema Energie: Der benachbarte Donaukanal wird als Ressource für die Klimatisierung eingesetzt. „Dennbeim Einsatz von Flusswasser ist der Energieverbrauch für die Wärme- und Kälteerzeugung deutlich niedriger als bei herkömmlichen Kühlungsmethoden“, erklärtErwin Soravia, CEO von Soravia.