Großprojekte

Pech für Asamer - Casino "Eurovegas" wird nicht gebaut

Ungarn hat den Bau des millionenschweren Zockertempels "Eurovegas" an der österreichisch-ungarischen Grenze endgültig abgelehnt. Hinter dem Projekt standen die Asamer-Gruppe, ein Immobilienhändler - und ein Indianerstamm aus Florida.

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Symbolbild: Betreiber von Glücksspieltempeln werben gerne mit glücklich lachenden Menschen.

Das 300 Mio. Euro schwere Casinoprojekt "Eurovegas" im ungarischen Bezenye an der Grenze zu Österreich und der Slowakei ist endgültig begraben. Das ungarische Wirtschaftsministerium hat den Konzessionsvertrag zum Bau des Monsterprojektes bereits am 31. Jänner 2014 zurückgezogen, wie jetzt bekannt wurde.

Das Internetportal Napi.hu erinnert daran, dass "Eurovegas" bereits im Jänner 2011 hätte eröffnet werden sollen. Vertragsstrafen von täglich 1,37 Mio. Forint (4.300 Euro) wurden verhängt.

Der Indianerstamm der Seminolen als Partner

Die Pläne zur Errichtung des Casino-Projektes reichen in das Jahr 1997 zurück. Doch der Baubeginn hat sich immer wieder verzögert.

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Hinter "Eurovegas" standen die oberösterreichische Asamer-Gruppe und der Immobilienentwickler Alfred Supersberger, die kürzlich Hard Rock International als Partner gewinnen konnten. Hard Rock International besitzt die internationale Kaffeehauskette "Hard Rock" und gehört dem Indianerstamm der Seminolen in Florida.

Ursprünglich sollte auf einer Fläche von 37 Hektar gebaut werden, es sollte die größte Tourismusinvestition Mitteleuropas werden. Anfang 2014 sollte dann die Eröffnung des ersten Komplexes mit Casino, Hotel und Wellness-Bereich erfolgen. (apa/pm)

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