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Der Panama-Kanal: Die größte Baustelle der Welt

Im Schatten von Hochseedampfern brummen zur Zeit die Bagger - der Kanal, der zwei Ozeane miteinander verbindet, ist zu eng geworden. Hier Infos zum Panama-Kanal - und ein paar Bilder zum größten Bauprojekt der Gegenwart.

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© Industriemagazin Verlag GmbH Zunächst aber von einem nur geplanten Projekt zu einem ganz realen: Der Ausbau des Panama-Kanals ist gerade mitten in der heißen Phase. Die Arbeiten laufen seit 2007 und dauern voraussichtlich noch bis Ende 2014 - mindestens.
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Zunächst aber von einem nur geplanten Projekt zu einem ganz realen: Der Ausbau des Panama-Kanals ist gerade mitten in der heißen Phase. Die Arbeiten laufen seit 2007 und dauern voraussichtlich noch bis Ende 2014 - mindestens.
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Schaut man sich den Schiffsverkehr an, wird klar, dass hier keineswegs nur Schiffe von Asien nach Europa durchfahren. Der Kanal verschafft auch Exporteuren aus Venezuela leichteren Zugang zur Westküste der USA, genauso wie Schiffen aus Chile, Peru und Kolumbien zur US-Ostküste und nach Europa - und umgekehrt. Auch für Landwirte im Mittleren Westen der USA genauso wie für große Hersteller im Golf von Mexiko ist der Kanal von entscheidender Bedeutung.
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Den Plan, den Doppelkontinent an seiner schmalsten Stelle schiffbar zu machen, hatten schon die spanischen Kolonisatoren.
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Nun zu der Beteiligung eines Unternehmens, das auch in Österreich bestens bekannt ist: Peri. Der Schalungsspezialist aus Bayern konnte sich hier nämlich den größten Einzelauftrag seiner vierzigjährigen Geschichte angeln.
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Nach Angaben von Peri verarbeiten derzeit mehr als 4200 Fachkräfte täglich im Zweischichtbetrieb rund 6300 Kubikmeter Beton. Die Baustelleneinrichtungen umfassen unter anderem 70 Krane und 30 Betonförderstationen. Im Bild: Die Mündung in die Karibische See auf der Atlantikseite.
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Peri ist vor allem beim Ausbau der Schleusensysteme an der Atlantik- und der Pazifikseite aktiv. Die Anlagen haben jeweils eine Länge von etwa 1.800 Metern.
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Nach Schätzung von Peri werden sie voraussichtlich um den Jahreswechsel 2014/15 fertiggestellt.
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Das Unternehmen aus Weißenhorn in der Nähe von Ulm ist an der Planung beteiligt und liefert den Baufirmen in Panama nach eigenen Worten vor allem "gewaltige Mengen an Schalungs- und Gerüstsystemen."
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Zum Beispiel wird für einhäuptige Anwendungen die Konsole SCS eingesetzt. Bei einfacher Handhabung und sei mit diesem System der Abtrag hoher Lasten möglich, so der Hersteller.
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Die Dimensionen und die massiven Bauteile der künftigen neuen Schleusenwege sind bereits in Ansätzen sichtbar.
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Die Schleusenanlage Gatun am Atlantik weist drei hintereinander geschaltete Kammern auf – jede von ihnen ist 403 m lang und 55 m breit.