Schweiz, Ägypten

Bau- und Hotelkonzern Orascom vergrößerte Verlust

Die Abwertung der ägyptischen Währung belastet Ergebnis des Immobilienentwicklers.

Der schweizerisch-ägyptische Bau- und Hotelkonzern Orascom Development hat wie erwartet den Verlust im vergangenen Geschäftsjahr ausgeweitet. Unter dem Strich fehlen 196,4 Millionen Franken (183,9 Millionen Euro).

Bereits vor einer Woche hat Orascom einen Verlust zwischen 105 Millionen Franken und 205 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Begründet wird die rote Zahl mit der Abwertung des ägyptischen Pfund respektive den Neubewertungen der ägyptischen Tochtergesellschaften. Im Vorjahr betrug der Verlust noch 19,1 Millionen Franken.

Der Umsatz ging von 306,1 Millionen auf 237,4 Mio. Franken zurück. Die Abnahme ist jedoch darauf zurückzuführen, dass Orascom kein Land verkaufte. Dies sei Teil der Strategie, heißt es in der Mitteilung. Für 2017 macht Orascom in der Mitteilung keine Angaben. Zum Unternehmenskonstrukt des ägyptischen Investors Samih Sawiris zählt auch die Andermatt Swiss Alps (ASA), welche im Gotthardgebiet ein Luxusresort baut. Auch diese Gesellschaft schreibt rote Zahlen. Der Verlust von 36,1 Millionen Franken entspreche den Erwartungen, heißt es in einer separaten Mitteilung.

Über 90 Millionen Franken seien im vergangenen Jahr in Andermatt UR investiert worden, heißt es weiter. Damit belaufen sich die Investitionen auf 725 Millionen Franken. Die Gesellschaft befinde sich auf Kurs. Bereits 60 Prozent der fertigen und bewohnten Appartementhäuser seien verkauft. (APA)