SOLID Konferenz : Andreas Kreutzer: Kommt 2027 die Trendwende – oder ist sie längst da?
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Am 8. Oktober 2026 bringt die SOLID Konferenz unter dem Motto „BAUEN IM UMBRUCH“ die wichtigsten Vertreter der Bauwirtschaft in Wien zusammen. Für Kurzentschlossene gibt es noch 15 % Rabatt auf das Konferenzticket mit dem Code special15@solid26
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Ist die Krise am Bau vorbei? Eine eindeutige Antwort geben die aktuellen Zahlen nicht. Im ersten Quartal 2026 wurden österreichweit 11.804 Wohnungen bewilligt – 7,7 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Noch 2025 waren die Bewilligungen für Wohnungen in neuen Gebäuden allerdings auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik im Jahr 2010 gefallen.
Auch auf den Baustellen selbst zeigen sich erste Erholungssignale. Im Juni lag die reale Bauproduktion laut Statistik Austria 5,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der aktuelle WIFO-Konjunkturtest zeichnet ebenfalls ein vorsichtig positives Bild: Während die Stimmung in anderen Wirtschaftsbereichen weiter verhalten ist, lagen die Einschätzungen der Bauunternehmen im August im „vorsichtig zuversichtlichen“ Bereich.
Ob daraus bereits eine belastbare Trendwende wird, ist allerdings eine andere Frage.
Wohnbau erholt sich nicht überall gleich
Genau diese Unterschiede stehen im Zentrum des Auftritts von Andreas Kreutzer bei der SOLID Konferenz 2026. Der geschäftsführende Gesellschafter von BRANCHENRADAR.com beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Markt- und Branchenanalysen und hat einen besonderen Schwerpunkt auf den Märkten für Bauen und Wohnen.
Die eigenen Marktdaten seines Instituts zeigen, wie unterschiedlich sich einzelne Segmente derzeit entwickeln. Beim Fenstermarkt sorgte 2025 etwa der wieder wachsende Neubau von Einfamilienhäusern für Stabilisierung. Zuwächse wurden laut BRANCHENRADAR jedoch nur im Burgenland, in Salzburg, Tirol und Vorarlberg registriert – in allen anderen Bundesländern schrumpfte der Markt weiter.
Auch bei Fertigteilhäusern gibt es bereits deutlichere Lebenszeichen: Die Zahl der Verkaufsabschlüsse stieg 2025 um 13,6 Prozent auf 2.375 Häuser. Fast jedes vierte neu begonnene freistehende Ein- oder Zweifamilienhaus war damit ein Fertigteilhaus.
Das Problem: Ein Aufschwung in einzelnen Segmenten ist noch kein österreichweiter Bauboom.
Was bringt 2027?
Auch die Prognosen bleiben zurückhaltend. Die Oesterreichische Nationalbank erwartete im Juni für die Wohnbauinvestitionen 2026 noch ein Minus von 1,3 Prozent. Für 2027 rechnet sie erstmals wieder mit einem kleinen Plus von 0,8 Prozent.
Andere Indikatoren zeigen, wie fragil die Entwicklung bleibt. Der aktuelle österreichische Neubaubericht geht zwar von einer leichten Erholung bei den Fertigstellungen 2026 aus, sieht für 2027 aber bereits wieder einen möglichen Rückgang.
Von einer flächendeckenden Trendwende kann damit noch keine Rede sein. Vielmehr laufen Einfamilienhausbau, großvolumiger Wohnbau, Hochbau und Tiefbau ebenso auseinander wie die einzelnen Bundesländer.
Andreas Kreutzer live bei der SOLID Konferenz
Unter dem Titel „Kommt 2027 die Trendwende oder ist sie bereits da? Die Lage der Bauwirtschaft im Fakten-Realitätscheck“ widmet sich Andreas Kreutzer genau dieser Frage.
Sein Vortrag findet am 8. Oktober 2026 von 9:40 bis 10:00 Uhr bei der SOLID Konferenz in Wien statt.
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