Baupreisindex Österreich : Leichter Anstieg bei den Baupreisen
Die Baupreise im Hoch- und Tiefbau legten laut Statistik Austria 2025 verglichen mit 2024 im Durchschnitt um 0,8 % zu. Im Hochbau stiegen die Preise
im Jahresabstand um 0,8 %, im Tiefbau um 0,9 %.
Der Baupreisindex für den Hoch- und Tiefbau (Basisjahr 2020) betrug im Jahresdurchschnitt 2025 124,1 Indexpunkte und stieg somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 %. Im 4. Quartal 2025 verzeichnete der Index 124,6 Punkte und erhöhte sich damit sowohl im Vergleich mit dem Vorjahresquartal (+1,2 %) als auch verglichen mit dem Vorquartal (+0,2%).
Der gesamte Hochbau hielt bei einem Indexstand von 137,7 im Jahresdurchschnitt 2025 und einem Plus von 0,8 % im Vergleich zu 2024, ähnlich wie auch die beiden Hochbausparten Wohnhaus- und Siedlungsbau
(136,3 Punkte, +0,8 %) und sonstiger Hochbau (139,8 Punkte, +0,9 %). Im 4. Quartal 2025 stiegen die Preise im Hochbau auf 138,2 Indexpunkte (+1,2 % zum 4. Quartal des Vorjahres; +0,2 % zum Vorquartal). Die beiden Hochbausparten Wohnhaus- und Siedlungsbau und sonstiger Hochbau wiesen im selben Zeitraum einen Indexstand von 136,8 bzw. 140,2 auf und erhöhten sich damit verglichen mit dem Vorjahresquartal um 1,3 % bzw. 1,2 %.
Tiefbau mit plus 0,9 Prozent
Der gesamte Tiefbau erreichte im Jahresdurchschnitt 2025 einen Indexstand von 105,3 Punkten (+0,9 % gegenüber 2024). Im 4. Quartal 2025 erreichte der Index 105,7 Punkte (+1,1 % zum Vorjahresquartal, +0,3 % zum Vorquartal).
Die Indexstände der einzelnen Tiefbausparten lagen im Jahr 2025 bei 106,5 Punkten für den Straßenbau (+1,0 % im Vergleich zu 2024), 107,9 Punkten für den Brückenbau (+1,4 %) und bei 103,7 Punkten für den sonstigen Tiefbau (+0,6%; siehe Tabellen 3 und 4).