Dem widersprach kürzlich der Kitzbüheler Immobilienmakler Manfred Hagsteiner in der Presse – die Interessenten seien zu 70 Prozent Deutsche, dahinter kämen Wiener. Und auch Käufer aus Russland und der Ukraine seien zuletzt wieder mehr geworden.
Das könne aber gar nicht sein, so Gornik. „Ich habe nicht einmal Anfragen aus Russland oder der Ukraine, die dürfen ja auch nicht.“ Das liegt am Grundverkehrsgesetz, das in Tirol besonders streng ist, und nach welchem im ganzen Bundesland nur EU-Bürger kaufen dürfen. Eine Ausnahme bildet die Schweiz aufgrund des gemeinsamen Wirtschaftsraums. Doch auch bei der Maklerin seien 70 Prozent der Käufer aus Deutschland, dahinter kommen Wien, Niederösterreich und Oberösterreich.
„Der Markt ist stark und in Bewegung“, so Gornik. Die Preise steigen sanft in den guten Lagen, in den mittelwertigen Lagen sind sie stabil. Ich habe in den letzten 25 Jahren nur eine Entwicklung nach oben gesehen.“ Und das alles liege bei weitem nicht nur an der Streif und den Hahnenkammrennen. „Wir können das ganze Jahr gut verkaufen mit ein paar Wochen Ausnahme, wenn die Bergbahnen nicht mehr fahren und die Golfplätze noch nicht bespielbar sind. Aber sonst haben wir einen starken Winter und einen starken Sommer.“ Das liege nicht zuletzt an der Infrastruktur. „Das Straßennetz ist so gut ausgebaut, selbst bei den Schneemassen der letzten Wochen waren wir gut erreichbar.“
https://youtu.be/Hq_wxQiJxz0
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