Bei der Schalung setzt das ausführende Wiener Schalungsunternehmen Anna König auf Produkte und Dienstleistungen von Hünnebeck Austria. Für die Deckenflächen hat das Unternehmen insgesamt 3.200 Quadratmeter der Topec Modulschalung im Einsatz – ca. 44 Prozent als Kauf-, den Rest als Mietmaterial.
Bei der Wand kam der "Klassiker" Manto zum Einsatz, der mit einer Vorhaltemenge von rund 800 Quadratmeter auf der Stadion-Baustelle vorhanden ist. Damit wird beispielsweise die aufgelöste Tragstruktur der neuen Tribünen hergestellt – eine optisch interessante Variante aus stark bewehrten Fachwerkelementen anstelle der ansonsten üblichen massiven, großflächigen Stahlbetonwände. Diese in Sichtbeton-Klasse 2 ausgeschriebenen Elemente werden mit selbstverdichtendem Beton hergestellt, weshalb ein besonderer Füllstutzen in die Schalelemente eingebaut wurde.
Raffael Krenn, Tragwerksplaner bei Vasko+Partner: "Generell sind wir gut im Zeitplan, die Arbeiten laufen auf vollen Touren. Wir versuchen einen Puffer für die Haustechnik zu schaffen, denn für den Innenausbau ist ein ganzes Jahr eingeplant. Zurzeit befinden sich rund 90 Arbeiter auf der Baustelle, mit den Ausbauarbeiten wird diese Zahl aber auf rund 250 steigen. Auch aus Recycling-Sicht ist das ganze spannend, denn sowohl das Abbruchmaterial als auch das im Bereich der Tiefgarage anfallende Aushubmaterial konnte teilweise vor Ort wiederverwendet werden.“
Teil eines größeren Konzepts
Der Stadionbau ist das Herzstück des Infrastrukturprojekts S.T.A.R. (Stadion, Trainingsplätze, Akademie, Regionales Nachwuchszentrum), in dessen Rahmen auch die Neugestaltung der Trainingsplätze, die Erweiterung der Akademie und ein neues regionales Nachwuchszentrum eingebunden sind.
Die Fertigstellung ist für 2018 vorgesehen. Dann wird die Generali Arena auf eine Kapazität von 17.500 Zusehern (national) bzw. 15.000 (international) erweitert, teilerneuert und auf den Standard einer UEFA-Vier-Sterne- Arena angehoben sein. (Thomas Pöll)