"Es geht uns um die generelle Qualität im Straßenbau, nicht nur in unserem Konzern", sagt Muschalla. "Wir sehen uns da durchaus als Vorreiter in der Branche. Nicht nur wir können jetzt diese Fertiger mit Stoßdämpfer kaufen, sondern auch die Mitbewerber." Ja, aber warum sichert man sich nicht nur für sich diesen Wettbewerbsvorteil, fragen wir? "Das ist zum einen eine Mentalitätsfrage. Wir als großes Unternehmen müssen innovativ sein und Innovationen in der Branche anstoßen. Aber wir versuchen natürlich dabei gleichzeitig, unsere gesamten internen Prozesse kontinuierlich zu optimieren. Durch unsere Beteiligung an Forschungsprojekten können wir Verbesserungen im Konzern frühzeitig umsetzen. Und natürlich können wir von öffentlichen Auftraggebern nicht verlangen, dass diese Innovation speziell auf Strabag zugeschnitten ausgeschrieben wird." Außerdem gibt es imStraßenbau viele Schnittstellen, und an jeder sind Prozessstörungen möglich, und damit gibt es "auch Schnittstellen mit Prozessgliedern, die nicht im Strabag-Konzern beheimatet sind, aber auf die wir auch schauen müssen, um den gesamten Prozess verbessern zu können." Und ganz wichtig ist Muschalla die dadurch entstandene große Offenheit zu den Industriepartnern. "Die Industriepartner haben auch keine Angst mehr, uns Prototypen zu zeigen. Wir bauen die ja nicht nach, sondern versuchen nur, Optimierungen anzubieten. Für die Industrie ist das natürlich interessant, weil sie damit auch andere Kunden bedienen können.
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