Fensterhersteller : Gaulhofer will den Verkauf in den USA ankurbeln
Der steirische Fenster- und Türenhersteller Gaulhofer will in Zusammenarbeit mit dem US-Produzenten Pella den Verkauf in den USA ankurbeln. Pella ist der zweitgrößte Fensterhersteller der Vereinigten Staaten. Bei der Kooperation gehe es vor allem um hochwertige Holz- und Holz-Alu-Fenster für ein gehobenes Marktsegment, wie das Unternehmen mitteilt.Produkte aus Europa genießen in den USA den Ruf, technisch innovativ und qualitativ hochwertig zu sein. „Im Bereich Fenster ist dieser gute Ruf auch mehr als berechtigt. Europäische Hersteller setzen auf eine völlig andere Technik als US-amerikanische Produzenten“, betont Christoph Mayer, Exportmanager des österreichischen Premiumherstellers Gaulhofer. Aus diesem Grund hat sich Gaulhofer auch 2012 als erster industrieller Fensterhersteller Europas den aufwändigen und äußerst strengen Zertifizierungen unterzogen und erreichte unter anderem bei der Hurrikan-Prüfung Bestwerte. Seither dürfen die Fenster aus der Steiermark überall in den USA und auch in Kanada vertrieben werden. Durch den Kooperationsvertrag mit Pella, der über den amerikanischen Importeur von Gaulhofer, der Firma Fenblik LLC mit Sitz in Jacksonville, Florida, zustande kam, plant Gaulhofer das Marktvolumen signifikant zu erhöhen. Pella mit Sitz im US-Bundesstaat Iowa ist der zweitgrößte Fensterhersteller der USA. Die Firma beschäftigt 6000 Mitarbeiter, betreibt zehn Produktionsstandorte und 200 Schauräume. Mit Gaulhofer Fenstern will das Unternehmen seine Position im gehobenen Marktsegment stärken und ausbauen. Florida soll dabei ein Testmarkt sein: In den Schauräumen von Miami und Naples werden Gaulhofer Produkte bereits im Rahmen eines Shop-in-Shop-Konzepts präsentiert. Im Frühjahr wird ein dritter Schauraum in Orlando dazukommen. Ist man in Florida erfolgreich, wird das Konzept kurzfristig in andere US-Bundesstaaten ausgerollt. Josef Kleebinder, Geschäftsführer von Gaulhofer, setzt hohe Erwartungen in das US-Geschäft: „In den USA punkten wir vor allem mit unseren besonders hochwertigen Holz- und Holz-Alu-Fenstern. Dass sich der zweitgrößte Fensterhersteller der USA für Gaulhofer entschieden hat, ist eine große Chance für uns und unterstreicht einmal mehr die herausragende Qualität unserer Produkte.“Ähnlich begründet auch der Kooperationspartner die Entscheidung für Gaulhofer. Die ausgereifte Fenstertechnik der Holz- und Holz-Alu-Fenster vor allem bei den übergroßen Formaten sowie bei Hebe-Schiebetüren hat die Amerikaner überzeugt. Zum Einsatz kommen grundsätzlich die gleichen Fenster wie in Europa. Nur für Hurricane-Gebiete gelten besondere Anforderungen. Dennoch werden nur rund 10 Prozent der Produkte in Standardausführung verschifft, erklärt Christoph Mayer: „Wir liefern an den gehobenen Privatkunden.“ (ots/pm)