Dienstag, 12. März 2019 – Morning Briefing

Zweiter Braunsberger insolvent – Arbeitskosten in Deutschland gestiegen - Raiffeisen Immobilien mit Wertsteigerung

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Konkurs: Nun auch Bernhard Braunsberger an Zagreb gescheitert – Arbeit: Kosten pro Arbeitsstunde in Deutschland gestiegen – Umsatz: Raiffeisen Immobilien verbuchen Steigerungen

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Zitat des Tages:

„Die Grenze zwischen innen und außen existiert nicht mehr.“

Die italienische Architektin Beatrice Bonzanigo hat ihr neuestes Design für ein mobiles Mikro-Appartement patentieren lassen und wird einen Prototypen auf der Mailänder Design-Woche nächsten Monat vorstellen. Das winzige „Gebäude“ aus Holz ist trotz seiner Fläche von nur 27 Quadratmetern in 20 verschiedenen Ausführungen möglich und laut der Architektin von IB Studio einfach und in jeder Umgebung aufbaubar – fließendes Wasser oder Strom gibt es allerdings nicht, sogar absichtlich nicht. Hier können Sie das "Casa Ojalá" sehen.

Zwei Brüder, ein Lot

Der Immobilienentwickler Bernhard Braunsberger hat Insolvenz angemeldet. Das wurde gestern, Montag, bekannt. Acht Gläubiger sind betroffen, es geht insgesamt um ca. 31 Millionen Euro. Das Landesgericht Steyr ist mit dem Verfahren betreut, das schon vergangenen Freitag begonnen haben soll. Braunsbergers Bruder Thomas hat ebenfalls letzte Woche Insolvenz angemeldet. Beide geben ein gescheitertes Projekt in Zagreb als Grund für die Probleme an. 

Gute Konjunktur kommt zu einem Preis

Die Arbeitskosten sind in Deutschland im Gesamtjahr 2018 um 2,3 und allein im vierten Quartal um zwei Prozent gestiegen. Das hat nun das Statistische Bundesamt berechnet. Besonders stark stiegen im Europa-Vergleich die Arbeitskosten in Osteuropa an. 

Raiffeisen Immobilien im dritten Jahr

Raiffeisen Immobilien konnten, wie noch bekannt wurde, mit Ablauf 2018 ihren Honorarumsatz um rund neun Prozent von 29,4 auf 31,97 Millionen Euro steigern. 7.150 Immobiliengeschäfte von insgesamt 760 Millionen Euro wurden abgewickelt, das ist eine Wertsteigerung gegenüber 2017 um 6,2 Prozent. 

Unser Lesetipp des Tages: Geht der Nahverkehr jetzt in die Luft?

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