Kärnten

Zwei Röhren durch die Karawanken

Der Tunnel an der A 11 soll wachsen. Die ASFINAG investiert, die EU und Slowenien machen mit.

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Vergangene Woche wurde bei einer Pressekonferenz in Wien das Infrastruktur-Investitionsprogramm der ASFINAG für das Jahr 2018 vorgestellt. Die Vorhaben sollen vor allem für eine erhöhte Verkehrssicherheit und –entlastung sorgen, sowie mehr Kapazitäten schaffen. Von den geplanten 1,1 Milliarden Gesamtinvestition sollen 500 Millionen Euro in den Neubau von Strecken und zweiten Tunnelröhren gehen, weitere 500 Millionen in die Erneuerung der Straßen und Tunnel.

Einer der insgesamt 30 Tunnel, in die 2018 investiert wird, ist der Karawankentunnel an der A 11 in Kärnten. Mit den Bauarbeiten für die zweite Röhre des knapp acht Kilometer langen Tunnels wurde bereits 2015 begonnen. Die Zulaufstrecke und eine Brücke bestehen bereits, nun soll kommenden Juni mit dem Bau der Röhre selbst begonnen werden.

Gut die Hälfte der Strecke verläuft auf österreichischem Boden. Slowenien wird am Bau beteiligt sein, die ASFINAG konnte zudem eine EU-Förderung von 13 Millionen Euro erwirken.

Auch der Tiroler Perjentunnel bekommt eine zweite Röhre. Die vier Tunnel der Pyhrn Autobahn, an denen seit über fünf Jahren gebaut wird, sollen Ende des Jahres freigegeben werden. Und die 40 Jahre alte Röhre des Gleinalmtunnels wird noch bis Ende 2019 saniert.

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