Dienstag, 22. Januar 2019 – Morning Briefing

Wienerberger teilt Umsatzrekord mit Teilhabern – Bauingenieurswesen an Unis bekommt neuen Referenzrahmen – Budweis baut Flughafen

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Wien/International: Wienerberger erhöht Dividende auf Aktie – Deutschland: Neuer Referenzrahmen für Studien im Bauwesen – Tschechien: Budweis baut South Bohemia Airport

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Zitat des Tages:

„Wir haben wirklich mit dem Begriff ‚experimentelle Architektur‘ gerungen. Was bedeutet das? Wir kamen recht schnell dahinter, dass es wohl nicht das gleiche bedeutet wie in den 1970ern.“

Justin McGuirk, Haupt-Kurator des London Design Museums und Juror für den ersten Experimental Architecture Award, der am 28. Januar mit einer 10.000-Pfund-Prämie vergeben wird.

Alle sollen was davon haben

Der Ziegelkonzern Wienerberger mit Zentrale in Wien hat ein Rekordjahr mit starkem Wachstum hinter sich. 2018 erzielte das Unternehmen einen Rekordumsatz von 3,3 Milliarden Euro. Das sollen Besitzer der Aktie nun auch zu spüren bekommen. Das Unternehmen gibt an, für 2018 die Dividende um knapp 70 Prozent auf 50 Cent je Papier anzuheben. Das gab Wienerberger gestern, Montag, bekannt.

Alles eine Frage der Referenz

Der deutsche Akkreditierungsverbund für Studiengänge des Bauwesens hat nun einen Referenzrahmen für die Bachelorstudiengänge im Bauwesen vorgestellt. Der Rahmen enthält qualitative und quantitative Mindestanforderungen einer berufsbefähigenden Bauingenieurausbildung. Er wurde von den Mitgliedern des Akkreditierungsverbunds ausgearbeitet, welche aus den wesentlichen Verbänden und Kammern aus Bauplanung und Bauwirtschaft, sowie Hochschulen und Universitäten bestehen. In Deutschland gibt es aktuell 272 Bauingenieurstudiengänge.

Bohemian Rhapsody

In Budweis entsteht ein neuer Passagierflughafen.Der frühere Militärflugplatz Ceske Budejovice wird für 15 Millionen Euro zum South Bohemia Airport ausgebaut und soll 2020 fertig sein. Einen ersten Testlauf gibt es laut einer Aussendung des Managements aber bereits diesen Mai. Derzeit wird am Terminalgebäudegearbeitet, eine 2.500 Meter lange Start- und Landebahn gibt es ja bereits. Auch für Österreich und Bayern kann der neue internationale Flughafen mit einer Kapazität von zunächst 100.000 Passagieren jährlich interessant sein – er wird von Gmünd etwa 70 Kilometer entfernt sein. 

https://youtu.be/fJ9rUzIMcZQ

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