Österreich

Wienerberger: erste digitale Hauptversammlung

Die 151. ordentliche Hauptversammlung bot in der aktuellen Ausnahmesituation einen ungewöhnlichen Rahmen für die Interaktion mit den Aktionären.

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"Als Unternehmen, das sich zu einhundert Prozent in Streubesitz befindet, ist uns der laufende und aktive Austausch mit unseren Aktionären besonders wichtig“, sagte Wienerberger-Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch und setzte fort: „Mit unserer ersten virtuellen Hauptversammlung hatten alle unsere Aktionäre die Möglichkeit, auch in der aktuellen Sondersituation an unserer Hauptversammlung teilzunehmen und ihre Rechte auszuüben. Wir werden den Kontakt auch in Zukunft noch weiter verstärken."

Wienerberger verfolge laut Scheuch eine langfristig orientierte, ausgewogene Dividendenpolitik und schlug der Hauptversammlung daher für das Rekordjahr 2019 eine Dividende von EUR 0,60 je Aktie vor. Die Hauptversammlung stimmte dem Vorschlag des Vorstands zu und legte als Zahltag für die Dividende den 30. Oktober 2020 fest. Die Beschlussfassung über die Dividende als auch deren mögliche Auszahlung stehen unter dem Vorbehalt der rechtlichen Zulässigkeit im Zusammenhang mit gesetzlichen Maßnahmen im Gefolge der COVID-19-Pandemie.

Die Hauptversammlung ermächtigte den Vorstand zum Rückkauf sowie zur Veräußerung eigener Aktien unter Bezugsrechtsausschluss. Zudem wurde dem Aufsichtsrat und dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2019 die Entlastung erteilt. Für das laufende Geschäftsjahr wurde die Deloitte Audit Wirtschaftsprüfungs GmbH zum Abschluss- und Konzernabschlussprüfer gewählt. Weiters beschloss die Hauptversammlung eine neue, internationalen Standards entsprechende Vergütungspolitik für den Vorstand und Aufsichtsrat.