Service und Sicherheit

Wie werden 260 Kräne gemanagt?

Dass Kräne regelmäßig überprüft und gewartet werden müssen, weiß jedes Unternehmen. Doch was, wenn 260 Hebeanlagen einfach zu viel werden, um alles selbst zu managen? Eine Idee von Kranhersteller Konecranes ermöglicht die Auslagerung in die Cloud.

Von

Im Großkraftwerk Mannheim geht es heiß her. Denn das Werk in Baden-Württemberg produziert auf höchstem Level Strom und Fernwärme für die deutsche Metropolregion Rhein-Neckar. Seit 2015 bespeist der hier gelegene Kraftwerksblock 9 das Netz und zählt mit einem Brennstoffausnutzungsgrad von bis zu 70 Prozent zu den effizientesten Steinkohlekraftwerken weltweit. 

Das alles wäre ohne Kräne und Hebezeuge nicht möglich. 260 Hebeanlagen verschiedener Arten befinden sich hier im Kraftwerksbetrieb. Nicht auszudenken, was passieren würde, funktionierten plötzlich mehrere der Geräte nicht einwandfrei. Man braucht es sich auch nicht auszudenken. Denn Konecranes überprüft und wartet die Kranflotte jährlich. 

[Bild:2]

Für solche Aufgaben hat der Hebetechnik-Anbieter aus Finnland eigens das Kundenportal yourKonecranes eingerichtet. Der Wartungsprozess soll so effizienter gestaltet werden und das Großkraftwerk Mannheim etwa hat seine 260 Anlagen immer online im Blick. Das Portal ist cloudbasiert und enthält alles von der Terminvereinbarung bis zur Dokumentation. 

Auch schon in Österreich 

Ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Prüfung und Wartung, und sicherlich mit Grund, warum diese zu Konecranes ausgelagert wird: Die Kräne und Hebezeuge sind verschiedener Typen und Hersteller. Und dass die alle mit Sicherheit funktionieren, ist für die Arbeit im Werk unerlässlich. Beispielsweise benötigt der Betrieb jährlich drei Millionen Tonnen Steinkohle. Die müssen entladen, gelagert und transportiert werden. „Komplexe Prozesse sichern den effizienten Betrieb unserer vier Kraftwerksblöcke. Wir müssen uns dabei auf die Zuverlässigkeit unserer Krane und Hebezeuge verlassen können. Bei 260 Kran­anlagen und Hebezeugen den Überblick zu behalten, ist eine Herausforderung“, sagt Michael Griesheimer, der bei GKM für die Instandhaltung zuständig ist. Mit dem Online-Portal soll eben dies einfacher sein. Auch österreichische Betriebe nutzen es mittlerweile, wie es bei Konecranes heißt. 

Folgen Sie der Autorin auf Twitter!

Folgen Sie Solid auf Facebook!

Verwandte tecfindr-Einträge