Deutschland/Österreich

UBM legt Grundstein für FAZ-Tower

Es handelt sich dabei um die größte Büroentwicklung des österreichischen Developers.

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Mit einer Bruttogrundfläche von knapp 30.000m² wird der neue Turm der F.A.Z. über 60 Meter in die Höhe ragen, zudem werden rund 280 Stellplätze zur Verfügung stehen. Das Bürohochhaus, entworfen von Eike Becker_Architekten,  besteht aus zwei schlanken Scheiben, die aus der Achse gedreht und gegeneinander verschoben sind. So weist die eine Hälfte des Gebäudes durch die Auskragung im oberen Teil nach Osten in Richtung Hochhaussilhouette und die andere Hälfte nach Westen in Richtung Europagarten. Dadurch wird zugleich der Westen mit dem Osten verbunden und  ein architektonisches Bekenntnis zur europäischen Idee geschaffen.
 
„Ideale Voraussetzungen für die kommenden Aufgaben“
„Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat die Medienlandschaft der Bundesrepublik Deutschland entscheidend geprägt und wird es auch weiterhin tun. Das alles passiert nicht irgendwo, sondern bei uns in Hessen, bislang in der Hellerhofstraße. Am 1. November 1949, vor rund 71 Jahren, erschien die erste Ausgabe. Seitdem hat die FAZ bedeutende Journalistinnen und Journalisten sowie Intellektuelle hervorgebracht, die die Diskussion in unserer Republik bereichern. Wir sind stolz darauf, dass eines der bedeutendsten Medienhäuser bei uns zu Hause ist. Unsere Zeitungslandschaft befindet sich im Umbruch, künftig werden die Verlagshäuser andere Wege gehen müssen. Der neue Sitz der Zeitung im Europaviertel steht dafür sinnbildlich und bietet die idealen Voraussetzungen für die kommenden Aufgaben. Ich wünsche der Zeitung, hinter der bekanntlich immer ein kluger Kopf steckt, für den neuen Standort und die Zukunft alles erdenklich Gute“, sagte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.
 
Frankfurts Oberbürgermeister, Peter Feldmann, ergänzt: „Der neue Tower wird sich harmonisch in die Bebauung des Europaviertels am östlichen Rand des Europagartens einfügen. Der Bau eines neuen Verlagsgebäudes unterstreicht den hohen Stellenwert Frankfurts als Medienstadt und ist zugleich das Bekenntnis für hervorragenden Journalismus aus dem Herzen Europas für Deutschland, Europa und die Welt.“
 
Thomas Lindner, Geschäftsführer der F.A.Z., erklärt: „In unserem neuen Gebäude werden wir die erfolgreiche F.A.Z.-Geschichte weiterschreiben. Wir wollen das Gute bewahren und gleichzeitig dem Neuen gegenüber aufgeschlossen sein - und die F.A.Z. weiterhin hochmotiviert und innovativ in eine wirtschaftliche Zukunft führen. Das alles soll in unserem neuen Zuhause geschehen. Im F.A.Z.-Tower, in dem in nicht allzu langer Zeit die wichtigsten und einflussreichsten Analysen, Meinungsstücke und Kommentare entstehen und über gedruckte und digitale Medien in die Welt geschickt werden.“
 
„Der neue F.A.Z.-Tower ist unsere aktuell größte Büroentwicklung, und wir freuen uns, mit einem derart prestigeträchtigen Projekt eine neue Landmark für Frankfurt zu schaffen“, sagt Thomas G. Winkler, CEO der UBM Development. (PM)