Österreich

Swietelsky baut zweite Karawankentunnel-Röhre

Und es soll sehr rasch losgehen - hier die Daten und Fakten zur österreichischen Seite.

Swietelsky Karawankentunnel Infrastruktur Österreich Karl Weidlinger

Swietelsky-Geschäftsführer Karl Weidlinger freut sich über den Auftrag.

Die Asfinag hat den Auftrag für den Bau der zweiten Röhre des Karawankentunnels, der Österreich und Slowenien verbindet, an die ARGE Swietelsky Tunnelbau GmbH & Co KG und Swietelsky Baugesellschaft m.b.H. vergeben. Wie die Asfinag am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte, soll am 10. September mit dem Bau begonnen werden.

Der Tunnelabschnitt auf österreichischer Seite ist 4,4 Kilometer lang, der Bauauftrag dafür 89,9 Mio. Euro schwer. Insgesamt investiert die Asfinag rund 168 Mio. Euro in Planung, Bau und Sicherheitstechnik. Die Verkehrsfreigabe ist für Februar 2024 geplant.

Der Karawankentunnel auf der Karawankenautobahn (A11) hat eine Gesamtlänge von mehr als 7.900 Metern. Betrieben wird der Tunnel gemeinsam von der Asfinag und dem slowenischen Autobahnbetreiber DARS. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass der türkische Baukonzern Cengiz Insaat hat den Zuschlag für den Bau der zweiten Röhre auf der slowenischen Seite des Karawankentunnels erhalten hat, sein Angebot in Höhe von 89,3 Mio. Euro war das billigste von insgesamt neun Bewerbern gewesen.

Durch die zweite Tunnelröhre sollen die Verkehrssicherheit und auch die Leistungsfähigkeit der Strecke erhöht werden. Vor allem im Sommer staut es sich vor dem Karawankentunnel nämlich besonders oft, am Wochenende passieren bis zu 32.000 Fahrzeuge pro Tag den Tunnel. (APA)