Donnerstag, 11. Oktober 2018 – Morning Briefing

Signa gewinnt Ausschreibung um Investmentfonds – Octapharma baut in Favoriten noch weiter aus – Deutsche Immobilienunternehmen investieren in Digitalisierung

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Österreich/Bayern: Signa zahlt Wiener Immobilien in Fonds ein – Wien Favoriten: Octapharma baut fertig und plant schon nächsten Spatenstich – Deutschland: Stärkere Investitionen in digitale Transformation

Von
morning briefing Signa BVK Universal-Investment EY Real Estate ZIA

Zitat des Tages:

„Wir Arbeitgeber müssen umdenken. Lohn ist nicht alles. Ziel jedes Chefs sollte es sein, Mitarbeitern das Arbeiten im Betrieb so angenehm wie möglich zu machen. Wer sich wohlfühlt, bleibt.“ 

Walter Stuber, Gerüstbaubetreiber in Sachsen. In einem 26-Punkte-Programm in seinem Betrieb wolle er unterschiedliche Anreize für seine Mitarbeiter bieten – etwa 20 Cent mehr im Stundenlohn für Nichtraucher.

Wien im Fonds

Die Signa Gruppe gewinnt eine Ausschreibung der Bayerischen Versorgungskammer. Die Signa Financial Services, ein Unternehmen der Gruppe, wird nun für die BVK in einen Fonds von Universal-Investment investieren, konkret in österreichische Immobilien. Die Bewirtschaftung des Fonds durch die Signa soll längerfristig ausfallen. Die erste Beisteuerung sind vier Wohnprojekte an drei Wiener Standorten. Sie befinden sich derzeit im Bau und werden nach Fertigstellung dem Fonds übergeben. 

Plasma im Bau

Wenn heuer die knapp 40 Millionen Euro teure Pilot Plant des Plasmaproduzenten Octapharma in Wien Favoriten fertiggestellt und das Forschungs- und Entwicklungszentrum eröffnet wird, soll gleich der Spatenstich für ein neues Produktionsgebäude daneben erfolgen. 2021 soll das 79 Millionen Euro teure und 5.500 Quadratmeter große Produktionsgebäude fertig sein und die Produktionskraft verdoppeln. Wien ist gemessen an der Mitarbeiterzahl derzeit der größte Standort des Schweizer Unternehmens. 

Investitionen in der Digitalisierung

Deutschlands Immobilienwirtschaft investiert intensiver in die Digitalisierung, wie die dritte Digitalisierungsstudie des Jahres zeigt. Die Studie wird vom Zentralen Immobilien Ausschuss, dem Spitzenverband der Immobilienwirtschaft und EY Real Estate herausgegeben. Demnach investieren vier Prozent etablierter Unternehmen bereits mehr als 20 Prozent ihres Umsatzes, zehn Prozent der Unternehmen zwischen fünf und 20 Prozent in die eigene digitale Transformation. 

Unser Lesetipp des Tages:

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