Österreich

MABA Fertigteilindustrie erhält weiteren Rahmenvertrag für die Errichtung von ÖBB-Lärmschutzeinrichtungen

Bei Kirchdorfer sieht man darin ein deutliches Lebenszeichen für die technische und wirtschaftliche Attraktivität der in Österreich hergestellten Lärmschutzlösungen.

Kirchdorfer Infrastruktur Österreich Michael Wardian

MABA-Lärmschutzverbauung entlang des neu errichteten Bahnhofs Münchendorf im Zuge des zweigleisigen Ausbaus der Pottendorfer Linie in Niederösterreich. Auch in den Bereichen Pottendorf-Ebreichsdorf sowie Marchegg werden in Zukunft Lärmschutzprojekte für Hochleistungs-Abschnitte bis zu 250 km/h umgesetzt.

Als erster Anbieter in Österreich erhielt die Kirchdorfer Concrete Solutions vor mittlerweile 5 Jahren die Zulassung für die Errichtung von Holzbeton-Lärmschutzwänden für Zuggeschwindigkeiten bis zu 250 km/h. Nach der erfolgreichen Umsetzung einer Reihe von Referenzprojekten wurde der entsprechende Rahmenvertrag nun verlängert – ein deutliches Lebenszeichen für die technische und wirtschaftliche Attraktivität der in Österreich hergestellten Lärmschutzlösungen.

Von Fahrleitungsmasten und Bahnschwellen bis hin zur Auskleidung von großen Tunnelprojekten - bereits seit Jahrzehnten zählt der traditionelle österreichische Fertigteilhersteller zu den verlässlichsten Lieferanten der Österreichischen Bundesbahnen. Nun erhält auch das Thema Lärmschutz immer größere Aufmerksamkeit – ein Geschäftsbereich, in dem sich die Kirchdorfer Gruppe mit marktführendem Know-how und innovativen Lösungen einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Insbesondere die Kombination aus Betonfertigteilen und Phonobloc® Holzbeton-Paneelen steht in der Pole-Position bei zahlreichen Bahninfrastruktur-Projekten – sei es für Neuinstallationen, als auch beim Ersatz der vielen in die Jahre gekommenen Holz-Lärmschutzwände.

Spezieller Produktionsprozess sorgt für dauerhafte Qualität und hohe Schallabsorption

Mit einer im Langzeittest nachgewiesenen Lebensdauer von bis zu 50 Jahren absorbieren die Kirchdorfer Lärmschutzinstallationen nicht nur den Schalldruck der vorbeifahrenden Züge, sondern widerstehen auch den Kräften der Natur auf eindrucksvolle Weise. Dabei spielt der spezielle Produktionsprozess, der für eine besonders stabile Verbindung zwischen den Paneelen und der Beton-Tragschicht sorgt, eine entscheidende Rolle. Eine Produktion „Made in Austria“, welche vom Kirchdorfer Tochterunternehmen MABA durchgeführt wird, überzeugte auch Peter Ullrich, Projektleiter der Pottendorfer Linie, ÖBB-Infrastruktur AG: „Für den zweigleisigen Ausbau der Pottendorfer Linie hat die ÖBB-Infrastruktur AG mit der MABA einen verlässlichen Partner gefunden. Gerade bei solch komplexen Bauprojekten, wo eine Eisenbahnstrecke aus- und ein Bahnhof komplett neu gebaut wird, ist eine perfekte Planung und eine detaillierte Abstimmung mit Geschäftspartnern notwendig. Die MABA hat uns in diesem Zusammenhang und vor allem mit ihrer Termintreue und Qualität überzeugt.”

Auch Mag. Michael Wardian, Geschäftsführer der Kirchdorfer Concrete Solutions, betont: „Beim immensen Kostendruck aus dem benachbarten Ausland ist es für uns wichtig, nicht nur die technisch beste Lösung, sondern eine über den gesamten Lebenszyklus betrachtete wirtschaftlich attraktive Produktpalette zu entwickeln.“

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