Österreich

Kursziel der Strabag-Aktie gesenkt

Gewinnprognosen wurden korrigiert.

Strabag Österreich Börse

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktie der Strabag von 41,5 auf 38,0 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung "buy" wurde gleichzeitig bestätigt. Ein Grund der Kurszielreduktion ist der angekündigte Verlust der Deutschen Telekom als Großkunden im Jahr 2019, heißt es in der RCB-Analyse.

Die Konzerntochter Strabag PFS verliert damit laut Strabag eine Großkundin mit einem jährlichen Umsatz von durchschnittlich etwa 550 Millionen Euro und muss sich grundlegend reorganisieren. Zudem haben sich die Prognosen für den Cash Flow leicht verschlechtert, jene für die Nettoverschuldung gleichzeitig aber leicht erhöht, begründet der RCB-Analyst Markus Remis seine Kurszielsenkung.

Die RCB-Analysten haben in Reaktion auf die Drittquartalszahlen und den anstehenden Wegfall der Deutschen Telekom auch ihre Gewinnprognosen für die Strabag nach unten korrigiert. Für das laufende Geschäftsjahr 2017 erwarten sie nun einen Gewinn von 2,38 Euro je Aktie. Die Schätzungen für die beiden Folgejahre liegen bei 2,78 (2018) und 2,70 (2019) Euro je Aktie. Die Dividenden werden mit 1,05 (2017), 1,20 (2018) und 1,25 (2019) Euro je Aktie erwartet.

Am Montag notierten Strabag-Aktien an der Wiener Börse mit einem Plus von 1,46 Prozent bei 32,56 Euro. (APA)