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IG BAU verlangt Partikelfilter für Diesel-Baumaschinen

Vor allem für Bauarbeiter ist Belastung durch Diesel-Abgase ein Problem.

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Symbolbild

Neben den vielen Dieselautos belasten auch Baumaschinen die Atemluft in den Städten. Besonders Bauarbeiter seien einer dauerhaften Belastung durch Rußpartikel ausgesetzt, kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt und verlangte am Donnerstag eine bundesweite Partikelfilterpflicht für Diesel-Baumaschinen. So könne auch ein unterschätztes Umweltproblem angegangen werden.

Dieselautos werden bereits seit Jahren mit Partikelfiltern ausgerüstet, in der aktuellen Umweltdiskussion steht das damit nicht erfasste Stickoxid im Mittelpunkt.

"Vom Bagger über den Radlader bis zur Walze - für neue Maschinen muss eine Rußpartikelfilter-Pflicht eingeführt werden. Zudem müssen vorhandene Baumaschinen innerhalb einer angemessenen Übergangsfrist nachgerüstet werden", erklärte der Gewerkschafts-Vize Dietmar Schäfers. Der massive Rußpartikel-Ausstoß auf Baustellen sei ein enormes Defizit im Arbeitsschutz. Bauarbeiter hätten ein doppeltes Risiko, an der Lunge zu erkranken.

Laut Darstellung der Gewerkschaft gibt es bisher nur in einzelnen Bundesländern (Berlin und Bremen) Verordnungen, die Filter beim Einsatz an öffentlichen Baustellen vorschreiben. In Baden-Württemberg werden auch private Baustellen in bestimmten Kommunen erfasst. Eine Partikelfilterpflicht gelte hingegen auf allen Baustellen in der Schweiz. Die deutsche Berufsgenossenschaft zahle zwar Zuschüsse für Nachrüstfilter, höchstens aber 50 Prozent. Notwendig sei eine gesetzliche Filterpflicht verbunden mit staatlichen Nachrüstprämien. (APA)