Österreich

Ibiza-Video angeblich Strabag angeboten

Nach einem Bericht der "Presse" erfuhr Hans Peter Haselsteiner erst spät davon. Dann folgte ein Dementi.

Strabag Ibizagate Österreich Hans-Peter Haselsteiner

Der im Zentrum der Video-Affäre stehende Wiener Anwalt M. habe danach Im Nationalratswahlkampf 2017 das Bildmaterial, das EX-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und den ehemaligen FPÖ-Vizebürgermeister Johann Gudenus im Gespräch mit der vermeintlichen Oligarchennichte auf Ibiza zeigt, auch dem Bauunternehmen Strabag an. Dies wäre über den Mittelsmann Zoran Aczel, der sich als Lobbyist auch um die Osteuropageschäfte der Strabag gekümmert hat, geschehen.

Im Artikel in der "Presse" heißt es wörtlich: 

"Aczel gibt an, das Video schon damals in Auszügen vorgeführt bekommen zu haben. Er habe aber abgelehnt und Haselsteiner nicht einmal davon erzählt. Der Preis sei „aberwitzig“ gewesen, außerdem zahle die Strabag niemals für Erpressungsmaterial. Und was die Strabag damit tun hätte sollen, sei ihm nicht klar gewesen. Haselsteiner selbst habe er erst jetzt, nach Veröffentlichung der Ibiza-Videos davon in Kenntnis gesetzt, sagte Aczel zur „Presse“.

Haselsteiner bestätigt das und sagt gegenüber der „Presse": „Herr Aczel hat mich tatsächlich erst vor drei Tagen davon in Kenntnis gesetzt, dass er dieses Video für die Strabag angeboten bekam. Er lag mit seiner Einschätzung richtig: Ich hätte das sowieso nicht gekauft. Aus Prinzip."

>> hier geht es zum gesamten Artikel in der "Presse"

UPDATE 28.5.: die Strabag hat mittlerweile dementiert, dass ihr das Video angeboten worden sei