Mittwoch, 23. Januar 2019 – Morning Briefing

Goldenes Forschungszentrum am Südpol – Österreichische Immobilien weiter beliebt – Impulspaket Tirol erfolgreich

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Antarktis/Polen: Goldenes Forschungszentrum am Südpol wird gebaut – Österreich/Europa: Ungebrochene Nachfrage nach Immobilien prognostiziert – Tirol: Hoch- und Tiefbau brachte mehr Investitionen als gedacht

Von
morning briefing Investment Hotels CBRE Hochbau Tiefbau

Zitat des Tages:

„Eigentlich war es Zufall, dass wir gerade dieses Haus erworben haben.“

Ursula Jud-Basny. Die Mathematikerinund ihr Mann, ein Restaurator, haben ein verfallenes altes Handelshaus in ihrer Heimatstadt Hall in Tirol in ein Boutiquehotel umgewandelt. Das Haus dürfte aus 1450 stammen, zweieinhalb Jahre dauerten die Arbeiten, auch mithilfe des Denkmalschutzamts. Ein Beweis dafür, wie lange Gebäude – auch, wenn renovierungsbedürftig – noch ihren Zweck haben können. Das Kontor ist nun das erste Boutiquehotel in der Stadt.

Kaltes Gold

In der Antarktis soll bald ein goldenes Forschungszentrum kommen. Das Studio Kuryłowicz&Associates hat nun sein Design für die Behausung auf der King-George-Insel veröffentlicht. Die Forschungsstation wird von einer goldfarbenen Metallverkleidung gekennzeichnet sein und 29 Forschern der Polnischen Akademie für Wissenschaft Platz bieten. Es soll größtenteils vorgefertigt und dann leicht zusammenzubauen sein, dem harten Klima jedoch trotzdem gut standhalten können. 

Trendsetter 

Laut CBRE wird der Trend österreichischer Immobilien bei internationalen Anlegern anhalten. Generell werden Wohnobjekte als Anlageobjekte in ganz Europa weiter in der Nachfrage steigen – und damit auch die Preise. Im Vergleich zu  London, Paris, Stockholm, München, Berlin und Amsterdamseien aber Büros in Wien noch billig.

Ausgezahlt 

2015 wurde von der damaligen Landesregierung das Impulspaket Tirol mit einem Budget von 135 Millionen Euroins Leben gerufen, um die Konjunktur anzukurbeln. DerLandesrechnungshofhat nun einen positiven Prüfbericht abgegeben. Statt 135 wurden 179 Millionen ausgegeben, die dadurch entstandenen Projekte brachten Investitionssummen von insgesamt 844 Millionen Euro – weit mehr als ursprünglich gedacht. Der Großteil floss in Hoch- und Tiefbauprojekte. 

Unser Lesetipp des Tages: So leicht kann sich Ihre Baumaschine gegen Sie wenden

Erfahren Sie immer sofort vom neuesten Morning Briefing auf Twitter!

Regelmäßig Links zu interessanten Artikeln aus aller Welt, Fun Facts und Meinungskommentare finden Sie auch auf Twitter – folgen Sie der Frühaufsteherin der Redaktion hier!

Verwandte tecfindr-Einträge