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Droht Straßenbaustopp in Deutschland?

Lesen Sie hier, warum es dazu kommen könnte und wie die Baubranche dagegen ankämpft.

Deutschland Infrastruktur

Die FAZ berichtet heute von einem brisanten Brief, den die Präsidenten des Baugewerbe-Zentralverbands ZDB und des Hauptverbands der Bauindustrie, Reinhard Quast und Peter Hübner an Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU), Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) geschickt haben.

Der Hintergrund: das Bundesarbeitsministerium plant eine neue Vorschrift, die die Bauarbeiter besser vor Asphaltdämpfen schützen soll. Das Problem dabei sei, so die Vertreter der deutschen Bauwirtschaft, dass bei Inkrafttreten dieser Maßnahme unter den derzeitigen Bedingungen eine ordnungsgemäße Verarbeitung des Asphalts aufgrund der Temperaturen nicht möglich sei. "Die Temperatur, die um 200 Grad betragen soll, lässt sich nicht so einfach senken – dann sinkt die Qualität. Das aber sei technisch unzulässig, betont die Branche. Der Staat verlange von den Baufirmen schließlich eine garantierte Dauerhaltbarkeit. Ein „temperaturabgesenkter Asphalt“ sei anfälliger für Schäden und zudem „nicht vom gültigen technischen Regelwerk des Straßen- und Verkehrswesens abgedeckt“, so die deutsche Bauwirtschaft.

In ihrem Brief fordert sie nun: „Wir bitten Sie daher dringend, hier einzugreifen, eine Beschlussfassung zu verschieben oder, so unser Kompromissvorschlag, eine mindestens achtjährige Übergangsfrist bis zum Inkrafttreten des Arbeitsplatzgrenzwertes festzulegen.“

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