Bau im Bild

Das sind die größten Baukonzerne Europas

Hier die Umsätze und Ergebnisse der größten Baukonzerne Europas. Plus ein Ranking jener Länder, deren Baukonzerne die größten Umsätze machen. Und zuerst eine gute Nachricht für die gesamte Branche.

International Europa
Bild 1 von 42
© Industriemagazin Verlag GmbH In der folgenden Bildergalerie bringt SOLIDbau.at die Eckdaten zu den 30 größten Baukonzernen Europas. Die neuesten verfügbaren Daten stammen aus der jährlich veröffentlichten Übersicht der Beratungsgesellschaft Deloitte. Dazu bemerkenswerte Bilder von Bauten und Bauprojekten der vergangenen Jahre aus dem jeweiligen Land - jedoch nicht notwendig aus dem Portfolio des jeweiligen Unternehmens. Zum Beispiel hier im Bild der Bau des Bloomberg Building in London. [Text: Peter Martens]
Tipp: Benutzen Sie die linke bzw. rechte Pfeil-Taste Ihrer Tastatur um durch die Fotostrecke zu navigieren.
© Industriemagazin Verlag GmbH
In der folgenden Bildergalerie bringt SOLIDbau.at die Eckdaten zu den 30 größten Baukonzernen Europas. Die neuesten verfügbaren Daten stammen aus der jährlich veröffentlichten Übersicht der Beratungsgesellschaft Deloitte. Dazu bemerkenswerte Bilder von Bauten und Bauprojekten der vergangenen Jahre aus dem jeweiligen Land - jedoch nicht notwendig aus dem Portfolio des jeweiligen Unternehmens. Zum Beispiel hier im Bild der Bau des Bloomberg Building in London. [Text: Peter Martens]
© Industriemagazin Verlag GmbH
Am Ende der Bildergalerie die zehn Länder Europas, deren Baukonzerne unterm Strich die größten Umsätze machen. Alle folgenden Angaben in Euro oder in Euro umgerechnet. Doch als Erstes vorab eine gute Nachricht für die Baubranche Europas. _____ Im Bild: Der Bau des Bahnhofs Liège-Guillemins in der belgischen Stadt Lüttich.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Nach mehreren Krisenjahren verzeichnet die EU-Kommission in der Bauwirtschaft Europas ab 2014 einen Anstieg der Investitionen. Nach einem Zuwachs im vergangenen Jahr erwarten die Statistiker der EU-Kommission auch für das heurige Jahr 2016 ein Zuwachs von 3,5 Prozent. Die größten Zuwächse soll es dabei in Irland mit über neun und Griechenland mit 13 Prozent geben - Werte, die wohl vor allem wegen der vorangegangenen dramatischen Einbrüche so deutlich ausfallen.
© Michael Hetzmannseder
Für Österreich rechnet die EU-Kommission für das heurige Jahr mit einem respektablen Plus von 2,3 Prozent. Nun die Eckdaten der 30 größten Baukonzerne Europas. Zum Schluss die zehn europäischen Länder, deren Baufirmen die größten Umsätze machen.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 30 IMPLENIA AG, Schweiz Umsatz: 2,404 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 85 Millionen Euro Die Nummer 30 Europas ist in Österreich kein Unbekannter. Die Schweizer konkurrieren immer wieder mit heimischen Baufirmen, etwa im Bereich des Tunnelbaus. Im Bild der Bau des Tunnel de Pinchat.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Im Bild das Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance, an dessen Errichtung Implenia beteiligt war.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 29: ASTALDI SPA, Italien Umsatz: 2,653 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 235 Millionen Euro _____ Im Bild der Antransport zu einer Baustelle in Venedig.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 28: MORGAN SINDALL PLC; Großbritannien Umsatz: 2,753 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 36 Millionen Euro _____ Im Bild ein Brückenbau in London.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 27: VEIDEKKE ASA, Norwegen Umsatz: 2,876 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 125 Millionen Euro _____ Im Bild die Baustelle Dovrebanenauf auf der E6, der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung Norwegens. Eine frühere Bildergalerie zu Norwegen und dem sehr besonderen Markt dieses Landes finden Sie auf SOLIDbau.at hier: http://www.solidbau.at/home/artikel/aid/17072/p/1/Fotostrecke/Im_Bild_Alpine_und_Doka_erobern_Norwegen
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 26: SACYR SA, Spanien Umsatz: 2,901 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 315 Millionen Euro _____ Im Bild der Bau des Edificio Forums in Barcelona.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Der erste Baukonzern aus Österreich in der Liste der größten Europas findet sich auf Platz 25: PORR GROUP, Österreich Umsatz: 3,009 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 82 Millionen Euro _____ Im Bild die Baustelle des Speicherbeckens in Simmering.
© Porr AG
Die Porr ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Seit Jahren setzt der Baukonzern bautechnisch herausragende Bauprojekte in ganz Europa um. Im Bild der Bau der Sava-Brücke in Belgrad, mit dem die Porr einen von mehreren SOLID Bautech Preisen gewonnen hat.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 24: PERSIMMON PLC, Großbritannien Umsatz: 3,193 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 577 Millionen Euro _____ Im Bild der Bau des Heron Tower in London.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 23: TAYLOR WIMPEY PLC, Großbritannien Umsatz: 3,332 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 616 Millionen Euro _____ Unter jenen britischen Baukonzernen, die zu den größten Europas zählen, sind viele vor allem im Bereich des Hochbaus und hier vor allem im Hausbau tätig, schreiben die Autoren der Marktuntersuchung.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 22: CFE, Belgien Umsatz: 3,511 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 241 Millionen Euro _____ Im Bild: Der Bau des Bahnhofs Liège-Guillemins in Lüttich.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 21: KIER GROUP PLC, Großbritannien Umsatz: 3,576 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 42 Millionen Euro _____ Im Bild ein Spezialschiff unterwegs zu einer Baustelle im Londoner Stadtteil Blackfriars.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 20: OHL (OBRASCON HUARTE LAIN SA), Spanien Umsatz: 3,731 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 614 Millionen Euro
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 19: BARRATT DEVELOPMENTS PLC, Großbritannien Umsatz: 3,782 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 491 Millionen Euro _____ Im Bild der Bau des Bloomberg Building, London.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 18: INTERSERVE PLC, Großbritannien Umsatz: 4,099 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 90 Millionen Euro ____ Im Bild London mit der City of London.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 17: SALINI IMPREGILO SPA, Italien Umsatz: 4,194 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 125 Millionen Euro _____ Impregilo ist die Nummer 17 Europas und der größte Baukonzern Italiens. Das Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Mailand ist auch mit mehreren Losen am Bau des Gotthart-Tunnels in der Schweiz beteiligt.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 15: PEAB AB, Schweden Umsatz: 4,795 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 193 Millionen Euro __________ Peab ist der kleinste Baukonzern Schwedens im Ranking. Im Bild der Bau der Stockholm Arena.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 14: CARILLION PLC, Großbritannien Umsatz: 5,051 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 248 Millionen Euro ________ Im Bild der Bau einer neuen U-Bahn-Linie in London.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 13: NCC AB, Schweden Umsatz: 6,250 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 286 Millionen Euro _____ Im Bild der Bau der U-Bahn-Station Gaerdet in Stockholm.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 12: FCC, Spanien (FOMENTO DE CONSTR. Y CONTRATAS SA) Umsatz: 6,334 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: Minus 345 Millionen Euro _____ In Österreich ist FCC sicher der bekannteste spanische Baukonzern. Die Konzernmutter des einstigen Salzburger Bauriesen Alpine steht hierzulande bis heute regelmäßig in der Öffentlichkeit. Im Bild der Bau des Edificio Forums in Barcelona.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 11: ACCIONA SA, Spanien Umsatz: 6,499 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 572 Millionen Euro _____ So sehen in Spanien übrigens manchmal die Kinos aus: Hier im Bild das L’Hemisfèric in Valencia. Außerdem ist in dem Bau, der einem sich öffnenden Auge nachempfunden ist, ein Planetarium sowie Räume für kulturelle Veranstaltungen untergebracht.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 10: KONINKLIJKE BAM GROEP, Niederlande Umsatz: 7,314 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: Minus 105 Millionen Euro _____ Im Bild der Hafen von Amsterdam.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 9: BILFINGER SE, Deutschland Umsatz: 7,697 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 7 Millionen Euro ________ Unter den größten zehn findet sich immerhin auch ein Baukonzern aus Deutschland - allerdings einer, der nicht mehr so richtig Baukonzern sein will.
© Michael Hetzmannseder
Seit Jahren versucht der einst stolze Bauriese, sich stärker im Bereich der Industriedienstleistungen zu positionieren - mit mäßigem Erfolg. Im Februar 2016 gab Bilfinger allerdings bekannt, dass sowohl Auftragseingang als auch Auftragsbestand zweistellig zugelegt hätten. Im Bild der Matzleinsdorfer Platz in Wien, vor einigen Jahren eine bedeutende Baustelle von Bilfinger Österreich.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 8: FERROVIAL SA, Spanien Umsatz: 8,802 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 743 Millionen Euro ___ Ferrovial ist der größte Baukonzern Spaniens und damit das letzte spanische Unternehmen auf dem Weg zur Nummer eins in diesem Ranking. Im Bild Sevilla.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 7: BALFOUR BEATTY PLC, Großbritannien Umsatz: 10,907 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: Minus 349 Millionen Euro. _____ Im Bild der Bau des Heron Tower in London.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Unter den größten sechs schließlich der zweite Baukonzern mit Hauptsitz in Österreich: STRABAG SE, Österreich Umsatz: 12,476 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 282 Millionen Euro.
© STRABAG
Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 erwartet die Strabag einen Betriebsgewinn von etwa 300 Millionen Euro. Die Bauleistung ist nach vorläufigen Zahlen im Vorjahr erneut um fünf Prozent gestiegen, so das Unternehmen Ende Februar 2016. Der Marktführer in Österreich behauptet sich damit weiter europaweit unter den großen seiner Branche. Im Bild das Einschwimmen eines 100 Meter langen Tunnelelements in Limerick in Irland - eines von zahlreichen Siegerprojekten der Strabag beim SOLID Bautech Preis.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 5: EIFFAGE SA, Frankreich Umsatz: 13,948 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 1,347 Milliarden Euro
© Industriemagazin Verlag GmbH
Dieses und das vorige Bild zeigen das wohl berühmteste Bauprojekt, an dem Eiffage beteiligt war: Den Viadukt von Millau im Süden Frankreichs. Der Viaduc de Millau ist mit 2460 Metern Länge die längste Schrägseilbrücke der Welt und mit seinen teilweise über 340 Meter hohen Pfeilern zugleich auch das höchste Bauwerk Frankreichs.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 4: SKANSKA AB, Schweden Umsatz: 15,753 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 594 Millionen Euro _____ Im Bild ein Bauprojekt in Stockholm.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 3: BOUYGUES SA, Frankreich Umsatz: 33,138 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 888 Millionen Euro __________ Im Bild die Hubbrücke Pont Jacques Chaban-Delmas über die Garonne in Bordeaux.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Damals investierten die Spanier, die in der Zeit vor dem Platzen der Immobilienblase in ihrem Heimatmarkt groß geworden sind, massiv in Beteiligungen im Ausland. Entsprechend taucht heute Hochtief unter den größten Baukonzernen Europas nicht mehr auf. Im Bild eines der jüngeren Projekte von Hochtief: Eine Brücke über den Champlainsee zwischen den Staaten New York und Vermont im Nordosten der USA.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Platz 1 in Europa und zugleich in der ganzen Welt: VINCI SA, Frankreich Umsatz: 38,703 Milliarden Euro Operatives Ergebnis: 3,642 Milliarden Euro ______ Im Bild die Brücke zwischen Andirrio und Rio am Golf von Korinth in Griechenland. Das acht Kilometer lange Bauwerk ist nach dem Viadukt von Millau die zweitlängste Schrägseilbrücke der Welt. Seinerzeit war der Baukonzern Vinci federführend beteiligt.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Vor der Errichtung dieses Bauwerks wurde es lange Zeit für technisch äußerst schwer machbar gehalten, eine Brücke in einem Erdbebengebiet über einer Meerenge und ohne stabilen Boden zu bauen. Hier im Bild eine Aufnahme während der Bauarbeiten, die 2004 abgeschlossen wurden.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Heute hat Vinci nach eigenen Angaben etwa 185.000 Mitarbeiter in rund hundert Ländern. Ein Kernbereich sind Projekte im Bereich der Infrastruktur. Zum Beispiel aktuell beim Bau des Großprojekts LGV SEA im Süden Frankreichs (im Bild).
© Industriemagazin Verlag GmbH
Aktuell ist Vinci unter anderem an der Errichtung der Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV Sud Europe Atlantique beteiligt (im Bild). Auf dieser Bahnverbindung zwischen Tours und Bordeaux sollen in Zukunft Züge Geschwindigkeiten bis zu 350 kmh erreichen können.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Abschließend jene zehn europäischen Länder, deren Baukonzerne den kumulierten höchsten Umsatz erreichen. In Milliarden Euro. (1) Frankreich: Drei Unternehmen; Umsatz 85,789 Mrd. Euro (2) Spanien: Sechs Unternehmen; 63,147 Mrd. Euro (3) Großbritannien: 13 Unternehmen; 45,694 Mrd. Euro (4) Schweden: Vier Unternehmen; 28,360 Mrd. Euro (5) Österreich: Zwei Unternehmen; 15,485 Mrd. Euro (6) Niederlande: Drei Unternehmen; 10,348 Mrd. Euro (7) Deutschland: Zwei Unternehmen; 9,257 Mrd. Euro (8) Italien: Drei Unternehmen; 8,097 Mrd. Euro (9) Türkei: Zwei Unternehmen 5,921 Mrd. Euro (10) Portugal: Zwei Unternehmen 4,048 Mrd. Euro _____ Das letzte Bild in dieser Galerie zeigt den Bau der 2015 fertiggestellten Botlekbrug im Hafen von Rotterdam - der längsten und sicher komplexesten Hubbrücke der Welt. Federführend beteiligt war die Strabag. Die Generalplanung übernahmen Vienna Consulting Engineers. Und für den gesamten Bereich Machinery & Electrics zeichnete das Bauunternehmen Waagner-Biro verantwortlich. Gerade die beiden letztgenannten können dabei als ein gutes Beispiel dafür gelten, dass Größe nicht alles ist. ////