Montag, 04. November 2019 – Morning Briefing

Dänemark plant Gesetz gegen Immobilieninvestoren – Was die Baulehre 2020 ändert – US-Sanktionen gegen iranische Bauwirtschaft

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Dänemark: Neues Gesetz soll Mieten vor Blackstone schützen – Österreich: Tablets und Namensänderungen mit Baulehre 2020 – USA/Iran: Verkauf bestimmter Materialien an Bauunternehmen verboten

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Zitat des Tages:

"Den starken Wachstumskurs in der Kärntner Bauwirtschaft gilt es konsequent durch die Entbürokratisierung und rasche Genehmigungsverfahren weiter zu stärken“,

sagt der Kärntner Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig laut regionews. Daher werde weiter an der Novellierung der Bauordnung gearbeitet.

Ankündigung

Dänemark kündigt Gesetzesänderungen an, um es Immobilieninvestoren zu erschweren, Mieten hochzutreiben. Der Wohnungsbauminister Kaare Dybvad beklagt, dass die derzeitigen Gesetze nicht gegen Spekulationen von etwa der New Yorker Investmentgesellschaft Blackstone ankämen und die Mieten so stiegen, dass Normalverdiener nicht mehr in den Städten leben können. In Dänemark seien Immobilien nicht Sache des Marktes. Ein neues Gesetz wird noch vor nächstem Sommer erwartet.

Neuerung

Die Baulehre 2020 ist eine Neuausrichtung der Lehrlings-Ausbildung in Österreich, 2017 ausgearbeitet. Ein wichtiger Teil davon ist, dass ab diesem Herbst jeder Baulehrling im zweiten Lehrjahr zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung ein Tablet bekommt. Zur Verfügung gestellt wird ein Samsung Galaxy Active 2, das auch als digitales Tool auf der Baustelle eingesetzt werden kann. Eine weitere Neuerung tritt mit dem neuen Jahr in Kraft: neue Bezeichnungen für die Lehrberufe. Es heißt dann Hochbau statt Maurer/in, Betonbau statt Schalungsbau und Tiefbau statt Tiefbauer/in.

Verbot

Die USA haben ihre Iran-Sektionen auf den Bausektor ausgeweitet. Dieser würde direkt oder indirekt der iranischen Revolutionsgarde unterstehen, welche von den USA als Terrororganisation eingestuft wird. Die Sanktionen betreffen bestimmte Materialien, die nun nicht mehr verkauft werden dürfen, sollten sie dem iranischen Bausektor zugutekommen. In der Verbotsliste enthalten sind etwa Rohmetalle, Graphit, Kohle und Industriesoftware.

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